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EU-Erweiterung


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Flagge der Europäischen Union

Unter einer EU-Erweiterung versteht man den Beitritt eines oder Staaten zur Europäischen Union . Alle Staaten die beitreten wollen müssen Kopenhagener Kriterien erfüllen.

"Die Zahl der Sterne auf der Flagge hat nichts mit der Anzahl der zu tun. Es gibt zwölf Sterne weil Zwölf traditionell das Symbol der Vollkommenheit Vollständigkeit Einheit ist. Die Flagge wird folglich ungeachtet Erweiterungen der Union unverändert bleiben." [1]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der EU-Erweiterungen

Gründungsmitglieder der Europäischen Union waren Belgien Bundesrepublik Deutschland (damals vertreten durch Westdeutschland ) Frankreich Italien Luxemburg und die Niederlande . Diese Staaten werden auch oft als Sechs" bezeichnet das häufig zitierte " Kerneuropa ".

Norderweiterung 1973

Bei der so genannten Norderweiterung 1973 traten Dänemark die Republik Irland und das Vereinigte Königreich der EG bei. Norwegen welches ebenfalls die Mitgliedschaft beantragt hatte wegen eines ablehnenden Votums der Bevölkerung nicht Der negative Ausgang des norwegischen Referendums lässt unter anderem auch damit erklären dass das Volk Bedenken hatte Errungenschaften wie den Wohlfahrtsstaat es selbständig erreicht hatte zu verlieren. Mit Beitritten wurde die EFTA die insbesondere vom Vereinigten Königreich in den 1960er-Jahren als Gegenmodell zur propagiert worden war geschwächt. Dänemark und das Vereinigte Königreich traten mit Wirkung vom 1. Januar aus der EFTA aus.

Schon 1963 hatte das Vereinigte Königreich einen Antrag auf Beitritt zur EU welcher aber durch Frankreich insbesondere auf Betreiben von Charles de Gaulle abgelehnt wurde. Der Beitrittswunsch des Vereinigten Königreich lässt sich unter anderem damit erklären seine Macht (vor allem in Hinsicht auf auch gerade wegen der Kolonien) zerfiel. Das Kolonialmacht protektionistisch organisierte Reich war zu abgekapselt zu kostspielig geworden.

Was die Republik Irland angeht ist die zum Aufnahmezeitpunkt im herrschende Armut zu erwähnen. Diese rührte vor aus fehlenden Industrieballungsräumen und besonders der Tatsache dass Irland fast nur Agrarwirtschaft betrieb. Aus Grunde wurden Irland auch sehr umfangreiche Finanzmittel Verfügung gestellt. Eine weitere Besonderheit Irlands war es 1973 das einzige EU-Mitglied war dass kein NATO-Mitglied war.

1. Süderweiterung 1981

1981 trat Griechenland der Europäischen Union bei. Die Aufnahme war heftig diskutiert da erst kurz vor Aufnahme die bis dato existierende Militärdiktatur abgeschafft Generell befürchtete man dass man sich mit eine Art "Störenfried" in die EU aufgenommen Hier waren besonders das gespannte und konfliktbehaftete zur Türkei die seit 1952 NATO -Mitglied war ein Diskussionspunkt. Darüber hinaus war sehr arm und wirtschaftlich eher agrarisch ausgerichtet. Konfliktpotenial waren die scharfen USA -kritischen Äußerungen die besonders in Hinsicht auf Spannungen mit NATO-Mitglied und Nachbar Türkei zu hätten führen können.

2. Süderweiterung 1986

1986 folgten Portugal und Spanien als 11. und 12. Mitglied. Eine befürchtete Welle der Einwanderung aus diesen drei blieb aus. Der Beitritt Portugals führte zu weiteren Schwächung der EFTA .

