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Datenbank


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Eine Datenbank ist die elektronische Form eines Karteikastens . Es handelt sich um eine Sammlung Daten die aus der Sicht des Benutzers z. B. eine Personaldatenbank oder eine Lagerinventardatenbank. gibt hierarchische relationale multidimensionale und objektorientierte Datenbanken. Datenbank wird üblicherweise von einem Datenbankverwaltungssystem (DBMS) verwaltet. Ein DBMS zusammen mit oder mehreren Datenbanken nennt man auch Datenbanksystem .

Datenbanksysteme sind heutzutage das Rückgrat jedes Softwaresystems. Egal ob Webshop Finanzbuchhaltung oder Wikipedia steht ein DBMS dahinter.

Das grundlegende Element einer Datenbank ist Datensatz (er entspricht einer Karteikarte). Aus einer Anzahl von Datensätzen wird eine Tabelle oder Liste gebildet. Mehrere Tabellen die zu einer Gesamtheit zusammengefasst und verknüpft werden sind dann eine Datenbank.

Inhaltsverzeichnis

Beispiel

Eine einfache Datenbank in einer Bibliothek so aussehen:

  1. Tabelle aller Bücher
  2. Tabelle aller Kunden
  3. Tabelle aller Mitarbeiter (Datenbank-User Bearbeiter)
  4. Tabelle aller Verleihvorgänge

Durch Verwendung der Buch-Signaturen aus der ersten Tabelle und der Kundennummern aus der zweiten Tabelle kann in vierten Tabelle festgestellt werden welches Buch an Kunden ausgeliehen ist. Hier weist man dann Datensatz einen Status (Vorbestellung Verleih Statistik) zu den er "Statistik" meint hier die zurückgebuchten (abgeschlossenen) Verleihvorgänge. der dritten Tabelle kann man jedem Verleihvorgang Bearbeiter zuordnen.

Eigenschaften

Von einer Datenbank kann man dann wenn sie folgende Eigenschaften hat:

  • Sie enthält eine große Menge von Daten einzelne Dinge Personen etc. unserer Umwelt.
  • Diese Daten sind nach bestimmten Merkmalen und erfasst geordnet und abgelegt.
  • Der Zugriff auf die Daten und deren ist ohne großen Aufwand für autorisierte Personen

Es gibt verschiedene Typen von Datenbanken

Geschichte

Relationale Datenbanken sind heute am weitesten verbreitet. In werden Daten (Texte Zahlen und Binärdaten) in abgespeichert. Diese Tabellen sind mathematisch und datenbanktechnisch Relationen daher der Name.

Damit die Datensätze eindeutig identifiziert werden muss ein eindeutiger Primärschlüssel vergeben werden. Zum Auffinden der Daten werden Indizes über bestimmte so genannte Schlüsselspalten erzeugt. Eine relationale Datenbank nicht nur aus einer Tabelle sondern aus die miteineinander verknüpft sind. Diese Verknüpfungen werden genannt. Die Beziehung geschieht immer über einen Schlüssel der eine Tabellenzeile und damit eine eindeutig charakteriert - z. B. eine Postadresse. Schlüssel könnte hier Vor- und Nachname sein. die Beziehung können nun andere Informationen in Tabellen dazu aufgesucht werden z. B. Rechnungen Behandlungen usw. ohne dass diese spezifische Konstellation Informationen in einer ebenso spezifischen Tabelle stehen

Die relationale Datenbank im PC-Bereich schlechthin lange Zeit dBase das von AT&T aufgekauft und dann weiterentwickelt wurde. dBase wurde später von der Firma Borland gekauft. Die dBase-Abfragesprache hatte lange Zeit ebenso grosse Bedeutung wie heute SQL . Sie war in den Anfangsjahren eine für den IBM- PC . Beispiele für relationale Datenbanken heute sind DB2 Interbase Microsoft Access Oracle MySQL und

Vorgänger der relationalen Datenbanken waren die hierarchischen Datenbanken . In ihnen wurden die Datensätze in Baumstruktur nach dem Eltern-Kind-Prinzip abgelegt. Die großen Nachteile von hierarchischen waren dass Verknüpfungen über mehrere Ebenen nicht waren und - bedingt durch die Baumstruktur die langen Suchzeiten beim Auffinden eines bestimmten Ein Beispiel für eine hierarchische Datenbank ist IMS .

Im Gegensatz zu hierarchischen Datenbanken können Datensätze in Netzwerkdatenbanken auf mehreren Wegen verknüpft sein und nur entlang Eltern-Kind-Relationen. Eine noch häufig eingesetzte ist IDMS der Firma Computer Associates .

In neuerer Zeit kommen objektorientierte Datenbanken immer mehr auf. Bei relationalen Datenbanken es zuerst um die Struktur in der jeweiligen Daten gespeichert werden sollen. Objektorientierte Datenbanken folgen der objektorientierten Programmiermethode ( siehe objektorientierte Programmierung ) d. h. es kommen erst die an denen sich die Datenbankstruktur dann orientiert. Beispiel für eine objektorientierte Datenbank ist Caché Intersystems.

