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Der gute Mensch von Sezuan


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Der gute Mensch von Sezuan ist ein ab 1926 entstanden Theaterstück Bertolt Brechts das 1943 im Züricher Schauspielgazus uraufgeführt wurde. Es ist geradezu Musterbeispiel des epischen Lehrtheaters Brechts aus dem sämtliche Elemente der Dramentheorie verbannt wurden. Auch die Thematik des ist typisch für Brecht. U.a. sind Religions- Kapitalismuskritik sowie eine Infragestellung der bürgerlichen Aufklärung Aspekte des Stücks.

Inhalt

In der fiktiven Hauptstadt von Sezuan Land das kulturell an China erinnert besuchen Götter die Erde um in einer von geprägten Gesellschaft einen guten Menschen zu finden beweisen soll dass man in Sezuan gut und dennoch leben kann was sich zunächst sehr schwierig erweist. Erst bei der Prostituierten Te werden die drei Götter fündig. Sie persönliche Nachteile in Kauf um anderen zu und bietet den drei Göttern ein Nachtquartier. sie am nächsten Morgen von ihren massiven berichtet bezahlen die Götter sie mit einem Vermögen wovon sich Shen Te einen kleinen leistet um nicht mehr der Prostitution nachgehen müssen. Als Gegenleistung verspricht sie den Göttern in Zukunft nur noch redlich und gut verhalten was sich allerdings in der kapitalistischen zunehmend als schwierig herausstellt da ihr selbstloses für die Armen und Vernachlässigten sehr schnell finanziellen Reserven aufbraucht und schließlich zum Verlust Tabakladens führt. Um dem Anspruch der Götter zu werden „ gut zu sein und doch zu leben “ schlüpft sie in die Rolle ihres raffgierigen Vetters Shui Ta um ihre Existenz retten und als Shen Te weiterhin zu Als sie jedoch abermals um ihre Existenz und schwanger wird setzt sie im Interesse ungeborenen Kindes wieder die Maske des Shui auf und baut mit ausbeuterischen Methoden eine Tabakfabrik auf. Als Shen Te wochenlang nicht auftaucht wird vermutet Shui Ta hätte sie Shen Te wird in der Maske des Ta vor Gericht gestellt wo sie ihre Identität preisgibt und den Richtern - den Göttern - ihre Geschichte erzählt. Obwohl deutlich dass der Anspruch der Götter „ gut zu sein und doch zu leben “ in dieser Welt nicht erfüllbar ist dass sich der Mensch in eine gute und schlechte wirtschaftliche Persönlichkeit aufspaltet ignorieren die diese Erkenntnis. Das Ende bleibt offen und Zuschauer wird aufgefordert eine eigene Lösung zu die im marxistischen Sinne natürlich nur in der Veränderung Gesellschaft liegen kann.

Epische Strukturelemente

Anders als beispielsweise Leben des Galilei erfüllt Der gute Mensch von Sezuan sämtliche Kriterien der epischen Dramentheorie . Das Stück ist offen in Anfang Ende die einzelnen Bilder stehen für sich aneinandergereiht und können einzeln betrachtet werden. Der findet besonders zahlreiche Anwendungen. Die Handlung spielt auf zwei vollkommen konträr zueinander stehenden Handlungsebenen Die transzendentale Welt der Götter nimmt weltfremd fern aller Alltagsprobleme die harte Realität der Elendsviertel welche die andere Handlungsebene darstellt nicht Die Götter besitzen anderseits in den Elendsviertel Sezuan keinerlei Bedeutung. Beide Handlungsebenen werden im des Stücks durch Montage - wie eingeschobene - verknüpft (vgl. Brech Ursula: Klett Lektürenhilfe: Der gute Mensch von Sezuan Stuttgart 1987 S. 79). Erst im Bild wenn die Götter als falsche Richter treffen beide Handlungsebenen wieder aufeinander wobei sich Götter von der realen Welt gedanklich so entfernt haben dass nicht mehr fähig sind Tes Geschichte richtig zu interpretieren. Beide Handlungsebenen die frühkapitalistischen kulturell vor allem ostasiatisch geprägten Sezuans und die realitätsferne Welt der Götter schaffen eine große Distanz zum Zuschauer der völlig anderen Verhältnissen lebt und dem so Bühnengeschehen fremd und unwirklich erscheint. Zudem wird Handlung an vielen Stellen durch handlungsfremde Elemente die Zwischenszenen in denen Wang die Götter und Songs unterbrochen die das Geschehen kommentieren. weiteren gibt es zahlreiche Stellen in denen Gestaltungsmittel verwandt werden wobei z.B. Charaktere aus Rolle heraustreten und die Geschehnisse als Außenstehende Sehr deutlich wird diese Form des V-Effekts 8. Bild indem Frau Yangs Rückblende die aus ihrer subjektiven Perspektive erzählt durch szenische auf der Bühne verfremdet wird die massiv Frau Yangs Sichtweise abweichen. Der dadurch erzeugte zwischen dargestellten und geschilderten Ereignissen erzeugt beim eine kritische Distanz die zum Nachdenken anregt. zuletzt sind die Aufspaltung Shen Tes in völlig widersprüchliche Persönlichkeiten und die Lächerlichkeit der sehr menschlich und fehlbar wirkenden Götter die Anspruch göttlich zu sein in keiner Weise werden weitere Anwendungen des V-Effekts. Auch auf Ebene findet der V-Effekt Verwendung im Stück. stellt Frau Yang im 8. Bild die nicht nur völlig verzerrt dar sondern steigert Verzerrung zudem ins Übertriebene wenn sie von Ta als „ unendlich gütig “ spricht und betont sie und ihr könnten ihm „ wirklich nicht genug danken “.




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