Der Beitritt war besonders für Spanien Portugal eine Art Befreiungsschlag um aus der zu entkommen in die sich Spanien im seiner Geschichte manövriert hatte. Die Aufnahme in EU war ein Meilenstein in der Überwindung Isolation und der Franco -Diktatur. Der Beitrittsantrag Spaniens aber auch der fanden in den jeweiligen Parlamenten großen und einhellige Zustimmung. In Spanien stimmten beispielsweise auch seperatistisch eingestellten Basken der Aufnahme zu denn erhofften sich im Rahmen der steigenden Aufmerksamkeit Bezug auf Spanien auch eine steigende Aufmerksamkeit der EU für ihre Interessen und ihr in der EU als eigener Staat aufzugehen.

1. Osterweiterung 1990

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 trat die DDR der Bundesrepublik Deutschland und damit der EG bei. Mit dem Beitritt der DDR BRD befand sich der erste ehemalige Mitgliedsstaat Warschauer Paktes in der EG.

2. Osterweiterung 1995

1995 folgte die Aufnahme von Finnland Österreich und Schweden . Wiederum hatte Norwegen ebenfalls den Beitritt beantragt wiederum entschied das norwegische Volk mehrheitlich dagegen. Mit dem dieser drei Staaten verlor die EFTA abermals wichtige Mitglieder.

3. Osterweiterung 2004

Am 1. Mai 2004 wurden Estland Lettland Litauen Malta Polen Slowakei Slowenien Tschechien Ungarn und Zypern in die Europäischen Union aufgenommen. Die EU besteht nun aus Mitgliedstaaten. Die Europäische Kommission hatte am 9. Oktober 2002 empfohlen diese zehn Staaten aufzunehmen. Die zur Aufnahme fiel am 13. Dezember 2002 in Kopenhagen ; das Europäische Parlament stimmte am 9. April 2003 zu. Die Unterzeichnung des Beitrittsvertrages fand 16. April 2003 in Athen statt.

Für Zypern ist nach dem Scheitern Referendums vom 24. April 2004 faktisch nur der südliche griechische beigetreten auch wenn formal ganz Zypern beigetreten Die Abstimmung ergab dass sich 65 Prozent türkischen Zyprioten für eine Wiedervereinigung 75 8 der griechischen Zyprioten jedoch gegen ein unter von ihnen als unzureichend empfundenen Annan-Plan wiedervereintes stimmten. Für einen Beitritt der ganzen Insel hätten beide Volksgruppen mehrheitlich für die stimmen müssen.

Ratifikation der Verträge

Der letzte verbleibende Schritt war die Ratifikation des Vertrages durch die bisherigen Mitglieder durch jeden einzelnen der Beitrittsstaaten. Die bisherigen führten keine Referenden durch sondern überließen diese den Parlamenten wohingegen in den meisten Beitrittsstaaten stattfanden. Die Ergebnisse der Abstimmungen im Jahr 2003 waren wie folgt:

Feste und Veranstaltungen zur EU-Osterweiterung 2004

Am 30. April 2004 23.00 Uhr MESZ wurden auf Grund Zeitverschiebung die ersten vier Staaten Estland Lettland Litauen und Zypern in die Europäische Union aufgenommen eine später am 1. Mai 2004 um 0.00 Uhr folgten die gebliebenen sechs Staaten Malta Polen Slowakei Slowenien Tschechien und Ungarn . Europaweit fanden am Vorabend der Erweiterung Festakte Fernsehgalas Partys vor allem in den Hauptstädten der Beitrittsländer und an wichtigen Grenzübergängen statt. In Valletta der Hauptstadt Maltas wurde mit dem Eintreffen des 1. ein viertelstündiges Lichtspektakel und eine Feuerwerksshow begonnen.

