Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 21. August 2019 

Dortmunder Stadtwerke AG (Verkehrsabteilung)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Verkehrsabteilung der Dortmunder Stadtwerke AG ist eine Partnerunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr welches den Personennahverkehr in der Stadt Dortmund und Umgebung abwickelt. Es gibt dabei mit den benachbarten Verkehrsbetrieben.

Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Die Stadtwerke Dortmund AG betreibt insgesamt Linien 8 Straßenbahn und Stadtbahnlinien sowie 53 Omnibuslinien . Auf Ihrem rund 810 3 kilometerlangen (90 9 Straßen- und Stadtbahn 710 4 beförderte sie 2002 insgesamt rund 116.700.000 Fahrgäste legte dabei circa 22.763.000 Kilometer zurück. Dies sie mit 111 Straßenbahn und Stadtbahnwagen und Bussen.

Geschichte

Anfänge

Die Ursprünge der Verkehrsbetriebe der Dortmunder Stadtwerke reichen bis in das Jahr 1875 zurück. In diesem Jahr begannen die der Stadt Dortmund mit dem Unternehmer Georg aus Berlin über den Bau und den von Straßen- und Eisenbahnlinien in Dortmund . Nachdem der Vertrag am 19. März 1881 abgeschlossen war eröffnete Sönderop bereits am 1. Juni des selben Jahres bereits die erste Pferdebahnlinie vom Steinplatz über die Münsterstraße nach Aufgrund der intensiven Nutzung der Bahn wurde zunächst eingleisig gebaute Strecke rasch auf zwei erweitert. Am 13. August wurde bereits die zweite Strecke von über die Rheinische Straße den Hellweg und Kaiserstraße nach Funkenburg eröffnet. Die dritte Linie dann am 21. September von der Bahnhofstraße über die Märkische nach Kronenburg in Betrieb. Sechs Tage später die Verlängerung dieser Linie nach Hörde eingeweiht.

Ab dem 4. Oktober hieß das Unternehmen dann Dortmunder Straßenbahn AG für Pferde und Dampfbetrieb . Dem entsprechen verkehrt ab diesem Zeitpunkt dampfbetriebene Güterzüge auf den Gleisen des Unternehmens. den Erwartungen lief der Güterverkehr jedoch nicht wie erwartet so dass etliche speziell für Güterverkehr verlegte Gleise wieder rückgebaut werden mussten. gab man den Güterverkehr auf und verkaufte Loks und Wagons.

Im September des Jahres 1892 übernahm die neu gegründete Deutsche Lokal- und Straßenbahngesellschaft das Unternehmen. Im Bereich von Hörde die Linien nun aufgrund der Steigung mit betrieben. In der Innenstadt von Dortmund verkehrten den engen Straßen weiterhin Pferdebahnen. Es stellte aber schnell heraus das die Pferdebahnen dem wachsenden Verkehr nicht mehr gewachsen waren. So man 1893 die vorhandenen Strecke zu elektrifizieren. Am 1. März 1894 waren die Pferdebahnstrecken und ab 1896 auch die Dampfstrecke elektrifiziert.

Allgemeine Lokal- und Straßenbahngesellschaft

Nachdem die Deutsche Lokal- und Straßenbahngesellschaft Dortmund zwischenzeitlich in der Allgemeinen Lokal- und aus Berlin aufgegangen war begann man 1896 mit dem Bau einer Ringbahn. Diese weitestgehend dem Verlauf der Wälle. 1898 kamen weitere Linien hinzu. Von Funkenburg Körne vom Bahnhof über die Hansastraße und Hohe Straße zum Block Friedrich-Wilhelm dem heutigen Westfalenhalle vom Steinplatz über die Steinstraße die die Schützenstraße und die Mallinckrodtstraße zum Hafen vom Steinplatz über dir Rolandstraße die Oestermarschstraße den Borsigplatz zur Westfalenhütte.

Ein Problem stellte zu dieser Zeit Köln-Mindener Eisenbahn dar. Sie trennte das Netz in Netze zwischen denen keine Linien verkehrten. Es lediglich eine Verbindung über die Bahnanlage. Diese auch nur von leeren Wagen genutzt werden. führte dazu das die Linien der beiden vor der Schranke endeten und die Fahrgäste waren über die Bahnschranke in die andere umzusteigen. Da diese Schranke zudem oft und dann auch lange geschlossen war kam es wieder zu ungewollten Verzögerung für die Fahrgäste.

