Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 22. September 2019 

Eberhard Arnold


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Eberhard Arnold (* 26. Juli 1883 in Königsberg Ostpreußen; † 22. November 1935 in Darmstadt ) war ein deutscher Theologe Philosoph Pädagoge Publizist.

Sein Vater Carl Franklin Arnold geb. 10. März 1853 in Williamsfeld Ohio USA war zur Zeit von Eberhards Lehrer am Gymnasium in Königsberg. Seine Mutter geb. Voigt stammte aus alten akademischen Kreisen wurde am 20. September 1852 in Oldenburg geboren. Eberhard Arnold war das dritte in seiner Familie. Er hatte einen Bruder drei Schwestern. Er war noch ziemlich jung sein Vater als Theologe und Kirchenhistoriker an Universität Breslau in Schlesien berufen wurde.

Aus Eberhard Arnolds Knabenjahren wurde erzählt er ein ausgelassener Junge war der besonders Lehrern viel zu schaffen machte. Diese und die Eltern seiner Mitschüler waren nicht immer über den Einfluß den er oft auf Kameraden ausübte. Auch stand er schon damals Widerspruch zu seinem Elternhause da er sich zu den Armen und Landstreichern hingezogen fühlte. empfand diese viel natürlicher und warmherziger als Menschen des Bürgertums. Das war für seine oft schwer zu verstehen und es gab damals manche Auseinandersetzungen.

Schon 1899 als sechszehnjähriger Schüler in Breslau hatte Arnold einen starken inneren Ruf von Christus zur völligen Nachfolge gehört. In seiner in Halle an der Saale stand er 1907 unter dem starken Eindruck einer Erweckungsbewegung deren Einwirkung er und seine Braut Emmy Hollander schon damals aus der Staatskirche austraten urchristliche Glaubenstaufe annahmen und nach einer wahren Gemeinde neutestamentlichen urchristlichen Sinne suchten.

In seinen Universitätsjahren von 1905 bis hatte Eberhard Arnold Theologie Philosophie und Pädagogik studiert um Ende 1909 an der Erlangen über das Thema "Urchristliches und Antichristliches Werdegang Friedrich Nietzsches " den philosophischen Doktortitel zu erwerben. In Jahren 1910 bis 1915 wirkte Eberhard Arnold als freier Redner und Schriftsteller von Halle Leipzig und Berlin aus um dann von bis 1920 literarischer Leiter des Furche-Verlages in und Herausgeber seiner Zeitschrift "Die Furche" zu

In jenen Jahren trat Eberhard Arnold vielen lebendigen Vertretern der Jugendbewegung und des religiösen Sozialismus mit ihrem nach einer ursprünglicheren Lebensform und nach wahrer in Verbindung. Die Botschaft vom Reich Gottes Blumhardt Vater und Sohn beeindruckte Arnold schon entscheidend ebenso wie die radikale Lebensgestaltung im Täufertum Mährens im 16. Jahrhundert und vor allen Dingen das Zeugnis Urchristentums im Neuen Testament und in seinen Quellen der ersten Jahrhunderte.

Im Jahre 1920 begannen Eberhard und Arnold mit ihrer Familie und einigen Freunden "Neuwerkgemeinschaft" in Sannerz Hessen im Sinne des Urchristentums. Von dort sie dann 1927 nach dem nahegelegenen Sparhof der Rhön um. Die Gemeinschaft wuchs beständig und bald etwa 80 bis 100 Erwachsene und Der Eberhard Arnold-Verlag gab damals die Buchserie christlicher Zeugnisse aus allen Jahrhunderten" heraus die 20 Bände umfaßte.

In den Jahren 1930 bis 1931 Eberhard Arnold die Hutterer in Nordamerika. Dort vereinigte er sich Dezember 1930 im Namen und Auftrag des in Deutschland mit den hutterischen Brüdern und von ihnen mit der Sendung nach Deutschland Europa beauftragt.

Nach seiner Rückkehr aus Amerika arbeitete Eberhard Arnold an einer Neuauflage 1923 zuerst erschienen Buches "Innenland ein Wegweiser die Seele der Bibel" die jedoch erst seinem Tode im Druck erschien. Er widmete damals auch besonders der Erforschung des reichhaltigen unveröffentlichten täuferischen und hutterischen Schrifttums das er Amerika und in den europäischen Bibliotheken vorfand. diesen Jahren wuchs und erstarkte die Bruderhofgemeinschaft Sie wirkte auch durch Wort und Schrift nach außen und ihre Mitgliederzahl nahm ständig

Seit dem Machtantritt des Hitlerregimes im 1933 ergaben sich jedoch erhebliche Nöte und für die Geschwister die 1934 zur Gründung Almbruderhofes im Fürstentum Liechtenstein führten.

Inmitten dieser schweren Lage starb Eberhard plötzlich und unerwartet am 22. November 1935 Darmstadt an den Folgen der Operation eines Beinbruches.

Die von Eberhard Arnold gegründeten Bruderhofgemeinschaften gibt es heute in Deutschland England Australien und den USA .

Schriften und Bücher von Eberhard Arnold:

  • Stein des Anstoßes - Die komplette Biographie
  • Die Revolution Gottes
  • Innenland - Ein Wegweiser in die Seele Bibel

Weiterführende Links:



Bücher zum Thema Eberhard Arnold

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Eberhard_Arnold.html">Eberhard Arnold </a>