Der deutsche Bundespräsident Johannes Rau hielt eine Rede vor den beiden des polnischen Parlaments dem Sejm und dem Senat . Diese Ehre als ausländischer Gast vor Parlament eine Rede abzuhalten erhielten bislang nur frühere US-Präsident Bill Clinton die britische Königin Elisabeth II. und Papst Johannes Paul II. Zu Beginn der Rede kam es einem Eklat : Die nationalistische "Liga Polnischer Familien" (LPR) den Auftritt von Rau. Bei der Begrüßung deren Abgeordnete demonstrativ den Saal. Die LPR zu den schärfsten Gegnern des polnischen EU-Beitritts. begründete ihren Boykott Raus mit ihrem Protest den EU-Beitritt Polens. "Was wir feiern sollen ein Grund zur Trauer nicht zur Freude die Bedingungen wurden uns diktiert vor allem Deutschland" sagte der Partei- und stellvertretende Fraktionschef Giertych im Anschluss. Aleksander Kwasniewski der Staatspräsident Polens lobte Rau. Rau ein "hervorragender Deutscher und ein wunderbarer Europäer" habe eine "sehr gute sehr wichtige sehr Rede gehalten. Mit Blick auf die wenig Stimmung in beiden Ländern sagte Rau: "Wirtschaftliche bedrängen die Bürger. Alte und neue Ängste auf." Man müsse dies ernst nehmen. Aber dürfe "die epochale Bedeutung des Beitritts nicht

An der deutsch-polnischen Grenze Frankfurt an der Oder / Slubice öffneten Außenminister Fischer und sein polnischer Amtskollege Wlodzimierz Cimoszewicz symbolisch die Grenze an der Oder -Brücke die die beiden Städte verbindet. Der meisten genutzte Übergang zwischen den Ländern war die Abendstunden vorerst gesperrt. Ein Feuerwerk entlang der Brücke tauchte die Neiße in ein Lichtermeer. In Zittau am deutsch-tschechisch-polnischen Dreiländereck fand am Abend des 30. April ein Festakt der Sächsischen Staatsregierung statt wo Alt- Bundeskanzler Kohl eine Rede hielt. Im Laufe des Mai wurde die Festveranstaltung fortgeführt. Am Vormittag der deutsch-polnisch-tschechischen Delegation das Projekt der Verlängerung B 167 über die Neiße nach Polen und nach Tschechien vorgestellt worden. Diese auch den Spatenstich. Nach den Einträgen der in die Goldenen Bücher der Grenzgemeinden Zittau und Hradek nad Nisou begann der eigentliche Dabei zogen die drei Regierungschefs der drei Deutschland Polen und Tschechien "an einem Strang" gemeinsame EU- Flagge hoch. Bei der Veranstaltung sprachen sich Vertreter ihrer Länder Gerhard Schröder Leszek Miller und Vladimír Spidla nach der Begrüßung durch den sächsischen Georg Milbradt in allen drei Sprachen für das Europa aus. Die Schlussworte waren dem EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen überlassen. Die Gäste aus den Regierungen drei Länder musste schon gegen 14 Uhr da sie auch bei dem offiziellen Empfang neuen Mitgliedsländer in Dublin eingeladen waren. Irland hat zwischen dem 1. Januar und 1. Juni 2004 die Ratspräsidentschaft inne.
In der seit dem 3. September 1947 geteilten Stadt Görz an der italienisch-slowenischen Grenze welche auf Seite Gorizia und auf slowenischer Seite Nova genannt wird werden die Grenzzäune am 1. durch Rosenbüsche ersetzt. Bei der Feier zur zählten EU-Kommissionspräsident Romano Prodi der slowenische Regierungschef Anton Rop den Countdown . Die 15.000 Menschen aus dem slowenischen Gorica und ihre 37.000 Nachbarn aus Gorizia damit wieder unter dem Dach der EU

