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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 23. September 2019 

Dingliches Recht


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Als dingliche Rechte bezeichnet man Herrschaftsrechte an Sachen . Der Rechtsinhaber wird also durch sein Recht an der Sache selbst berechtigt in Weise mit dieser oder in Bezug auf zu verfahren. Als von der Rechtsgemeinschaft geschützte des einzelnen Rechtsinhabers ist das dingliche Recht ein Fall des subjektiven Rechts .

Das signifikanteste Beispiel eines dingliches Rechts das Eigentum . Die Sache wird dem Rechtsinhaber zu zugewiesen so dass dieser nach seinem Ermessen der Sache verfahren und jeden Dritten von Einwirkung ausschließen darf (vgl. § 903 BGB ). Wie jedes subjektive Recht kann aber das Eigentumsrecht nicht schrankenlos gewährt werden was Gesetz auch dadurch zum Ausdruck bringt dass Ausübung des Eigentumsrechts an entgegenstehenden gesetzlichen Bestimmungen Rechten Dritter seine Grenze findet. Zu dieser Einschränkung kommt noch die verfassungsrechtliche Sozialbindung des Art. 15 GG hinzu.

Neben dem Eigentumsrecht gibt es eine von beschränkten dinglichen Rechten. Diese gewähren dem nur einen beschränkten nach der Art des Rechts ausgestalteten rechtlichen Zugriff auf die Sache insoweit aber wiederum dem umfasssenden Recht des dieses seinerseits beschränkend vorgeht. Beispiele beschränkter dinglicher sind etwa der Nießbrauch das Pfandrecht die Hypothek oder die Grundschuld (vgl. Sachenrecht ).



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