Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 22. November 2019 

Die Bibliothek von Babel


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Bibliothek von Babel ist eine Erzählung von Jorge Luis Borges .

Die 1941 veröffentlichte Erzählung ist eine Spekulation über eine mögliche welche als eine Bibliothek aller möglichen Bücher dargestellt ist. Diese zufällig in der Bibliothek angeordnet enthalten in Mehrzahl für die Bewohner der Bibliothek unverständliche

Die Bibliothek wird als präexistent und dargestellt. Aufgrund dieser Unendlichkeit enthalte sie nach Ansicht des Erzählers Kombinationen der 26 (Borges spricht von 25 22 Buchstaben Semikolon Punkt und Abstand) Buchstaben des lateinischen Alphabets und damit als Teilmenge auch alle Texte aller auf diesem basierenden Sprachen. Daraus resultiert die Tatsache dass eine Silbe zu artikulieren vermag die nicht Zärtlichkeit und Schauer ist die nicht in dieser Sprachen der gewaltige Name eines Gottes wäre.“

Es ist aufgrund der überwiegenden Menge für die Bewohner nicht sinnvollen Bücher ein großes Glück Buch mit auch nur einem für sie Satz zu finden.

Borges schildert weiterhin wie verschiedene Bewohnergruppen Bibliothek sich mit ihr auseinander setzen: Es und werden Sekten gegründet von denen einige bis zur der meist nicht entzifferbaren Bücher gehen und zur Verbrennung der Bücher aufrufen es gibt die die Bibliothek auf der Suche nach Buch mit der Antwort auf alle Fragen es gibt Wissenschaftler die sich mit der Struktur der Bibliothek befassen und viele mehr.

In dieser Geschichte spiegelt sich die Borges typische Faszination des Unendlichen wieder; er verschiedene Entstehungs- und Gliederungsmöglichkeiten der Bibliothek. Auch er sich wie in allen seiner Geschichten Mystifizierung bringt also beispielsweise Zitate die schwer sind und bei denen nicht klar ist Borges die zitierte Person erfunden hat oder ist nur kaum jemandem außer Borges der gewaltige Allgemeinbildung besaß bekannt ist. So lautet eine

„Letizia Alvarez de Toledo hat angemerkt daß ungeheure Bibliothek überflüssig ist; strenggenommen würde ein Band gewöhnlichen Formats gedruckt in Corpus neun zehn genügen wenn er aus einer unendlichen unendlich dünner Blätter bestünde. (Cavalieri sagt zu des Jahrhunderts daß jeder feste Körper die einer unendlichen Zahl von Flächen ist.) Die eines derart seidendünnen Vademecums wäre nicht leicht artscheinende <anscheinende??> Einzelblatt würde sich in andere zweiteigen <zerteilen??>; das unbegreifliche Blatt in der hätte keine Rückseite.“

Diese Erzählung kann als Denkanstoß zu Überlegung dienen auf welche Art und Weise und Unsinniges entsteht oder wahrgenommen wird.

Wenn man die Größe der Bibliothek wollte käme man auf folgendes Ergebnis: Bei runden Bibliothek würde der Durchmesser etwa <math>10^{600000}</math> betragen. Also eine Eins mit 600000 Nullen. gibt sich das für uns sichtbare Universum mit einem Durchmesser von nur <math>10^{26}</math> relativ klein.

Weblinks



Bücher zum Thema Die Bibliothek von Babel

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Die_Bibliothek_von_Babel.html">Die Bibliothek von Babel </a>