Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 19. Oktober 2019 

Demokratische Partei


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Demokratische Partei (Democratic Party Democrats) ist neben der Republikanischen Partei eine der beiden großen Parteien in den USA . Ihr Wappentier ist der Esel ihre Parteifarbe ist Blau.

Als Gründerväter der Partei gelten Thomas Jefferson und Andrew Jackson .

Hervorgegangen ist die Partei aus der der Demokratisch-Republikanischen Partei (auch: Jefferson Republicans). Ihre politischen Gegner sich zuerst in den relativ schnell bedeutungslos amerikanischen Whigs ab 1854 in den neugegründeten Republikanern.

1824/1825 löste sich die National-Republikanische Partei den Demokraten-Republikanern.

Als Reaktion sammelten sich ab 1828 die Anhänger Andrew Jacksons in der gegründeten Demokratischen Partei. Jackson vertrat in einer mit Thomas Jefferson die Interessen der Menschen setzte sich gegen Privatansprüche eine Nationalbank Protektionismus und für massive Mittel für die Infrastruktur ein. Jackson gilt als einer früher des Populismus sowie als erster amerikanischer Politiker im Sinne des Wortes.

Im 19. Jahrhundert war das hauptsächliche innere Band der vor allem vor dem Bürgerkrieg das Festhalten an der Sklaverei. Dies zu starken Spannungen innerhalb der Partei. Ein Teil der Mitglieder in den Nordstaaten trat 1854 den neugegründeten Republikanern bei. Nach dem Bürgerkrieg bildete die des traditionellen Lebensstils der Südstaaten ein internes

Ursprünglich waren die Hauptbastionen der Republikaner Nordosten der mittlere Westen und die Westküste die Demokraten im Süden und den Rocky dominierten. Heute hat sich dieses Verhältnis größtenteils

1896 übernahm erstmals der linke Flügel der unter William Jennings Bryan die Führung innnerhalb Demokraten.

Ebenfalls um die Jahrhundertwende herum gelang der Partei großen Einfluss bei Arbeitern insbesondere aus den europäischen Unterschichten in den Großstädten gewinnen. Dies gelang durch eine straffe Parteiorganisation das Prinzip der "Bosse" für die die der Tammany Hall in New York City als beispielhaft gilt.

Erst Anfang des 20. Jahrhunderts begannen die Reformer des Progressivismus in Partei Einfluss zu gewinnen. Die Demokratische Partei sich zunehmend für soziale Reformen in Form aufgeklärten Sozialliberalismuses ein z.B. die allgemeine Einkommensteuer die Direktwahl des Senats die Alkohol- Prohibition und das Frauenwahlrecht . Der demokratische Präsident Thomas Woodrow Wilson versuchte den Völkerbund einen Vorläufer der UNO zu gründen. Der Völkerbund wurde gegründet ausgerechnet die USA traten nicht bei da Plan keine Mehrheit im zunehmend isolationistischen Kongress fand.

Einen Höhepunkt dieser Reformen die meist als Höhepunkt einer amerikanischen Version der Sozialdemokratie gelten war der New Deal unter Präsident Franklin D. Roosevelt . Ab etwa 1960 gewann auch die an Einfluss; entsprechende politische Programme sorgten unter dafür dass Afro-Amerikaner heute eine stabile Wählergruppe Partei sind. Während der National Convention (dem Bundesparteitag) der Demokraten vom 26. August bis 28. August 1968 in Chicago protestierten dort Studenten gegen die Beteiligung Vietnamkrieg . Chicagos demokratischer Bürgermeister Richard J. Daley auf eine sehr repressive Polizeitaktik es kam tagelangen Straßenschlachten. Die Auseinandersetzungen waren ein blutiger der amerikanischen 68er-Bewegung .

Heute ist die Demokratische Partei eher eingestellt als die Republikanische Partei. Der Rückhalt den weißen Arbeitern ist jedoch zunehmend im begriffen.

