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Donato Bramante



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Bramante
(Ausschnitt aus Raffaels Fresko
Schule von Athen )
Bramante (eigentlich Donato d'Angelo Lazzari ) war italienischer Baumeister. Er wurde 1444 in Fermignano (bei Urbino) geboren.

Seine Ausbildung als Architekt erhielt er in Urbino durch Luciano Um 1476 kam Bramante nach Mailand wo erste eigene Bauten entstehen. Um 1499 kam Bramante nach Rom . Dort schulte sich Bramante an den Ruinen der Stadt und entwickelte so seinen Baustil allmählich in Richtung der sogenannten Hochrenaissancearchitektur als deren Begründer er gilt.

Bramante traf in Rom ein äußerst künstlerisches Klima an für das ab 1503 Papst Julius II. sorgte. Der Papst beschäftigte neben Bramante ganze Reihe weiterer bedeutender Künstler. Darunter waren da Sangallo und Michelangelo . Gegen beide setzte sich Bramante durch es ab etwa 1504 um den Neubau des Petersdoms ging. Julius II. segnete die Entwürfe ab und so wurde der Neubau 1506 unter der Verantwortung Bramantes begonnen. Als am 11. März 1514 starb standen von seinem Hauptwerk nicht mehr als die vier Kuppelpfeiler ein (wohl) Chor und über dem Petrusgrab erhob sich Schutzhaus ( Tegurio ).

Bramante hat sich auch als Maler betätigt. Nur wenige Werke sind erhalten.

Zu seinen Schülern gehörte auch Michele Sanmicheli .

Donato Bramante - Tempietto Rom

Der Tempietto

In dem kleinen Innenhof des Franziskanerklosters neben San Pietro in Montorio in Rom erhebt sich der Tempietto . Diesen "Kleinen Tempel" erbaute Bramante zur an die Kreuzigung des Apostel Petrus die von der Legende hierher verlegt Der Tempietto steht etwas beengt von den Gebäuden in dem räumlich begrenzten Hof. Das diesem "Musterbeispiel der Hochrenaissance-Architektur schlechthin" wie es Bewunderung in der Kunstgeschichte heißt viel von seiner Wirkung die wie bei griechischen Tempeln selbstverständlich - ganz das Äußere ausgerichtet ist.

Drei konzentrische Stufen umgeben ringsum das Tempelpodest auf dem 16 Säulen mit dorischen die Cella den Tempelraum umgeben. Ein Gebälk Metopen trägt die geometrisch gegliederte Balustrade hinter das leicht zurückgesetzte Obergeschoß die Architektur des Geschosses aufnimmt. Es wechselt jeweils eine rechteckige mit einer runden. Gesims und Kuppel krönen Bau der auch nach unten fortgeführt ist. sei der theologische Gedanke ausgedrückt sagt man der Apostel Petrus mit seinem Martyrium (nach unten gekreuzigt - Unterkirche) den seines Meisters Jesus Christus (aufrecht gekreuzigt - Oberkirche) demütig wiederholt.

Der Rückgriff auf die Antike die ("Rinascimento") der griechischen Architektur wird an diesem Bauwerk deutlich. Die ausgewogene Symmetrie der Formen die Harmonie des gesamten Baukörpers erheben den Tempel zu höchstem Rang.

Hauptwerke

Mailand

  • Santa Maria presso San Satiro ; um 1480
  • Santa Maria delle Grazie (Chor) ; 1492-98

Rom

  • San Pietro in Montorio (sog. Tempietto ); 1502
  • Santa Maria della Pace (Klosterhof mit Kreuzgang); 1504
  • San Pietro in Vaticano (Petersdom); ab 1506

Literatur

  • Otto H. Förster Bramante 1956
  • Arnaldo Bruschi Bramante 1969 (in italienischer Sprache)



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