Am Nachmittag des 1. Mai fand der Residenz der irischen Präsidentin Mary McAleese vor den Toren Dublins die offizielle statt. "An diesem geschichtsträchtigen Tag für die Europas entbieten wir den zehn Mitgliedstaaten die Familienkreis der Europäischen Union beitreten ein warmes begrüsste die Gastgeberin. Danach wurden unter den der EU-Hymne " Ode an die Freude " feierlich die Fahnen aller nun 25 gehisst. Der Philharmonische Chor des irischen Rundfunks intonierte die Hymne auf Deutsch. Der Regierungschef Bertie Ahern unterstrich die historische Bedeutung der Erweiterung. Europäische Union ist wahrhaft einzigartig" und begründete: heutige Erweiterung ist das beste Zeugnis für Erfolg der Europäischen Union. Die irische Ratspräsidentschaft ihr Bestes um die tiefe Bedeutung des zu untermalen. Der Fall des Eisernen Vorhangs war nun endgültig vollzogen und die des Kontinents überwunden. Erneuerung und Zukunft waren die die während der Feierlichkeiten dominierten. Als Symbol die Zukunft überreichten 25 Kinder aus den den Staats- und Regierungschefs ihre Flaggen. Bundeskanzler Schröder wurde die deutsche Fahne von dem Laszlo Sztana überreicht dessen Vater Ungar und Mutter Deutsche ist. Laszlo ist ein Beispiel die grenzüberschreitende Biografien auf dem alten Kontinent. lebte zuvor in Deutschland und Belgien und in Irland wo er ein französisches Lyzeum Er spricht Deutsch Ungarisch Englisch und Französisch. ähnlich multikulturellen Bedingungen waren fast alle Kinder die die Flaggen überreichten.

Die Erweiterung wurde von Fernsehsendern in Staaten im Rahmen einer Eurovisionssendung begleitet in Deutschland übertrug das ZDF . Im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt waren aus Politik Wirtschaft und Kultur dazu eingeladen. Es wurden die 10 EU-Staaten durch prominente Gäste und kleine Einspielfilme und Live-Schaltungen nach Warschau der Hauptstadt Polens gemacht in der die musikalischen Beiträge stattfanden.

Das Europäische Parlament feierte am 3. Mai 2004 in Straßburg gemeinsam mit den 162 neuen Abgeordneten den 10 neuen Staaten die EU-Osterweiterung. Vor Eröffnung der ersten Sitzung mit den Abgeordneten den alten und neuen EU-Ländern wurden in offiziellen Feierstunde allen Parlaments-präsidenten der zehn neuen die Flagge ihres Landes durch Kinder überreicht. Flaggen wurden dann dem Präsidenten des Europäischen Pat Cox übergeben. Später wurden die 10 neuen vor dem Parlament gehisst. Nach einer kurzen erteilte der Parlamentspräsident Cox dem Ehrengast Lech Walesa das Wort. Die neuen Abgeordneten hatten ein Jahr Vorbereitungszeit im Parlament denn sie nach Unterzeichnung des Beitrittsvertrags am 16. April 2003 in Athen auf Einladung von Cox Beobachter bereits voll in den Parlamentsalltag und parlamentarische Beratungsarbeit eingebunden. Die Zahl der von einzelnen Parlamenten zu ernennenden Abgeordneten entspricht der der Mitglieder des Europäischen Parlaments auf die betreffende Land nach dem Beitrittsvertrag Anspruch hat die Ernennung der Abgeordneten unter angemessener Berücksichtigung politischen Zusammensetzung des jeweiligen Parlaments zu erfolgen Bereits die Beobachter durften an den Plenarsitzungen Europäischen Parlaments teilnehmen dennoch durften sie dort das Wort ergreifen mit abstimmen oder für kandidieren. In den Ausschüssen und Delegationen konnte Beobachtern vom Vorsitzenden das Wort erteilt werden durften sie auch hier weder mit abstimmen für Ämter kandidieren. Das Mandat aller Abgeordneten mit Ablauf der derzeitigen Wahlperiode im Juni Das Europäische Parlament wächst damit zunächst nur eine Sitzungswoche auf 788 Abgeordnete. Das neue Parlament das am 13. Juni 2004 in 25 Mitgliedstaaten gewählt wird hat dann insgesamt noch 732 Abgeordnete denn die 15 alten haben ihre Mandatszahl reduziert.

