Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 18. Juli 2019 

Dialyse (Chemie)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Dialyse ist eine Arbeitsmethode im chemischen Labor. Sie dient dazu kleine Moleküle und Ionen wie zum Beispiel Salze oder Zucker während grosse Möleküle wie zum Beispiel Proteine oder Nukleinsäuren zurückgehalten werden.

Bei einer häufig angewandten Dialysemethode wird dünnwandiger Schlauch aus in Wasser gequollener Acetyl- Zellulose eingesetzt der entfernt an eine Wursthaut Ein Ende eines Schlauchstückes wird verknotet und mit einer Lösung befüllt die beispielsweise Proteine oder Nukleinsäuren enthält. Danach wird auch andere Schlauchende verknotet so dass die Lösung ist. Der Schlauch wird nun in einer viel grösseren Menge einer bestimmten Salz- oder leicht geschwenkt und darin belassen.

Nach einer Nacht hat sich im des Schlauches näherungsweise dieselbe Salzkonzentration eingestellt wie in der äusseren Salzlösung vorlag in die Schlauch zuvor eingebracht wurde. Die Proteine bzw. Nukleinsäuren sind im Schlauch verblieben nur Moleküle mit einem Molekulargewicht unter 6000 Dalton durch die Wand des Schlauches gelangen (siehe Osmose ). Eine solche Membran nennt man deshalb (halbdurchlässig). Daher konnten die Proteine oder Nukleinsäuren den Schlauch nicht verlassen Salzkonzentrationen beider Lösungen konnten sich aufgrund der Grösse der Ionen angleichen. Da das Volumen Lösung ausserhalb des Schlauches erheblich größer war sich deren Salzkonzentration auch innerhalb des Schlauches Auf diese Weise kann die Konzentration der vorhandenen unerwünschten Salze auf ein vernachlässigbares Maß werden.




Bücher zum Thema Dialyse (Chemie)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Dialyse_(Chemie).html">Dialyse (Chemie) </a>