Städtische Regie

Da die Stadt 1881 eine Möglichkeit der Übernahme nach 25 vertraglich festgelegt hat gingen die Straßenbahnen 1906 in das Eigentum der Stadt über. kam in den folgenden Jahren zu Streckenerweiterungen. 1907 folgte die Verlängerung von der Bornstraße Westfalenburg und 1908 von Westfalenburg nach Schulte-Rödding. 1910 wurde größte Hindernis für die Straßenbahnen beseitigt. Der höhergelegte Hauptbahnhof war fertig und alle Bahnanlagen über Dämme. Somit konnte das nördliche und südliche Streckennetz miteinander erbunden werden. Gleichzeit wurden Linien parallel zur Bahn stillgelegt. Am 31. August 1913 wurde die Strecke von der Kronenburg den heutigen Westfalendamm nach Hörde eingeweiht. Hiermit ein Anschluss an die Hörder Kreisbahn hergestellt. Ende 1914 hatte die Gesellschaft 9 Linien in

Zusammenschluss mit der Landkreisbahn

1914 wollte die Stadt Dortmund acht Gemeinde Landkreises Dortmund eingemeinden. Der Landkreis knüpfte seine an den Zusammenschluss der Städtischen Straßenbahnen mit des Landkreises . Es wurde die Dortmunder Straßenbahn GmbH gegründet. Die neue Gesellschaft betrieb nachdem nicht bestehende Verbindungen zwischen bis dato getrennten gebaut worden waren über insgesamt 16 Linien.

Zu Beginn des ersten Weltkrieges wurde Strecke zwischen Fredenbaum und Schulte-Rödding wegen Unwirtschaftlichkeit 1916 erweiterte man das Netz von der nach Huckarde und 1922 von Dorstfeld nach Huckarde. 1923 wurde die erste Schnellstraßenbahn von Huckarde Nette und Westerfilde nach Mengede gebaut. 1925 verlängerte man eine Strecke nach Lünen und Barop wurde an das Netz In den Jahre von 1925 bis 1927 Hombruch von der Straßenbahn erschlossen. 1927 gingen die Strecken von Hoesch nach und von Minister Stein nach Lindenhorst in Die geplante Verlängerung nach Annen wurde allerdings nicht realisiert. Auch die für eine Schnellstraßenbahn bis nach Bonn verschwanden wieder in der Schublade.

1928 wurde die Hörder Kreisbahn von der Dortmunder Straßenbahn GmbH übernommen es kamen 6 weitere Linien hinzu.

Depression und zweiter Weltkrieg

In diesen Jahren bemühte sich das hauptsächlich darum stark frequentierte Linien zweispurig auszubauen die Strecken die von der Hörder Kreisbahn wurden von Meterspur auf Normalspur umzustellen. Aufgrund wirtschaftlichen Rezession gegen Ende der 30er Jahren nicht alle geplanten Baumaßnahmen realisiert. Einige Linien sogar stillgelegt und durch Omnibuslinien ersetzt.

Am 1. Januar 1939 wurde die Dortmunder Straßenbahn GmbH zu einem Eigenbetrieb der Stadt. Nachdem Stadt Dortmund die Anteile der Städte Castrop-Rauxel Lünen und Unna aufgekauft hatte wurden sie ein Teil Dortmunder Stadtwerke AG .

Im Jahr 1942 begannen die Stadtwerke Obuslinien in Betrieb zu nehmen. Die erste wurde am 29. Mai 1942 eröffnet führte von der Rheinischen Straße die Nikolaikirchen den Südbahnhof das Ostentor und Borsigplatz zur Westfalenhütte und trug die Bezeichnung Aufgrund von Kriegsschäden wurde der Betrieb am 6. Oktober 1944 vorübergehend eingestellt. Die zweite Linie verkehrt dem 7. September 1942 auf dem Innenstadtring und trug die I. Sie wurde am 6. Oktober 1944 stillgelegt und nicht wieder eröffnet. Die Strecke führte vom Volkspark über Brünnighausen und nach Schanze und trug den Namen B. wurde 1943 eingerichtet und ersetzte die vorhandene meterspurige Sie stellte 1945 vorrübergehend den Betrieb ein.

Durch die schweren Bombenangriffe ab Mai 1943 kam es immer wieder zu Einstellungen Betriebes. Durch den Angriff am 12. März 1945 der die Innenstadt nahezu vollständig zerstörte es zu Einstellung des Betriebes.

Die Zeit des Wiederaufbaus

Am 18. Mai 1945 nahmen die Stadtwerke den Straßenbahnbetrieb auf Strecke zwischen Hörde und Applerbeck wieder auf. griff dabei auf die Bahnen zurück die den Betriebshöfen außerhalb der Stadt und an Stadtgrenzen die Luftangriffe fast unbeschädigt überstanden hatten. Ende des Jahres hatten man den Betrieb acht Teilstücken des Netzes wieder aufnehmen können. September 1949 war das Netz nahezu vollständig wiederhergestellt. die Linien auf dem Innenstadtring wurde auf umgestellt.

Ab 1949 beschloss die Stadt die Innenstadt neu autogerecht zu gestallten. Man baute breite Straßen Nord-Süd und Ost-West Richtung auf denen die nach Möglichkeit auf eigenen Bahnkörpern verkehren sollte.

