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Curium


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Eigenschaften
Americium - Curium - Berkelium
Gd
Cm   
 
 
Allgemein
Name Symbol Ordnungszahl Curium Cm 96
Serie Actinide
Gruppe Periode Block Ac 7 f
Aussehen silbrig-weißes Metall
Erdkrustenhäufigkeit künstliches Element
Atomar
Atomgewicht 247 0703
Atomradius (empirisch) 174 pm
Kovalenter Radius k.A.
van der Waals-Radius pm
Elektronenkonfiguration [ Rn ]5f 7 6d 1 7s 2
Elektronen pro Energieniveau 2 8 18 32 25 9
Oxidationszustände ( Oxid ) +3 +4 +6
Kristallstruktur
Physikalisch
Aggregatzustand fest
Modifikationen
Dichte Mohshärte 13150 kg/m 3 k.A.
Magnetismus
Schmelzpunkt 1613 K (1340 ° C )
Siedepunkt 3383 K (3110 °C)
Molares Volumen 1 857·10 -5 m 3 /mol
Schmelzwärme k.A.
Verdampfungswärme k.A.
Dampfdruck k.A.
Schallgeschwindigkeit k.A.
Verschiedenes
Elektronegativität 1 2 ( Pauling-Skala )
Elektrische Leitfähigkeit
Wärmeleitfähigkeit 10(?) W/(m*K) bei 300 K
Spezifische Wärmekapazität
1. Ionisierungsenergie 588 kJ/mol
Isotope
Isotop NH t 1/2 ZM ZE M eV ZP
242 Cm {syn.} 162 d
 
244 Cm {syn.} 18 11 a
 
247 Cm {syn.} 1 6·10 7 a
 
248 Cm {syn.} 339.700 a
 
251 Cm {syn.} 16 8 m
 
SI -Einheiten und Standardbedingungen werden benutzt
sofern nicht anders angegeben.

Curium (Symbol Cm) ist ein chemisches Element des Periodensystems der Elemente. Es hat die Ordnungszahl 96. Das Element gehört zur Gruppe Actiniden ( 7. Periode f-Block ). Curium wurde nach den Forschern Marie Curie und Pierre Curie benannt.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Curium ist ein künstliches sehr stark radioaktives Metall . Es ist hart und hat ein Aussehen. Curium ähnelt sehr dem Gadolinium .

Isotope

Von Curium existieren nur Radionuklide und keine stabilen Isotope . Die längsten Halbwertszeiten haben 247 Cm mit 16 Mio. Jahren und 248 Cm mit 339.700 Jahren. Am schnellsten zerfällt 251 Cm (t 1/2 = 16 8 Minuten). Insgesamt sind Isotope des Elements bekannt.

Reaktionen

Curium wird leicht von Sauerstoff angegriffen. Das Element dient als Ausgangsmaterial die Erzeugung höherer Transurane . Mit Hilfe von 248 Cm können Atome von Transactiniden erzeugt werden.

Verbindungen

Oxide

  • CmO
  • Cm 2 O 3
  • CmO 2

Fluoride

  • CmF 4

Vorkommen

Curium kommt in der Natur nicht

Herstellung

Curium fällt in geringen Mengen in Atomreaktoren an. Es steht heute lediglich in von wenigen 100 g zur Verfügung.

Verwendung

242 Cm wird gelegentlich wegen der großen Wärmeentwicklung des Zerfalls in thermoelektrischen Nuklid-Batterien eingesetzt.

244 Cm diente als α-Strahlenquelle in dem von der Universität Mainz α-Proton-Röntgenspektrometer (APXS) mit dem der Mars-Rover Sojourner 1997 auf der Oberfläche des Planeten Mars der Felsen Yogi chemisch analysierte.

Geschichte

Curium wurde im Sommer 1944 von T. Seaborg und seinen Mitarbeitern Ghiorso James Morgan als 96. Element des Periodensystems durch von 239 Pu mit α-Teilchen erzeugt:
239 P + 4 He → 242 Cm + n
Mit Hilfe spezieller Ionenaustauschverfahren konnte es identifiziert werden. Nach Neptunium und Plutonium war es das dritte Transuranium-Element das seit 1940 entdeckt hatte. Im gleichen Jahr auch das Americium entdeckt.

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