Objektrelationale Datenbanksysteme (ORDBMS) sind ein Bindeglied zwischen klassischen und objektorientierten Datenbanken. Sie kommen überall dort Einsatz wo Mengen von Objekten in Relation anderen Daten oder Objekten gebracht werden müssen. Einsatzgebiet sind unter anderem Systeme zur Erfassung Daten ( GIS ) bei denen Koordinaten miteinander verknüpft sind oder andere Daten Beispielsweise referenzieren mehrere Koordinanten-Objekte eine Straße; die stehen als in Relation mit einem Straßennamen sind selbst Objekte die zueinander eine Beziehung

Begriffserklärungen

Eine Tabelle ist eine Zusammenfassung einer Anzahl von mit gleicher Struktur vergleichbar einem Karteikasten. z. Adresstabelle: Name Vorname Straße Hausnummer Ort Telefonnummer

Alle Informationen die zusammen einen Datensatz (Entität Record) ausmachen sind als eine der Tabelle realisiert. Man kann den Datensatz Zeile anschauen oder übersichtlicher als Formular auf einer Seite darstellen. Ein Datensatz vergleichbar mit einer Karte aus einem Karteikasten.

Ein (Daten-) Feld ist ein Teil eines Datensatzes z. in einer Adresstabelle das Feld mit dem In Feldern können sich Daten unterschiedlichster Art z. B. Text Zahlen Daten Bilder etc. Ein Feld vergleichbar einer Zeile auf einer Karte eines Hierbei werden Schlüssel und Attribute unterschieden. Der Schlüssel dient zum Identifizieren Verknüpfen von Datensätzen Attribute enthalten vom Schlüssel Daten. (Beispiel: Personalnummer ist Schlüssel; Eintrittsdatum und sind Attribute).

Eine Abfrage dient der Ansicht einer oder mehrerer Tabellen bzw. Teilen davon. Das Ergebnis ist eine (temporäre) Tabelle die nach bestimmten Kriterien gefiltert sein kann. Bei Karteikästen entspräche Abfrage der Auswahl einiger Karten nach bestimmten z. B. alle Kunden die mit A und daneben alle Karten der vom jeweiligen geliehenen Büchern.

Simple Abfragen sind z. B. Befehle zum alphabetischen Ordnen oder die Filterungen bestimmten Kriterien.

Üblicherweise werden Abfragen in der Abfragesprache SQL erstellt. Abfragen können bei den meisten auch ohne Wissen über SQL mit den Hilfsprogrammen erstellt werden.

Die aufbereitete Ansicht und/oder Zusammenfassung mehrerer dann letztendlich in Papierform nennt man Report Bericht. Berichte oder Reports können mit vom mitgelieferter (bzw. in das DBMS integrierter) oder Fremdherstellern gelieferter Software erzeugt werden. Diese Berichtsgeneratoren aber nicht Bestandteil des eigentlichen DBMS.

Verschiedene Datenbankverwaltungssysteme

  • 4th Dimension oder 4D eine Entwicklungsumgebung für Mac und Windows
  • Access wurde von der Microsoft gekauft und MS-Access gemacht
  • ADABAS wurde von der Software AG Siehe http://www.softwareag.com/adabas/default.htm
  • AskSam eine Kombination von Datenbank und mit vielen innovativen Eigenschaften
  • Conzept16
  • DB1
  • DB2 aktuelle Version 8.1
  • dBase war die meistverbreitete Datenbank für DOS für Windows zu Visual dBase
  • FileMaker ursprünglich von Claris eine sehr benutzerfreundliche Datenbank funktioniert mit der gleicher Software sowohl Mac OS wie auch unter Windows die Version ist 6.0
  • Firebird
  • FoxBase wurde von der Microsoft gekauft zu MS FoxPro gemacht bis zu Version 2.6 für und Windows.
  • Gupta SQLBase aktuelle Version 8.5
  • IDMS
  • IMS
  • Ingres
  • InterBase
  • MaxDB
  • MS Access ein Teil des MS Office aktuelle 2002 (bzw. XP)
  • MS Visual FoxPro die derzeit aktuelle Version ist 8.0
  • MS SQL-Server aktuelle Version 2000 (8.0)
  • Sybase eine frühere Version wurde von Microsoft und zu MS SQL-Server gemacht.
  • mySQL
  • Oracle aktuelle Version 10g
  • Paradox wurde von Borland entwickelt später von Corel (Word Perfect weitergeführt
  • PostgreSQL
  • SAP DB
  • Teradata eine sehr leistungsfähige Datenbank der NCR. Wird für große Datenmengen verwendet.
  • Visual dBase die letzte Version war dann verschwand dBase vom Markt

Siehe auch

Literatur

  • Helmut Eirund Ullrich Kohl: Datenbanken leicht gemacht.Ein Arbeitsbuch für Nicht-Informatiker . Informatik & Praxis. 2000. ISBN 3-519-02644-9

Weblinks




Bücher zum Thema Datenbank

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