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Brandmeldedetektor


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Ein Brandmeldedetektor ( umgangangsprachlich : Brandmelder Feuermelder ) dient dazu den Ausbruch eines Brands oder eines gefährlichen Gases zu erkennen so dass Maßnahmen zur Brandbekämpfung und zum Sach- und Personenschutz eingeleitet können. Dies beinhaltet meistens die Alarmierung der Feuerwehr .

Man unterscheidet zwischen Brandmeldern die automatisch nicht-automatisch ausgelöst werden können.

Inhaltsverzeichnis
1 Optimale Anwendung durch Kombination
2 Hinweise zur Installation
3 Probleme mit Brandmeldern
4 Rauchmelderpflicht
5 Weblinks

Brandgasmelder

Ein Brandgasmelder schlägt Alarm wenn die Konzentration von Kohlenstoffmonoxid Kohlenstoffdioxid oder anderer Verbrennungsgase in einem Raum einen bestimmten Wert Deshalb sind sie auch in warmen staubigen rauchigen Räumen einsetzbar wo Hitzemelder und Rauchmelder

Hitzemelder

Hitzemelder schlagen Alarm wenn die Raumtemperatur einen bestimmten Wert überschreitet (Thermomaximalmelder) (in Regel bei ca. 60°C) oder innerhalb einer Zeit die Umgebungstemperatur überdurchschnittlich ansteigt (Thermodifferentialmelder). Daher sie auch in rauchigen und staubigen Räumen werden wo Rauchmelder versagen (beispielsweise Werkstätten Küchen). sind dabei preiswerter als Brandgasmelder.

Rauchmelder

Rauchmelder

Rauchmelder verwenden verschiedene physikalische Effekte zur Erkennung Brandrauch und Brandgasen .

Die zur Zeit ( 2004 ) gängigsten Rauchmelder sind die optischen Rauchmelder . Diese arbeiten nach dem Streulichtverfahren: Klare Luft reflektiert nicht befinden sich aber Rauchpartikel der Luft (im Sensor) wird ein Prüf- durch diffuse Reflexion an den Rauchpartikeln aufgespalten und Streulicht auf lichtempfindlichen Sensoren die normaler Weise außerhalb des Lichtstrahls der Sensor spricht an. Sie werden angewendet bei Brandausbruch mit vorwiegend kaltem Rauch zu ist wie etwa bei Schwelbränden ohne Glimmerscheinungen. einem Lasermelder wird statt einer einfachen Photodiode mit sehr hellen Laserdiode gearbeitet. Dieses System erkennt schon geringste

Alternativ werden auch so genannte Ionisationsmelder eingesetzt. Diese arbeiten mit einem radioaktiven Strahler und können unsichtbare d. h. nicht Brandgase erkennen. Die Moleküle der Rauchgase im werden durch die Strahlung aufgespalten ( ionisiert ) die elektrisch geladenen "Bruchstücke" lassen den Melder ansprechen. der radioaktiven Strahlung werden Ionisationsmelder allerdings nur noch in eingesetzt da die Auflagen sehr streng sind. Gefährdungspotenzial eines einzelnen Melders ist bei bestimmungsgemäßem und Entsorgung jedoch gering. Im Normalfall sind Ionisationsmelder aufgrund ihrer geringen Aktivität vollkommen ungefährlich. Brandfall muss aber der Brandschutt nach verschollenen abgesucht werden. Wenn nicht alle Melder gefunden muss der gesamte Brandschutt nach den Strahlenschutzverordnungen im EU -Raum) als Sondermüll entsorgt werden was auch zu erheblichen nach einem Einsatz der Feuerwehr kommt. Das Suchen der Melder ist nicht immer sehr einfach. Mit Strahlenmessgeräten hat kaum eine Chance sie unter einer Schicht einer Dicke von einigen Zentimetern zu finden. ist es meist besser man sucht das entsprechend dem Brandschutzplan visuell ab wo der Melder ungefähr kann.

So genannte "FILTREX" -Melder haben zusätzlich eine durch Mikroprozessoren gesteuerte Ventilations-Einheit sowie ein zweifach- Filtersystem . Dieser spezielle Bau schützt den eigentlichen vor Schmutz- und/ oder Wasserteilchen die in Luft schweben und verhindert dadurch Fehlalarme . Der Ventilator saugt in 35-Sekunden-Intervallen die in den Melder. Die Luft passiert dann Spezial-Filter und wird nach dem Prinzip eines Melders ausgewertet. "FILTREX"-Melder kommen bei besonders schmutzigen zum Einsatz.

Flammenmelder

Ein Flammenmelder nutzt die charaterisischen modulierten Emissionen einer Flamme im Spektrum Infrarot bis Ultraviolett zur Detektion einer Flamme. Häufig werden Sensoren in einem Gehäuse vereint und gemeinsam um einen Fehlalarm zu verhindern.

Sie werden werden angewendet wenn bei mit einer raschen Entwicklung von offenen Flammen rechnen ist.

