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Claus Hinrich Casdorff


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Claus Hinrich Casdorff (* 6. März 1925 in Hamburg ; † 6. Februar 2004 ) war ein deutscher Rundfunk- und Fernsehjournalist.

Casdorffs Laufbahn begann 1947 in der des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) in Hamburg. Seit 1956 war Redakteur beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln und bis 1963 vom Dienst der Hörfunk-Nachrichten. Erste Fernsehmoderation 1961 "Hier und Heute" einem regionalen Informationsmagazin im des WDR. Von 1963 bis 1965 war Redaktionsleiter des politischen Magazins "Report".

Bekannt wurde Casdorff mit dem von gegründeten zeitkritischen Magazin " Monitor " das er von 1965-1981 leitete und (mit einer Unterbrechung der Redaktionsleitung von 1973-1975). war von Anfang an wegen seines investigativen "respektlosen" Journalismus besonders in konservativen Kreisen und Wirtschaft umstritten.

"Claus Hinrich Casdorff verkörperte in angelsächsisch-lakonischer Manier Typ des unabhängigen Journalisten. Er kannte wahrlich Furcht vor Fürstenthronen. Seine Kreuzfeuer-Interviews zusammen mit Rohlinger waren legendär. Claus Hinrich Casdorff ließ nie mit Ausflüchten abspeisen oder gar von Größen unseres Staates einschüchtern". (Fritz Pleitgen)

Die im Laufe der Jahre mit Preisen ausgezeichnete Sendung "Monitor" wird unter wechselnder (1973-1975 Klaus Bresser 1981-1983 Gerd Ruge 1984-2001 Klaus Bednarz seit 2002 Sonia Mikich ) bis heute fortgeführt.

Neben der Leitung von "Monitor" übernahm von 1965-1977 die Moderation der WDR-Ausgabe des "Weltspiegel" und seit 1972 die Leitung der Magazin im WDR-Fernsehen. Von 1977-1982 war er der Programmgruppe Innenpolitik und stellvertretender Chefredakteur für Landesprogramme des WDR. In dieser Zeit gründete die "Aktuelle Stunde" ein bis heute ausgestrahltes Nachrichtenmagazin.

Von 1980 bis 1993 war Casdorff der WDR-Sendung "Ich stelle mich" in der Prominente befragte. Von 1981-1990 moderierte er die "Schlag auf Schlag". 1982 wurde er zum des WDR und Chefredakteur der WDR-Landesprogramme berufen.

Für seine journalistischen Verdienste wurde Casdorff mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse ausgezeichnet. 1990 erhielt er Theodor-Heuss-Medaille in Gold 1991 den Verdienstorden des Nordrhein-Westfalen.

Nach seiner Pensionierung 1990 arbeitete Casdorff Unternehmensberater. Seit 1994 war er Vorsitzender des Presseclubs.



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