Übergangsregelungen zum EU-Beitritt

Die Staatsangehörigen der Beitrittsstaaten sind Unionsbürger Sinne des Art. 18 EGV . Einige die Freizügigkeit betreffende Bestimmungen des Gemeinschaftsrechts sind für Staatsangehörigen der Beitrittsländer allerdings aufgrund des Beitrittsvertrags der Beitrittsakte vorübergehend suspendiert.

Die Staatsangehörigen Zyperns und der Republik Malta können seit Beginn des Beitritts an Freizügigkeit beanspruchen; Übergangsregelungen mit Einschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit nur die Beitrittsakte der mittel- und osteuropäischen vor.

Die Übergangsregelungen sehen ein "2+3+2-Modell" vor. 15 "alten" Mitgliedstaaten (2. Osterweiterung 1995) treffen einer Übergangszeit von zunächst zwei Jahren Maßnahmen den Zugang zum Arbeitsmarkt für Staatsangehörige der und osteuropäischen Beitrittsländer abweichend von Art. 1 6 der VO (EWG) Nr. 1612/68 (Freizügigkeit Arbeitnehmern innerhalb der Gemeinschaft - Zugang zur zu regeln. Diese Maßnahmen können die Mitgliedstaaten nach einer Überprüfung auf Basis eines Berichts EU-Kommission - um weitere drei Jahre sowie im Falle schwerer Störungen des Arbeitsmarktes oder Gefahr einer solchen Störung noch einmal um Jahre verlängern.

Vergrößerung der Kommission

Durch die Erweiterung der EU vergrößert auch die EU-Kommission . Jedem Land wird die Möglichkeit gegeben Kommissar zu ernennen. Während der jetzigen Amtszeit diese allerdings kein eigenes Ressort. Die Besetzungen einzelnen:

  • Estland: Siim Kallas
  • Lettland: Sandra Kalniete
  • Litauen: Dalia Grybauskaite
  • Malta: Joseph Borg
  • Polen: Danuta Hübner
  • Slowakei: Jan Figel
  • Slowenien: Janez Potočnik
  • Tschechien: Pavel Telička
  • Ungarn: Péter Bálazs
  • Zypern: Marcos Kyprianou

Beitrittsgründe der Beitrittsstaaten

Gründe für die neuen Mitglieder vor für die Staaten Ostmitteleuropas waren neben wirtschaftlichen Vorteilen auch ihre und kulturelle Zugehörigkeit zu den anderen Mitgliedern Europäischen Union. Die Gebiete der Staaten des Mitteleuropas gehörten zu einem Großteil früher zum Deutschen Reich oder zur Donaumonarchie und haben eine größtenteils evangelisch oder katholische keine orthodoxe Bevölkerung. Ein weiterer Grund für sie ein Schutz vor Russland .

Gründe für die Aufnahme

Auch für die Aufnahme gibt es den wirtschaftlichen Gründen die neuen Staaten sind und verfügen über Bodenschätze weitere Gründe. Einer Gründe ist wieder die historische und kulturelle Ein weiterer Grund ist die Absicht der ihre internationale Bedeutung auszubauen und mit den USA oder anderen Staaten wie China konkurrenzfähig zu bleiben. Ein weiterer wichtiger ist die Hoffnung mit der Aufnahme ehemals Staaten die Gefahr von Krieg in Europa für absehbare Zeit auszuschließen eine dauerhafte Friedensordnung zu erreichen.

