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Donauschwaben


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Die Donauschwaben wanderten nach den Türkenkriegen aus Schwaben Franken Bayern Österreich Elsaß Lothringen und weiteren Ländern in die entleerten im Osten Ungarns ein. Ähnlich den Siebenbürger Sachsen sind sie also keine einheitliche Gruppe aber ab dem 19. Jahrhundert als solche gesehen.

Die meisten Donauschwaben gingen als Folge Ersten bzw. Zweiten Weltkriegs nach Deutschland oder Österreich zurück - doch die wenigsten freiwillig. in Ungarn gab es keine Vertreibungen dort lebt bis heute eine größere Minderheit . Die Auswanderung der Rumäniendeutschen wurde noch bis 1989 gefördert.

Die donauschwäbischen Rückwanderer pflegen in vielen Sprache und Brauchtum .

Man unterscheidet sechs donauschwäbische Hauptsiedlungslandschaften:

  • Südwestliches Ungarisches Mittelgebirge
  • Schwäbische Türkei - Slawonien-Syrmien
  • Batschker Land - Banat - Sathmar.

Ihr Wappen zeigt die deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold und donauschwäbischen Stammesfarben Weiß-Grün. Die Donau als Schicksalsstrom auf dem die Ahnen Ulmer Schachteln abwärts fuhren auf beiden Seiten Mittellaufes. Das Wappen zeigt die Festung Temeschburg fruchtbaren Ackerlandes das die Donauschwaben mit der urbar gemacht haben - ein Symbol der deutschen Wehranlage und Militärgrenze gegen die Türken . Sie wird flankiert vom Halbmond dem Symbol des Islam - Zeichen der im 17. / 18. Jahrhundert zurückweichenden türkischen Bedrohung des Abendlandes - von der aufgehenden strahlenden Sonne: Weiß ist der friedlichen Gesinnung der Donauschwaben grün als der Hoffnung und für das zur Kornkammer Neuland ihrer Heimat.

In ganz Rumänien Ungarn und Jugoslawien zählte die deutschsprachige Minderheit 1918 etwa 1 5 Millionen Menschen. Davon - grob gesprochen - ein Drittel um 1945 vertrieben (vor allem aus Jugoslawien weniger Rumänien); je ein Sechstel wanderte um 1920 und (teilweise gegen " Kopfgeld ") 1960 bis ca. 1995 in westliche Länder aus ein Drittel Nur in Ungarn lebt die Minderheit wirklich dort nennt sie sich nun Ungarndeutsche und hat sich Rechte erworben.

In Rumänien blieb fast nur die ältere Generation. sich aber im Banat dem Grenzgebiet zu Ungarn und Serbien mit der Hauptstadt Temesvar umsieht kann ihre Spuren nicht übersehen. kleinen Orten trifft man Leute die rasch Deutsch auf Rumänisch oder Serbisch wechseln können mit EU-Politik vertraut sind. Am Stuck von renoviertem Haus ist der deutsche Familienname bemalt von den drei Kirchen kleiner Orte ist katholische nur selten verfallen.

So verständlich manche Reaktion 1944 / 45 war Rumänien spürt den Aderlass von 800.000 auf Deutsche sehr - und bedauert Ceausescus "2. Welle" längst. Die Aussiedler- und Vertriebenenverbände wollen helfen unterliegen aber Sparplänen des Kulturministers. Er wollte etwa das Siebenbürger Kulturinstitut dem Ulmer Donauschwäbischen Zentralmuseum angliedern - wegen "veränderter Lage seit der Zeitenwende in Osteuropa". Politiker und Zeitungen warnten vor falschem Sparen sind demotiviert und verweisen auf völlig verschiedene und Traditionen der beiden Volksgruppen. Inzwischen werden Unterschiede auch von Rumänien akzeptiert.

Die Donauschwaben in Rumänien sind also nun eine Minderheit unter Prozent aber kulturell lebendig. Auf ihre frühere achtet man. Die Ungarn und Szekler machen ca. sieben Prozent der Gesamtbevölkerung 22 Millionen aus die Roma etwa drei Prozent.

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