Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 14. Oktober 2019 

Dorischer Baustil


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der dorische Baustil zeichnet sich durch mächtige grobe Elemente Formen aus. In der griechischen Baukunst kamen Gewölbe höchst selten vor sodass den Säulen im wahrsten Sinne des Wortes eine Funktion zukam und an ihnen auch am die jeweiligen Besonderheiten der griechischen Baustile erkundet können.


Schatzhaus der Athener in Delphi
()

Die Bezeichnung dorischer Baustil geht auf das griechische Volk der Dorier (auch Dorer) zurück die von Norden vor allem im Bereich der Peloponnes und auf Kreta siedelten.

Ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. die Dorier in ihrem Herrschaftsgebiet einen speziellen der sich durch klare und einfache aber Formen auszeichnet und dem diesem Volk zugeschriebenen eines robusten Kriegervolkes entspricht. Der römische Ingenieur Baumeister Vitruv verglich den dorischen Baustil mit der Schönheit des männlichen Körpers' und stellte ihm ionischen Baustil als 'Ausdruck einer grazilen weiblichen Schönheit'


das Schatzhaus der Athener in Delphi
()

Aufbau der dorischen Ordnung (siehe Skizze links)

Über dem dreistufigen Unterbau (Krepis) stehen der obersten Stufe (Stylobat) Säulen ohne Basis deren Schäfte durch Kanneluren vertikal gegliedert sind und sich nach oben Überdies weißt der Schaft in der Mitte leichte Schwellung (Entasis) auf. Am Übergang zum Kapitell also am oberen Teil einer Säule eingekerbte umlaufende Ringe (Anuli) eine deutliche Zäsur heben so das Kapitell etwas an.

Das Kapitell besteht aus einem riesenartigen dem Echinus und einer quadratischen Deckplatte dem Ähnlich wie die Entasis ist die Ausbildung Echinus von landschaftlichen oder zeitlichen Stilelementen geprägt.

Über den Säulen lagert der Architrav oben mit einer schmalen knappen und vorspringenden der Taenia abschließt. Darüber folgt der dorische mit seinem regelmäßigen Wechsel von Triglyphen und deren oberer Abschluss durch eine Kopfleiste gebildet Die Triglyphe wird von drei Schlitzen als Vertikalelemente gegliedert. An der Architravtaenia markieren kleine mit einer Reihe von Tropfen oder Nagelköpfen den Platz der Triglyphen. Dies erinnert an Ursprung der griechischen Tempelarchitektur dem alten Holztempel quasi in Stein imitiert wurde: Die Triglyphen die Schnittfläche der ursrünglichen Holtbalken die Tropfleisten die Zapfen nach mit denen die Balkenkonstruktion gehalten wurden.

Über dem Fries folgt das vorragende mit dem der Dachaufbau beginnt. An der des Geisons hängen rechteckige Platten die Mutuli mit meist drei Reihen von Guttae besetzt Über jeder Metope und jeder Triglyphe wird Mutulus angebracht deren Richtung je eine Via schmaler Zwischenraum unterbricht. An den Flanken kann ein stark ausgeprägten Dachrand die Sima mit regelmäßigen Folge von Wasserspeiern häufig Löwenköpfe ausmachen. den Fronten steht über dem waagerechten Geison Tympanon welches man als flaches Dreieck an der Giebelwand sehen kann. Das wird von Schräg-Geison und Sima bis zum gerahmt. Den First und die Ecken des Daches können figürliche oder pflanzliche Akrotere bereichern.

Siehe auch : Ionische Ordnung Korinthische Ordnung Griechischer Tempel



Bücher zum Thema Dorischer Baustil

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Dorischer_Baustil.html">Dorischer Baustil </a>