Insbesondere die erzkonservativen Südstaaten waren nach amerikanischen Bürgerkrieg fest in Demokratischer Hand. Die Südstaatler sahen die Republikaner als Yankee - und Industriellen-Partei an. Man gab der die Schuld am Sezessionskrieg und der folgenden demütigenden Besatzung des Die Einwohnerzahl der Staaten war allerdings so dass sie auf Bundesebene wenig Einfluss hatte.

Die Dominanz im Süden verlor die grundlegend seit den 1960ern . Die von Demokraten eingeleitete Bürgerrechtspolitik wurde den Südstaaten wieder als eine Art Besatzung dem Norden aufgefasst. Bei der Präsidentschaftswahl 1964 konnte Barry Goldwater ein Befürworter der vom rechten Rand der Republikaner die Staaten Mississippi Louisiana Alabama Georgia und South Carolina für sich gewinnen.

Einige innerparteiliche Reformen seit den 1960er die innerparteiliche Demokratie stärken sollten -- vor die gesteigerte Bedeutung von Vorwahlen gegenüber Parteitagen haben dazu geführt dass zunehmend (eher linke) gegenüber dem (eher gemäßigten) traditionellen Führungszirkel in Partei den Ton angeben was die Wählbarkeit Demokraten insgesamt geschwächt hat.

Obwohl die Partei im Süden immer bedeutend konservativer ist als im Rest der gilt der tiefe Süden heute bei Wahlen Bundesebene als republikanisches Stammland. Ausnahmen gibt nur den Gemeinden in denen Afro-Amerikaner oder Latinos Mehrheit stellen in einzelnen Hochburgen wie New Orleans oder wenn - wie im Fall Präsidenten Carter (1976) und Clinton (1992) - der Präsidentschaftskandidat selbst aus Südstaaten stammt. Bill Clinton allerdings gewann seine 1992 vor allem auch deswegen weil das Lager durch den Dritten Kandidaten Ross Perot war.

Mit dem Einschwenken der konservativen Südstaatler die Republikaner scheint es schwer wieder eine bundespolitische zu gewinnen. Insbesondere da die zuvor sprichwörtlich Südstaaten seit den 1960ern einen gewaltigen Modernisierungsprozess habe und heute vor allem der Südosten Texas zwei der dynamischsten Wachstumsregionen der USA der damit verbundenen Einwanderung und Bevölkerungszunahme darstellen.

Dass die Demokraten heute vor allem den bevölkerungsreicheren Staaten des Nordostens und in Kalifornien ihre Hochburgen haben während die meisten Staaten von den Republikanern dominiert werden hat das in den USA geltende Präsidentschaftswahlrecht den dass die Demokraten für einen Wahlsieg tendenziell Stimmen benötigen als die Republikaner. So verlor Al Gore 2000 gegen George W. Bush trotz eines Stimmenvorsprungs von etwa 500.000 jener mehr Stimmen im entscheidenden Wahlmännergremium hatte die kleinen Staaten -- von der Verfassung -- überrepräsentiert sind.

Seit den Anschlägen des 11. Septembers versuchen die Demokraten eine Position zum Terrorismus / Nationale Sicherheit zu finden. Obwohl generell gegenüber der so wahrgenommen aggressiven Politik George W. Bushs reichen die Positionen von einer Fundamentalkritik hin zu Skeptizismus in Detailfragen.

Der Esel gilt als Symbol der obwohl er im Gegensatz zum Elefanten der nie offiziell als solches angenommen wurde.

Die Demokraten haben bisher seltener den der USA gestellt als ihre jeweiligen politischen darunter waren aber außer Washington und Lincoln historisch herausragenden Präsidenten.

Die Präsidenten der Demokratischen Partei waren:


Ursprüngliche Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahlen 2004



Bücher zum Thema Demokratische Partei

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Demokraten.html">Demokratische Partei </a>