Weitere Gründe für die Vergrößerung der EU

Neben den aktuellen Beitrittsgründen bzw. den die oben erwähnt werden gibt es historische die EU immer mehr zu erweitern. Winston Churchill benannte 1946 [2] fünf Gründe. Die wichtigsten sind:

  • Wunsch nach Mobilität : freier Waren- und Personenverkehr

  • Wunsch nach wirtschaftlichem Wohlstand

  • größere politische und wirtschaftliche Macht des vereinten Europa

Geplante EU-Erweiterungen

4. Ost-Erweiterung 2007

Zum 1. Januar 2007 sollen nach einem Beschluss der EU Bulgarien und Rumänien beitreten sofern sie die Kopenhagener Kriterien erfüllen.
Bulgarien hat bereits Schritte hin zur Integration Insbesondere hat es einseitig seine Währung an Euro gebunden wie es bereits Litauen und Estland vor ihrem Beitritt getan hatten.
Rumänien ist in den Verhandlungen schon weit und hofft die Beitrittsgespräche 2004 oder 2005 abzuschließen.

Weitere Beitrittskandidaten

Die Türkei genießt den Status eines Beitrittskandidaten seit 1999 ( Zollunion seit 1963 ). Ende 2004 soll über die Aufnahme von Beitrittsgesprächen werden. Kritiker lehnen die türkische Mitgliedschaft aus Gründen ab. Sie führen dabei an dass Großteil der Türkei nicht in Europa sondern in Asien liegt. Zudem werden Menschenrechtsfragen als Ablehnungsgrund genannt. Hinzu kommen ökonomische in Bezug auf die derzeit noch relativ Wirtschaftskraft und den momentanen Entwicklungsstand der Türkei. fehlt ein Finanzplan der EU um die zu finanzieren. Ein wichtiger Punkt im Hinblick die Türkei ist jedoch auch dass manche der Aufnahme eines muslimischen Landes wenn auch eines streng säkularen in eine von einigen als " christlichen Verein" angesehene EU abweisend gegenüberstehen. Es auch die Befürchtung dass wenn die EU Türkei aufnähme dieses dann das größte Land und den ursprünglichen Charakter der europäischen Staatengemeinschaft verändern würde. Befürworter halten dem entgegen dass Türkei wichtiger Bestandteil der europäischen Geschichte der vergangenen 500 Jahre gewesen sei sich zudem selbst als europäischer Staat betrachtet. der wirtschaftliche und rechtsstaatliche Reformprozess des Landes wird als positiv angesehen er noch nicht abgeschlossen ist. Bei einem Ablehnen der EU zur Türkei so glauben Befürworter des Beitritts würde sich dieser Prozess und wieder die Türkei in die alte versetzen. Ferner ist nicht genau nachzuvollziehen weshalb Zypern welches weiter im Südosten liegt als asiatisch-türkischer Teil als europäisch gilt. In Deutschland insbesondere die CDU und die CSU die Ansicht dass die Türkei nicht EU beitreten und den Status einer sogenannten Partnerschaft" annehmen sollte wohingegen die Bundesregierung ( SPD / Grüne ) und auch die FDP einem Beitritt der Türkei aufgeschlossen gegenüberstehen.

Kroatien hat im Jahr 2003 die Mitgliedschaft beantragt. Am 20. April 2004 empfahl die Europäische Kommission die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen.

Mazedonien hat am 22. März 2004 in Dublin seine Aufnahme offiziell beantragt. den Tod des Präsidenten Boris Trajkovski am 26. Februar 2004 war dies vertagt worden. Mit weiteren in Richtung einer Aufnahme ist in den Jahren nicht zu rechnen. Mazedonien wird vermutlich seine Streitigkeiten mit Griechenland lösen oder zumindest reduzieren müssen bevor Beitrittsgespräche beginnen können. Das Land steht zudem Problem bezüglich der Albaner gegenüber das dem Serbiens ähnlich ist.

Die restlichen Staaten des früheren Jugoslawien und Albanien könnten der EU vor 2020 beitreten ihre ökonomische Situation sich verbessert und die ethnischen Spannungen abgebaut werden; in diesen Ländern viele Politiker den Beitritt. Auf dem Gipfel Thessaloniki wurde 2003 die Integration der Staaten des früheren und Albaniens als das nächste große Ziel der EU-Erweiterung festgelegt.

