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Dilatanz


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Dilatanz ist die Eigenschaft eines Fluids bei hohen Scherkräften eine höhere Viskosität zu zeigen.

Je größer die aufgebrachte Scherung ist viskoser bzw. zäher verhält sich das Fluid. Englischen nennt man ein dilatantes Fluid auch also "scherverdickend" oder "scherverfestigend". Da die Viskosität konstant bleibt wird das Fluid nicht-newtonsch genannt.

Die Zunahme der Viskosität entsteht durch Strukturänderung im Fluid die dafür sorgt dass einzelnen Fluid-Partikel stärker miteinander wechselwirken (zum Beispiel verhaken) und so schlechter aneinander vorbei gleiten

Das gegensätzliche Verhalten wird Strukturviskosität genannt.
Wenn die Viskosität nach Verminderung der nicht sofort absinkt spricht man auch von Rheopexie .

Beispiele für dilatante Fluide:

  • Bei einem Stärkebrei kann man das im Experiment schön beobachten: Dazu wird Stärke mit Wasser verrührt so dass ein Brei entsteht. Wenn man einen Löffel langsam den Brei zieht erscheint dieses flüssig bei Geschwindigkeit wird der Brei so zäh dass nicht mehr fließt sondern eher wegbröckelt. Die werden jedoch nach sehr kurzer Zeit wieder und verschmelzen mit dem übrigen Brei. Diese wird auch Rheopexie genannt.
  • Bei Treibsand erhöht sich dramatisch die Viskosität wenn versucht einen Gegenstand rasch aus ihm herauszuziehen. erste Einsinken dagegen ist eher umgekehrt: durch langsamen Bewegungen sinkt die Viskosität der Treibsand flüssig.




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