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Denken


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Unter Denken werden alle Vorgänge zusammengefasst die aus aktiven inneren Beschäftigung mit Vorstellungen Erinnerungen und Begriffen eine Erkenntnis zu formen suchen.
Die innere Aktivität besteht aus Verknüpfen Assoziation ) oder bewusstem Entkoppeln der Gedankeninhalte der Ideen sowie deren Umformungen. Oft basiert das auf einem Einfall oder wird spontan durch Gefühle bzw. Situationen aber auch durch Sinneseindrücke oder Personen ausgelöst.

Inhaltsverzeichnis

Wortlose Sprache

Das Denken könnte man auch als Sprechen in einer inneren allen Menschen gemeinsamen Sprache bezeichnen die der Sprachforscher Steven Pinker mentalese (etwa: "Denkisch" oder " Mentalisch ") genannt hat. Umgekehrt wäre Sprache dann vokalisiertes Denken.
Das Denken und der Denkraum also Gesamtheit der Denkmöglichkeiten eines Individuums hängen von dessen Persönlichkeit und der Intelligenz ab. Man kann zwischen begrifflichem konkretem und abstraktem Denken unterscheiden. Bei beiden entscheiden die Denkformen die quasi die " Grammatik " des "Mentalischen" bilden über den Erfolg Gedankens.

Entwicklung von kausalem Denken und Logik

Denken hat teilweise mit Wissen und mit Erfahrung zu tun. In der Entwicklungs- Psychologie wird unter anderem erforscht wie Kinder lernen kausale Zusammenhänge zu erkennen. Dieses " Kausalitätswissen " wächst oft durch gegenständliches Erleben und Denken - z.B. wenn Körper einen anderen anstößt.

Das gegenständlich-kausale Denken eines Kindes ist etwa 9 Monaten zu bemerken; ihm geht Phase der "Prä-Kausalität" voraus. Ähnlich scheint es den oben erwähnten assoziativen Denkvorgängen zu sein. Mit etwa 3 wird auch abstrakte Kausalität einsichtig doch sind Fehldeutungen oft (bleiben lange bestehen) was allerdings auch beim vorkommt.

Wenn Kleinkinder lernen z.B. einzelne Elemente Bausteine zu gruppieren werden mit zunehmender Übung Effekte logischer Operationen merkbar. Zunächst konzentrieren sie sich ein Merkmal später auf wenige Merkmale. Die Logische Multiplikation - z. B. als kombiniertes Beachten Form und Farbe - gelingt erst mit einigen Jahren aber durch Zufallserlebnisse gefördert.

Verschiedene Versuche - unter anderem mit Behinderten - widersprechen den häufig geäußerten Annahme Kinder alternative Denkweisen hätten. Wieviel des kindlichen "angeboren" ist und ob ihre begriffliche Denkstruktur jener von Erwachsenen entspricht wird intensiv untersucht.

Soziale Relevanz

Denken gehört vermutlich zu den Beschäftigungen Menschen die im Alltag stark vernachlässigt werden vor allem das Nach -denken über Vergangenes und das Vor(aus) -denken unserer privaten öffentlichen ökonomischen etc. Handlungen bestimmten Bedingungen. Die Frage: "Was wäre passiert ..." kann durchaus reizvoll sein ist aber nicht so wichtig wie gründliche Untersuchungen der "Was passiert was wird geschehen wenn wir unter verschiedenen Voraussetzungen - das oder etwas tun." Untersuchungen Sätze Texte Zitate die mit ..." beginnen werden uns Menschen in Zukunft wesentlich mehr interessieren als die Handlungsanweisung der die Vorschrift: Tu das!

Zitate

  • Theodor W. Adorno : Das Glück das im Auge des Denkenden ist das Glück der Menschheit. (Resignation 1969)
  • Marc Aurel : Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken.

Weiterführenden Informationen

Literatur

  • Denken Lernen Vergessen; Frederic Vester ; 27. Aufl. dtv 2000 ; ISBN 3423330457
  • Vries Josef de: Denken und Sein Aufbau der Erkenntnistheorie Freiburg 1937
  • Arnauld Antoine und Nicole Pierre: Die oder die Kunst des Denkens 2. durchgesehene um eine Einleitung erweiterte Auflage Darmstadt 1994
  • ...

Weblinks

Siehe auch

Erkenntnistheorie Bewusstsein Denken (Wortfeld) Gedanke Denken und Problemlösen Kognitionswissenschaft Kognition Lernen Glauben




Bücher zum Thema Denken

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