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Kodex


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Der Begriff Kodex (v. lat.: codex Schreibtafel aus gespaltenem Holz; Plural: Kodizes ) bezeichnet

1. in der Antike mehrere mit Wachs überzogene hölzerne Schreibtäfelchen (als Notizbuch). Diptychen zwei mit einer beweglichen Verbindung zusammengehaltene Holztafeln es seit der römischen Kaiserzeit. Diese äußere blieb als Einband erhalten bei der Entwicklung des Buchkodex:

Mittelalterlicher Kodex

2. im Altertum und Mittelalter die übliche materielle Erscheinungsform des handgeschriebenen oder gedruckten Buches : Mit einem Faden zusammengeheftete Lagen aus Pergament - oder Papierblättern die von einem festen Einband geschützt Die Buchdeckel bestehen aus dünnen Holzbrettchen oder Pappdeckeln. Bei Prachtkodizes ist der Einband oft Elfenbeinreliefs in einem Rahmen aus getriebenem Goldblech reichem Schmuck aus Email Perlen und Edelsteinen geschmückt. Im hohen setzte sich der rot und golden gefärbte durch aber auch der Blinddruckeinband aus Leder einer schier überbordenden Fülle an geschlagenen ornamentalen Punzen . Nur in den seltensten Fällen sind Handschriften mit dem originalen Einband überliefert.

Bekannte Kodizes: Abrogans Codex Argenteus Codex Aureus Codex Rabulla Codex Sinaiticus Codex Vaticanus Codex Manesse Ambraser Heldenbuch

Siehe auch: Kodikologie Manuskript .

3. im römischen Recht eine Gesetzessammlung daraus folgend: Codex Iuris Canonici Codex Iustinianus

4. die Sammlung von Normen und Regeln eines Sachbereichs bzw. die ungeschriebenen des an denen sich eine gesellschaftliche Gruppe orientiert " Ehrenkodex "



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