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Curia


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Die Curia Iulia war ein zentraler Versammlungsort am Forum Romanum im antiken Rom .

Die wichtigsten für die Politik bestimmten der Stadt befanden sich an der nördlichsten des Forum Romanum . Der Komplex wurde gebildet vom Comitium (Versammlungsplatz) von der Curia Hostilia (Versammlungsort Volksvertreter) und von der Rednertribüne . All diese Gebäude wurden bis in Mitte des 1. Jh. vor Chr. genutzt die von Julius Cäsar in diesem Abschnitt des Forums vorgenommenen besonders die Errichtung des neues Cäsar-Forums ihren bedeutete.

Der große Ziegelbau der die gesamte des kleinen Platzes einnimmt ist das unter errichtete Sitzungsgebäude des Senats die Curia Iulia. wurde teilweise in neuerer Zeit restauriert. Der Cäsar begonnene Bau der erst unter Kaiser im Jahr 29 v. Chr. fertiggestellt werden nahm die ursprüngliche Ausrichtung der älteren Curia wieder auf von der man Reste unter angrenzenden Kirche SS. Luca e Martina gefunden Die Curia Iulia gestattete einen direkten Zugang neuen unmittelbar anschließenden Forum Iulium (Cäsar-Forum) das Cäsar 46 vor Chr. eingeweiht wurde und dem sich die Senatoren oft versammelten solange das neue Sitzungsgebäude nicht verfügbar war.

Ihr jetziges Aussehen verdankt die Curia dem letzten Wiederaufbau unter Kaiser Diokletian der nach einem verheerenden Brand im 283 nach Chr. notwendig geworden war. Sie eines der besterhaltenen Bauwerke der Spätantike in Den guten Erhaltungszustand verdankt sie ihrer Umformung 7. Jh. nach Chr. in die Kirche Adriano.

Die diokletianische Curia hat einen rechteckigen Außen wird sie von breiten Pfeilern gestützt in einer Flucht mit der Fassade liegen mit Giebeln bekrönt sind. In der Fassade auf unterschiedlicher Höhe noch die Spuren mittelalterlicher in der Mauer zu sehen. Die mit versehenen Außenmauern aus Ziegelsteinen die von großen durchbrochen werden waren ursprünglich im unteren Teil Marmorplatten verkleidet von denen noch spärliche Reste vom Eingang erhalten sind im oberen Teil sie mit Stuck verkleidet der Marmorplatten darstellen Eine kurze Treppe die in unserer Zeit wurde führt in den Saal der Curia.

Die bronzenen Eingangstüren sind Nachbildungen die wurden im 17. Jh. bei S. Giovanni in Laterano dem ersten Gotteshaus der katholischen Welt

Der große Innenraum mit einer Höhe 21 m einer Breite von 18 m einer Länge von 27 m entspricht in Maßen mehr oder weniger den Proportionen die Vitruv für den Bau einer Curia vorschlug. dem Vorschlag des augusteischen Architekturtheoretikers soll die ungefähr die Hälfte der Summe von Breite Länge betragen. Der Grund für diese beachtliche ist in den Erfordernissen der Akustik zu

Der Raum ist noch größtenteils mit Fußboden aus der Zeit Diokletians ausgestattet der Marmor mit Intarsien andersfarbigen Gesteins darunter Serpentin und Porphyr (dunkelrot) gebildet wurde. Es ist besonders wertvoller Fußboden der auf Grund der Technik opus sectile „geschnittenes Werk“ genannt wird. Technik war zu Beginn der spätrepublikanischen Zeit verbreitete Alternative zu Mosaikfußböden. In der Spätantike sie fast ausschließlich in öffentlichen und sakralen verwendet.

Der Saal ist in drei längliche geteilt. Den linken und rechten nehmen je breite niedrige Stufen ein auf denen die der ca. 300 Senatoren standen. Zwischen den Türen in der Rückwand liegt ein breiter auf dem der Vorsitzende Platz nahm.

In der Curia sind heute zwei Reliefs ausgestellt die als Plutei oder Anaglypha bekannt sind. Sie wurden in der Mitte Forumsplatzes gefunden. Auf den Reliefs sind Szenen dem Prinzipat Trajans dargestellt. Auf dem linken werden den Bürgern ihre Steuerschulden erlassen und Verzeichnisse der Schulden in Anwesenheit des Kaisers Auf dem rechten werden die alimenta eingesetzt niedrig verzinste Darlehen für die deren Ertrag für die Unterstützung notleidender Kinder werden sollte. Als zeitgenössische Darstellungen des Forums dem sich die Szenen abspielen sind die Reliefs von hohem Wert.




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