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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 6. Dezember 2019 

Doppeldominante


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Die Doppeldominante als Spezialfall einer Zwischendominante ist die Dominante der Dominante eines Musikstückes.

Beispiele:

  • Tonika : C- Dur ; Dominante: G-Dur; Doppeldominante: D-Dur
  • Tonika: d- Moll ; Dominante: A-Dur; Doppeldominante: E-Dur

Da eine Dominante im herkömmlichen Sinne meistens ein Durdreiklang ist verwendet die Doppeldominante nicht leitereigenen Ton: D-Dur erfordert ein fis das C-Dur nicht enthalten ist. In Moll wird noch deutlicher hier muss schon die Dominante als Dreiklang auf der fünften Stufe ein Molldreiklang wäre verändert werden durch Einführung eines leiterfremden Tones. In unserem Beispiel: benötigt cis E-Dur benötigt gis. Beide sind in d-Moll enthalten.

Sehr gerne werden (z.B. bei Ragtimes oder im Jazz ) die Akkorde auch mit charakteristischen Dissonanzen verwendet. So wird für die Dominante gerne die Septime und für die Doppeldominante die Septime und die None verwendet. Damit ist eine typische Schlußpassage C-Dur z.B.:
D7 9 - G 7 - C




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