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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 14. August 2020 

Computersimulation


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Unter Computersimulation versteht man die Durchführung einer Simulation mit Hilfe eines Computers . Nach der mathematischen Struktur des verwendeten Modells unterscheidet man zwischen kontinuierlicher und diskreter

Kontinuierliche Simulation

Die kontinuierliche Simulation untersucht Modelle mit nicht-diskreten - also kontinuierlichen - Zuständen . Dies können beispielsweise analoge Schaltkreise oder physikalische Belastungsszenarien auf Materialien unter Krafteinwirkung sein. Kontinuierliche Simulationsmodelle bestehen d. R. aus Systemen von Differentialgleichungen die mit numerischen Verfahren gelöst werden.

Diskrete Simulation

Die diskrete Simulation untersucht Modelle mit diskreten Zuständen d. h. mit Zuständen die durch Werte dargestellt werden können. Beispiele: Containerumschlag Verkehr Computernetzwerke .

Diskrete Simulationen werden meistens ereignisgesteuert durchgeführt. Ereignis löst jeweils eine Zustandsänderung des Simulationsmodells aus. Zwischen zwei Ereignissen innerhalb des Simulationsmodells hingegen nichts. Dadurch braucht sich bei der Simulation eines Modells lediglich die Ereignisse selbst zu konzentrieren während für Zeit dazwischen ausschließlich die Länge des Zwischenzeitraums interessant ist. Falls die nicht in Echtzeit sondern mit maximaler Geschwindigkeit voranschreiten soll kann die Zeit zwischen den Ereignissen einfach und zur simulierten Zeit hinzuaddiert werden. Auf Weise kann eine Simulation in Zeitraffer realisiert werden.




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