Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 23. August 2019 

Deutsches Hauptdreiecksnetz


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Das Deutsches Hauptdreiecksnetz ( DHDN ) ist die Grundlage für das Gebrauchskoordinatensystem Landesvermessung in den alten Bundesländern .

Die meisten raumbezogenen Informationen liegen daher in diesem Datum vor. Hierzu zählen insbesondere Vermessungspunkte topographische Karten Katasterrahmenkarten automatisiertes Liegenschaftskataster Bestandspläne von Leitungsbetreibern usw. Die Punkte DHDN sind durch Triangulation bestimmt worden. Erste Dreiecksnetze wurden in Preußen ab 1832 von Ostpreußen an entlang der Küste bis nach und Lübeck beobachtet. Im Königreich Hannover war durch den in London residierenden Georg IV. bereits im Jahr 1828 eine angeordnet worden die von dem Mathematiker Carl Friedrich Gauß geleitet wurde.

Das Hauptdreiecksnetz in Niedersachsen wurde von der preußischen Landesaufnahme in Jahren 1875 bis 1887 gemessen. In großen wurden ganze Provinzen umspannt (Hannoversche Dreieckskette) und Zwischenräume durch Füllnetze (z.B. Wesernetz) geschlossen.

Die Zielpunkte wurden bei günstiger Witterung Tage durch Heliotropen die das Sonnenlicht durch Spiegelung in Richtung des Zielstrahles warfen oder durch künstliche in der Nacht sichtbar gemacht. Zur Bestimmung Längen der Dreiecksseiten wurden in Abständen von Grundlinien (Basen) von 6-10 km Länge mit großer (bis 1905 mit Metallstäben danach mit Invardrähten) Das Hauptdreiecksnetz wurde durch Folgenetze in stufenweiser "vom Großen ins Kleine" verdichtet.

Die Lagerung der preußischen Netze geschah Punkte Rauenberg . Zur Orientierung diente das Azimut vom TP Rauenberg zur Marienkirche in Berlin. Der Maßstab aus fünf Basismessungen (Berlin Braak Göttingen Meppen Bonn ) abgeleitet. Der Bezugskörper ist das Bessel-Ellipsoid .

Ab 1866 wurden die Netze von Schreiber nach Westen weitergeführt (SCHREIBER-scher Block: nördlich Mains westlich der Linie Flensburg - Hof ) so dass ein das gesamte preußische überdeckendes Triangulationsnetz entstand.

In den Jahren 1955 bis 1973 im niedersächsischen Anteil am DHDN Ergänzungsmessungen durchgeführt zum Beginn der 90er Jahre wurden die (zuletzt mit GPS ) neu vermessen.



Bücher zum Thema Deutsches Hauptdreiecksnetz

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/DHDN.html">Deutsches Hauptdreiecksnetz </a>