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Devín


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Die Burgruine Devín (deutsch Theben ungarisch Dévény ) in Bratislava erhebt sich als imposante Festungsanlage auf Felsmassiv am Zusammenfluss von March (slowakisch Morava ) und Donau (slowakisch Dunaj ) hoch über das davorliegende Marchfeld am Fuß des 513 m hohen Kogels ( Devínska Kobyla ) mit dem die Kleinen Karpaten ( Malé Karpaty ) gegenüber dem Leithagebirge am Donaudurchbruch (der Pforte ( Devínska brána ) früher Porta Hungarica genannt wird) beginnen.

Die Herkunft des slawischen Namens der und des gleichnamigen Ortes welcher aus dem Mittelalter als dowina überliefert ist ist nicht sicher geklärt: könnte vom slowakischen Wort "deva" / "dievka" so viel wie "Magd" / "Mädl" bedeutet dt. Magdeburg) stammen. Auch vom Namen der Göttin Deva könnte der Name laut einiger slowakischer stammen. Devín könnte also das Zentrum des um diese Göttin gewesen sein. Auch die dass es sich um eine Bildung zum dívať sa = schauen ausblicken handelt ist möglich.

Sie hat für die Slowaken eine identitätsstiftende Funktion denn in den alt- slawischen Ruinenresten sehen sie ihre Wurzeln als der slawischen Nationen die aus dem Großmährischen Reich hervorging.

Der Burgfelsen spielte schon v. Chr. Grund der exponierten Lage eine wichtige strategische In den ersten Jahrhunderten nach Christus befand hier eine der Grenzstationen des Römischen Reiches wo römische Legionen den Schutz für liegende Städte wie Carnuntum vor den Barbaren aus dem Norden Osten übernahmen.

Die Burg (slowakisch hrad Devín ) wurde in den Fuldaer Annalen als Dowina 864 zum ersten mal erwähnt sie bestand aus einer fürstlichen Burg mit Kirche und sowie Schutzwällen auf dem Devínska Kobyla . Nachdem die Slowakei nach dem Ende des Großmährischen Reiches ein Teil von Ungarn wurde (Devín gehörte zum Komitat Preßburg seit etwa 1000) gehörte die Burg dem 15. Jahrhundert verschiedenen ungarischen Adelsgeschlechtern bis Festung im Jahre 1809 durch Napoleonische Truppen in die Luft gesprengt wurde. nationale Mythos und die Tradition der nationalen wurde am 24. April 1836 durch Ľudovít Štúr und seinen Gefährten begründet welche an Tag auf den Burgfelsen gestiegen waren. Im 1961 schließlich wurde die Burgruine zum Nationaldenkmal und wurde seither zu einem Freilichtmuseum ausgebaut.


Devín (Theben) ist auch der Name eines von Bratislava der sich unterhalb der vorstehend genannten befindet und bis 1946 eine selbstständige Gemeinde war.

Seine Geschichte ist mit jener der untrennbar verbunden er wurde aber im Mittelalter als "Villa Thebbyn" erwähnt. Die Stadtrechte wurden 1568 vom König bestätigt. Im 16.Jahrhundert sind die Kleinstadt zahlreiche Kroaten eingezogen. Am 20. Oktober 1938 wurde das Dorf und dessen Umgebung Zuge des Münchner Abkommens dem Deutschen Reich angeschlossen (bis April 1945 ). Die Bevölkerungszahl der Gemeinde ist im Jahrhundert sukzessive gesunken: 1991 hatte Devín nur noch 779 Einwohner.

Der Ort wird oft von Donauhochwasser Mitleidenschaft gezogen so zum Beispiel bei der Donauhochwasser von 2002 .



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