Die Obuslinien A wurde nach dem wiederaufgebaut und nahm ihren Betrieb am 1. April 1950 wieder auf. Die Linie B wurde am 27. August 1947 wieder in Betrieb genommen und in folgenden Jahren bis 1958 bis zum Hauptbahnhof verlängert. Hinzu kam dem 16. Oktober 1949 die vierte Linie C. Auch sie auf der Strecke von Eichlinghofen über Barop und Hörde zum Brückenplatz eine meterspurige Straßenbahnlinie.

Neubau und Stilllegung

Ab Mitte der 50er Jahre begann mit Neubauprojekten. Am 1. November 1957 ging die Strecke zum Tierpark Hacheney Betrieb. Diese Strecke war schon wie eine ausgebaut. 1959 wurde im Zuge der Bundesgartenschau eine zum Westfalenpark und dem Stadion Rote Erde hergestellt. Gleichzeitig wurden zahlreiche Strecken der Landkreisbahn und einige Betriebshöfe in den Randgebieten Dortmund stillgelegt. Weitere Umbauten fanden im Zuge Baues des Ruhrschnellweges in Dortmund statt. In 60er Jahren kam es zu etlichen Verlegungen Linien in der Innenstadt. Als die Dortmunder AG am 1. Januar 1980 dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr beitrat bekamen die neun verbliebenen Linien um 400 erhöhte Liniennummer.

Den Stillegungen fielen auch die Omnibuslinien Opfer. 1961 wurde die Linie C und 1966 die Linie A eingestellt. Als letztes am 17. Juli 1967 die Linie B eingestellt.

Stadtbahn

Bereits in den 60er Jahren begann mit der Planung eines Stadtbahnnetzes in Dortmund. des zunehmenden PKW-Verkehrs entschloss man sich den in die sogenannte 2. Ebene zu verlegen unter die Erde. Hinzu kamen Planungen des Nordrhein-Westfalen in den elf großen Städten des ein gemeinsames Stadtbahnnetz einzurichten. Im September 1969 entschied der Stadtrat den Bau einer Stadtbahn zu beginnen. Bereits am 22. Oktober 1969 begannen die Bauarbeiten. Man plante das in vier Schritten umzusetzen. Als erstes sollten U-Statdbahnlinien gebaut werden. Es handelte sich um Strecken von Hörde nach Fredenbaum von Hacheney Mengede und von Aplerbeck zum Hauptbahnhof. Als der Tunnel von Hörde über den Bahnhof Mallinckrodtstraße und der Umbau der Strecken in Fredenbau und Westerfilde zur Stadtbahn. Zudem sollte zentraler Betriebshof in Dorstfeld gebaut werden. In dritten Phase sollten die Strecken von Grevel Westfalenstadion und von Wickede nach Marten in verlegt werden. In der vierten und letzten sollten die letzten Schienen in der Innenstadt werden und ein Tunnel vom Stadtgarten in Hombruch eröffnet werden. Insgesamt waren 18 1 als Tunnel und 4 5 Kilometer oberirdisch insgesamt 40 Bahnhöfen vorgesehen. Aufgrund mangelnder finanzieller wurden nicht alle geplanten Vorhaben in vollem umgesetzt trotzallem sind bis heute bis auf Linien alle Linien auf den Stadtbahnbetrieb umgestellt

H-Bahn

Mit der Legung des Grundsteins für H-Bahn am 3. September 1981 begann in Dortmund eine neue Ära. Gemeinschaftsprojekt zwischen der Firma Siemens und der Uerdingen war zunächst als Demonstrationsanlage gedacht. Sie aber schon seit der Eröffnung einen planmäßigen Die Strecke wurde Im Oktober 1982 zu auf einer 1 1 Kilometer langen Strecke den südlichen und nördlichen Gebäude der Universität Der Personennahverkehr begann am 2. Mai 1984 . Zunächst war die Benutzung kostenlos und Montag bis Freitags von 8:00 bis 18:30 Anfangs mussten für die Fahrt separat Fahrscheine werden da sie nicht im Tarif des integriert war. Später ging die Bahn in VRR-Tarif über nach wie vor gehört sie nicht zu den Dortmunder Stadtwerken sondern zum H-Bahn-Gesellschaft Dortmund mbH . 1991 wurde die Strecke bis nach Eichlinghofen 2003 bis in den Technologiepark verlängert. Eine bis nach Barop und ein Anschluss an Stadtbahn ist in Planung.

Beförderungsleistung

Jahr 2002 2003
Fahrgäste 116.700.000 122.600.000



Bücher zum Thema Dortmunder Stadtwerke AG (Verkehrsabteilung)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Dortmunder_Stadtwerke_AG_(Verkehrsabteilung).html">Dortmunder Stadtwerke AG (Verkehrsabteilung) </a>