Es wird allgemein angenommen dass Russland der Union zumindest in den kommenden nicht beitreten wird da alleine schon seine das Gleichgewicht in der Union ernsthaft beeinträchtigen Weißrussland Moldawien und die Ukraine die recht eng mit Russland verbunden dürften ebenfalls für einige Jahrzehnte außen vor

Von den Kaukasus -Republiken Armenien Aserbaidschan und Georgien die wegen ihrer Europarat -Mitgliedschaft als europäische Staaten angesehen werden können bei Georgien die angestrebte EU-Mitgliedschaft bekannt; von und Aserbaidschan liegen keine diesbezüglichen Angaben vor.

Sonstige Erweiterungen und bilaterale Abkommen

Die Schweiz hat 1992 die Mitgliedschaft beantragt und Beitrittsgespräche begonnen allerdings im gleichen Jahr wegen der Ablehnung EWR -Mitgliedschaft wieder eingefroren wurden. Spätere Referenden (zuletzt am 4. März 2001 ) zeigten eine Mehrheit gegen die Mitgliedschaft. wird die Angst vor dem Verlust der Neutralität und Unabhängigkeit als Hauptgrund für die Ablehnung genannt. Strategie der Schweizer Regierung ist es nun enge bilaterale Vertragsbeziehungen EU aufzubauen beispielsweise bezüglich der Bewegungsfreiheit von und Reisenden. Weiterhin wird ein Beitritt der zum Schengener Abkommen angestrebt.

Sowohl Island wie auch Norwegen lehnen einen Beitritt ab da sie Kontrolle über die Fischreserven in ihren Hoheitsgewässern möchten. Während Norwegen zweimal die Mitgliedschaft anstrebte die Bevölkerung in beiden Referenden 1972 und 1994 mit 'Nein' stimmte) hat Island diesen noch nicht unternommen. Norwegen und Island sind des Schengener Abkommens . Beide Staaten sind ebenfalls Mitglied des EWR und genießen damit wirtschaftspolitisch viele Ähnlichkeiten EU-Staaten.

Liechtenstein ist (wie Norwegen und Island ) Mitglied des EWR . Ein EU-Beitritt könnte in Frage kommen die Schweiz mit der Liechtenstein eine Zollunion ihrerseits beitritt.

Für die sehr kleinen Staaten Andorra Monaco San Marino und Vatikanstadt ist eine Mitgliedschaft unwahrscheinlich da ihre Existenz als unabhängige Staaten an besonderen (wirtschafts)politischen hängt die mit der Mitgliedschaft in der unvereinbar wären.

Tunesien trat 1995 in ein Assoziierungsabkommen mit Europäischen Union ein welches vorsieht Zölle und andere Handelshindernisse in den Jahren bis 2008 abzubauen. Sobald das Freihandelsgebiet voll ist wird der Status Tunesiens gegenüber der dem gegenwärtigen Status Norwegens oder Islands entsprechen. darüber hinaus sind allerdings nicht geplant.

Marokko hat mehrfach die Mitgliedschaft in der beantragt. Diese Anträge wurden aber jeweils abgelehnt Marokko nicht als europäisches Land betrachtet wird. wenn man dieses Hindernis ignorierte würden andere wie die sich noch entwickelnde Wirtschaft und Grenzstreitigkeiten mit einigen Nachbarn die Aufnahme von verhindern.

Die Regierung von Israel hat mehrfach angedeutet dass die Beantragung EU-Mitgliedschaft in Frage käme. Es ist vor Hintergrund der Instabilität im Nahen Osten unbekannt ob Beitrittsverhandlungen beginnen werden. Stärker als im Fall der Türkei könnte der Fakt dass Israel geographisch in Asien liegt die Mitgliedschaft Israels in EU ausschließen.

Weblinks

Siehe auch : Portal Europäische Union

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