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Destruktor


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Destruktor nennt man in der Computertechnik jene die automatisch aufgerufen wird wenn im objektorientierten Programmierparadigma ( OOP ) ein Objekt ausgedient hat und gelöscht Im Destruktor kann der Programmierer diverse "Aufräum"-Aufgaben wie z.B. das Entfernen Unterobjekten oder das Abmelden von reservierten Systemkomponenten

Programmabstürze haben nicht selten ihre Ursache Fehlen eines Destruktor-Aufrufs beim Schließen von nicht benötigten Objekten (wie z. B. Programmfenstern) durch Benutzer. Der benötigte Speicherplatz im RAM des PC wird weiterhin belegt obwohl mehr nötig. Nach gewisser Zeit ist kein mehr frei wenn neue Objekte im Programmablauf werden sollen. Es erscheint dann eine Fehlermeldung der Art "Nicht genug Arbeitsspeicher vorhanden" oder "Out of Memory".

Neuere Programmiersprachen wie z. B. Java versuchen diesen Fehler bereits durch ihre zu umgehen. Der so genannte Garbage Collector - ein im Hintergrund laufender Programmteil überprüft dabei automatisch in Leerlaufzeiten den Computer Objekten die nicht mehr benötigt werden und die entsprechenden Speicherresourcen frei. Der Programmierer muss Destruktor nicht mehr explizit programmieren.

Siehe auch: Konstruktor



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