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Brücke von Remagen


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Die Brücke von Remagen am 7. März

Die Brücke von Remagen am 17. März vier Stunden vor dem Zusammenbruch

Die Brücke von Remagen am 17. März nach dem Zusammenbruch

Die Brücke von Remagen 1950

Die Brücke von Remagen war im Zweiten Weltkrieg die letzte Brücke über den Rhein und konnte von den Alliierten erobert Dadurch wurde der Krieg wahrscheinlich um Monate

Inhaltsverzeichnis

Erbauung

Die Brückentürme der im Zweiten Weltkrieg intakten Brücke über den Rhein stehen am Südende der Remagener Rhein-Promenade. Die Brücke wurde von 1916 1919 auf Drängen der deutschen Generalität auf des Schlieffenplans erbaut um mehr Truppen und Kriegsmaterial an die Westfront bringen zu können. 1918 ist sie Dienst gestellt worden. Am 1. Mai 1918 Kaiser Wilhelm I. der neuerbauten Rheinbrücke den "Ludendorffbrücke" aus Dankbarkeit an den Ersten Quartiermeister der Infanterie Erich von Ludendorff. Am 2. 1918 ernannte der Rat der Stadt Remagen in einer ausserordentlichen Sitzung zum Ehrenbürger von

Der Mannheimer Architekt Karl Wiener plante 325 Meter lange Brücke deren lichte Höhe dem normalen Wasserstand des Rheins 14 80 betrug. Der höchste Punkt des Brückenbogens lag 25 über der Wasseroberfläche. Die Brücke die eine der schönsten Stahlbrücken über den Rhein trug zwei Eisenbahngleise und einen Fußgängersteg. Nach Krieg rollten nur noch wenige Züge über Rhein Fußgänger aber nutzten die Verbindung von ins gegenüber liegende Erpel gerne. In Friedenszeiten die Brücke ein touristisches Symbol des Rheinlands .

Einnahme durch die Alliierten

Am 7. März 1945 gelang es einer kleinen Vorhut der US-Panzerdivision unter Führung des deutschstämmigen Leutnants Karl Timmermann die letzte unzerstörte Rhein-Brücke zu erobern Verteidigungs- und zwei Sprengversuche der deutschen Soldaten waren. Diese Eroberung an der neben amerikanischen belgische und englische Soldaten beteiligt waren ging das "Wunder von Remagen" in die Annalen der Kriegsgeschichte ein. General Eisenhower rief aus: "Die ist ihr Gewicht in Gold wert".

Direkt nach der Einnahme durch die versuchten die Pioniere des 51. und 291. Batalions neben dem Bau von drei entlastenden Pontonbrücken die geschwächte Konstruktion der Brücke zu

Die deutsche Reaktion auf die Einnahme

Die deutsche Heeresleitung versuchte in den Tagen verzweifelt die Brücke durch Kampfschwimmer zurückzuerobern. sollten die Brücke antauchen und Sprengsätze deponieren. sehr starke Suchscheinwerfer konnten sie aber rechtzeitig werden. Weil dies misslang sollten nun die durch Bombenangriffe zum Einsturz gebracht werden. Es erstmals Düsenjets dazu eingesetzt. Weiterhin wurden auch V2 Raketen von Holland aus auf Remagen Sie schlugen in der Nähe der Brücke und erschütterten diese wie bei einem Erdbeben. Hitler setzte in ohnmächtigem Zorn das Fliegende West ein das fünf Offiziere wegen "Feigheit" und "Dienstpflichtverletzung" zum Tode und vier von ihnen am Tage der im Westerwald erschießen ließ.

Einsturz

Am 17. März stürzte die schwer Brücke wegen Überlastung ein; dabei riss sie amerikanische Soldaten in den Tod. Nur die blieben erhalten. Auch wenn großes Leid mit Ereignissen in Remagen verbunden war die zügige der Amerikaner hat nach Ansicht von Historikern den Krieg um Monate verkürzt. Weil Ludendorff-Brücke nicht mehr zur Verfügung stand um und Material auf die rechte Rheinseite zu bauten die Amerikaner im Rhein-Abschnitt zwischen Niederbreisig/Bad und Oberwinter/Unkel insgesamt fünf Ponton -Brücken als Ersatz. Die längste von ihnen Victor-Bridge zwischen Niederbreisig und Hönningen war 1370 (420 Meter) lang; sihet ging am 22. 1945 umd 20 Uhr in Betrieb. Zwischen und Linz wurde der Rhein von der "Rozisch-Blackburn-Thompkins überspannt. Ende Mai 1945 wurden diese Behelfs-Brücken abgebaut.

Friedensmuseum

Im Innern der Brückentürme auf der Seite ist seit dem 7. März 1980 Friedensmuseum eingerichtet. Der Initiator des Museums war langjährige Bürgermeister von Remagen Hans Peter Kürten am 7. März 1978 zum ersten Mal der Remagener Brücke als Souvenir verkaufte. Das war toll. Dank der finanziellen Einnahmen und vielen Fotos und sonstigen Originalunterlagen war er der Lage das Museum einzurichten. Die Brückensteine auch jetzt noch versehen mit einem Echtheitszertifikat Museum für 30 - € zu erwerben.

Literatur und Film

Das nach wie vor bedeutendste Werk die Brücke veröffentlichte 1957 der Politikprofessor und Abgeordnete Ken Hechler unter dem Titel "The at Remagen" (3. überarbeitete Auflage 1998). Hechler als US-Armeehistoriker Gelegenheit viele der Beteiligten schon Tage nach dem Geschehen zu interviewen. Dieses wurde allerdings nicht ins Deutsche übersetzt. Das Gegenstück verfassten 1993 Lothar Brüne und Jakob mit ihrer detailreichen Untersuchung: "Remagen im März David L. Wolper produzierte 1968 den amerikanischen "Die Brücke von Remagen". Er zeigt zwar realen geschichtlichen Hintergrund ist aber ansonsten frei Seine Handlung hat mit dem tatsächlichen Geschehen zu tun. Näher an den tatsächlichen Ereignissen der Roman von Rolf Palm: "Die Brücke Remagen" (1985). Darüber hinaus gab es und es eine Fülle von Veröffentlichungen über die von Remagen in Büchern Zeitungen und Zeitschriften.

Weblinks



Bücher zum Thema Brücke von Remagen

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