Multikriterien-Melder

So genannte Multikriterien-Melder sind Brandmelder die mit mehreren Sensoren arbeiten. Zu Erkennung kann ein Melder das Erkennungssystem eines optischer Rauchmelders und das eines thermischen Melders in einem Gerät vereinen. Hilfe einer Elektronik werden die Ereignisse dann ausgewertet. Durch Kombination ist ein solcher Melder unempfindlicher gegenüber und Täuschungsalarmen.

Druckknopfmelder

Druckknopfmelder

Ein Druckknopfmelder ( Abkürzung : DKM) ist ein nichtautomatisch Brandmelder. Er durch eine Glasscheibe geschützt die bei Gebrauch werden muss und durch Drücken des Knopfes dieser eingerastet und löst an der Brandmeldezentrale Alarm aus. Ein betätigter Druckknopfmelder kann nur einen zugelassenen Techniker oder durch die Feuerwehr entsichert werden. Es soll so auch Missbrauch verhindert werden. Ein Missbrauch einer solchen ist strafbar.

Rote Druckknopfmelder lösen einen Alarm in Brandmeldezentrale aus wobei der Alarm automatisch an Einsatzleitstand Polizei oder Feuerwehr geleitet werden. Blaue Druckknopfmelder lösen nur Alarm in einem Objekt aus nicht zu einem Alarm bei der Feuerwehr Polizei führt. Gelbe Druckknopfmelder löst eine Rauchabzugsanlage aus. Daneben gibt es auch noch Druckknopfmelder.

Vor Ende des 20. Jahrhunderts gab es außerdem auch so genannte öffentliche Feuermelder . Diese waren ebenfalls Druckknopfmelder die an und auf öffentlichen Plätzen in massiven Gehäusen einer Notrufsäule angebracht waren. Im Zeitalter von Mobiltelefonen sind sie jedoch nicht mehr notwendig.

Optimale Anwendung durch Kombination

Alle Systeme zur Erkennung von Bränden meist mit weiteren Brandschutzsystemen kombiniert. So könnten verschiedensten Arten von Brandmeldern mit einer Brandmeldeanlage kombiniert werden. Bei einem Alarm könnte dann eine installierte Sprinkleranlagen und Rauchabzugsanlagen aktiviert werden um eine besonders schnelle Bekämpfung des Feuers zu erreichen. Andererseits sinkt mit der der Sensoren die einen Bereich überwachen die der Fehlalarme .

Hinweise zur Installation

In Privathaushalten ist ein Brandmelder in zentral gelegenen Raum wie z. B. im anzubringen. Weiterhin sollte sich der Melder in Nähe des Schlafbereiches befinden um auch Schlafende eine drohende Gefahr hinzuweisen. In mehrstöckigen Gebäuden in jeder Etage mindestens ein Brandmelder installiert Vor allem Kinderzimmer sollten durch ein zusätzliches überwacht werden. Küche und Bad sollten ausgenommen da Wasserdämpfe zu Fehlalarmen führen können.

Melder die mit der Erkennung von Rauch arbeiten sollten grundsätzlich an der obersten des Raumes installiert werden da Rauch nach steigt.

Probleme mit Brandmeldern

Wenn auch die Vorteile von Brandmeldern sind so hat die Feuerwehr jedoch immer wieder Probleme mit Fehlalarmen . Diese sind oft einerseits auf Wartungsmängel schlechte Einstellungen zurückzuführen aber auch durch Tätigkeiten Umfeld eines Melders die nicht üblich sind sind Stapler mit Verbrennungsmotoren aber auch das unter einem Melder.

Bei den Druckknopfmeldern ist wie auch Notruf der Missbrauch eine Gefahr.

Rauchmelderpflicht

In Großbritannien wurde 1992 eine gesetzliche Rauchmelderpflicht eingeführt die für neuen Gebäude mindestens einen Rauchmelder pro Etage 1987 waren ca. 9 % 1998 ca. 75 % der britischen Haushalte Meldern ausgestattet. Die Zahl der Brandtoten sank 1987 um rund 40 %.

In den Vereinigten Staaten von Amerika sind etwa 93 % aller Haushalte ca. 120 Mio. Rauchmeldern ausgestattet. Die seit siebziger Jahren bestehende Regelungen in zahlreichen Bundesstaaten führten zu einer Reduzierung der Brandtoten ebenfalls rund 40 %. In Schweden wo etwa 70 % aller Haushalte Meldern ausgestattet sind gelang sogar eine Verringerung Brandopfer um 50 %. In Kanada den Niederlanden und Teilen Australiens besteht ebenfalls eine gesetzliche Rauchmelderpflicht.

Das deutsche Rheinland-Pfalz schreibt seit April 2004 als erstes Bundesland in allen Neubauten Brandmeldedetektoren vor.

Weblinks

Siehe auch : MAK Portal Feuerwehr Themenliste Feuerwehr



Bücher zum Thema Brandmeldedetektor

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