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Diskriminierung


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Der Begriff Diskriminierung (v.lat.: discriminare trennen) bezeichnet:

  • In der Technik die Abgrenzung von Messwerten Einstellungen (z. B. in der Funktechnik)
  • im Allgemeinen die benachteiligende Behandlung bestimmter Gruppen innerhalb eines Ganzen.

Inhaltsverzeichnis

Soziale Diskriminierung

Im engeren Sinne versteht man unter die Benachteiligung von Gruppen (zumeist Minderheiten ) aufgrund von Merkmalen wie Herkunft ethnischer politischer oder religiöser Zugehörigkeit sozialen Gewohnheiten sexuellen Neigungen Sprachen Geschlecht Behinderung oder äußerlichen Merkmalen wie Haut - oder Augenfarbe. Sie steht dem Grundsatz Gleichheit der Rechte aller Menschen entgegen.

Diese Benachteiligung kann in Einschränkungen in Ebenen des Lebens stehen insbesondere in Einschränkungen an der am öffentlichen Leben Einschränkung der Freizügigkeit Einschränkungen bei Ausbildung Berufsausübung oder Entgelt.

Im Interessenkonflikt zwischen deutlich unterscheidbaren Gruppen (z. B. und Nichtrauchern) ist die Grenze zwischen einer (schlechterstellenden) Einschränkung der Selbstbestimmung und dem Schutz der Allgemeinheit eine der Abwägung die einer kontinuierlichen Neubewertung unterliegt. besteht auch ein Konflikt zwischen Religionsfreiheit staatlicher Schulpflicht und der Einschränkung der Religionsausübung in Schule.

Positive Diskriminierung

Unter positiver Diskriminierung versteht man eine Bevorzugung von Mitgliedern einer Gruppe zum Ausgleich behaupteten oder tatsächlichen Nachteilen (z. B. Quotenregelungen für Frauen erleichterter Zugang zu Universitäten Schwarze in den USA ).

Sie ist umstritten da sie mindestens formale Diskriminierung der Menschen die das entsprechende nicht aufweisen umfaßt.

Rolle des Staates

In den meisten Staaten der Neuzeit es als eine der Grundaufgaben des Staates seine Bürger beziehungsweise Einwohner vor Diskriminierung zu weswegen Gesetze zur Vermeidung von Diskriminierung bestehen. Grundlage relativ weit gehender entsprechender europarechtlicher Vorgaben unten: WEB-Link) die allerdings bislang nur sehr in deutsches Recht umgesetzt sind bestehen in Bundesrepublik vor allem im Bereich des Arbeitsrechts Anti-Diskriminierungsbestimmungen (vor allem bei Benachteiligungen wegen des und wegen bestehender Schwerbehinderung).

Dennoch kommt Diskriminierung in allen Staaten den unterschiedlichsten Formen vor.

In zahlreichen Staaten wird eine systematische von Bevölkerungsgruppen staatlich organisiert und mittels der festgeschrieben. In diesen Fälle erhofft sich zumeist herrschende Gesellschaftsgruppe Vorteile von einer solchen Diskriminierung sie nimmt die Nachteile für die Minderheiten in Kauf. Die Diskriminierung kann aktiv geschehen B.:

Oder sie kann sich durch die Unterlassung geeigneter Gegenmaßnahmen ergeben z. B.:
  • Schlechtere Schulausbildung und Berufschancen ausländischer Kinder in Deutschland.

Das Gegenteil von Diskriminierung ist die Integration (svw. Einbeziehung) bei der Benachteiligungen für Personen oder Personengruppen durch gezielte Erleichterungen bei Teilnahme am öffentlichen Leben (Ausbildung Arbeit Kultur verringert oder verhindert werden sollen. z. B.:

  • Integrationsklassen für behinderte Kinder an "normalen"
  • Staatliche Zuschüsse zur Einrichtung von Behindertenarbeitsplätzen.
  • Anlegen von behindertengerechten Parkplätzen Toiletten Gebäudezugängen Einstiegmöglichkeiten in Busse u.v.m.
  • Beschriftungen von öffentlichen Anlagen in Brailleschrift.
  • Markierung von Gefahrstellen wie z. B. und Haltestellen für Sehbehinderte durch wechselnde (meist Bodenbeläge.

Literatur

  • George Orwell Die Farm der Tiere (engl. Titel: Farm)

WEB-Link:

Antidiskrimierungsrichtlinie 2000/78 EG als pdf-Datei

Siehe auch:




Bücher zum Thema Diskriminierung

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