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Efeu


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Efeu am Baum

Der Efeu (Hedera helix) ist eine immergrüne winterharte Pflanze die Saugwurzeln in der Lage ist an Mauern zu ranken.

Inhaltsverzeichnis
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Botanische Merkmale

Der Efeu ist der einzige Wurzelkletterer Mitteleuropa und der einzige mitteleuropäische Repräsentant der Efeu entstammt aus den Tropfenwäldern des Tertiär . Daran erinnern die Träufelspitzen seiner Blätter das Wasser rasch ableiten. Efeu in extrem Lagen kommt nie zum Blühen bildet also Kriechsprosse aus. Mit Stecklingen in feuchter Erde sich die Pflanze leicht vermehren. Ein Efeustock aus einem Blütensproßsteckling hervorgegangen ist behält seinen Wuchstyp bei und kann niemals Kriechsprossen ausbilden. Früchte reifen von Februar bis April und von Amseln und Drosseln verbreitet. Die sehr gelbgrüne Blüten erscheinen nur an älteren Pflanzen. Alter verändert sich die Blattform. Bei Pflanzen über 20 Jahre alt sind geht die fingrige Blattform in eine rautenförmige Blattform über. spricht dabei von adulten Blättern. Von Efeu existieren heute unzählige mit einer großen Bandbreite an Blattformen die auch buntblättrig sind wie etwa der violettblättrige Hedera helix 'Atropurpurea'

Efeu in der Pflanzenheilkunde

Naturheilkundler unterstellen der Pflanze eine heilende Sämtliche Pflanzenteile sind giftig. Allerdings finden Zubereitungen Efeublätter wegen ihrer entkrampfenden Eigenschaften verstärkt Verwendung Mitteln gegen Bronchitis. Sie werden gerne in Kinderheilkunde eingesetzt. Durch aktuelle Forschungsanstrengungen konnte der entschlüsselt werden. Efeublätter werden in sehr geringen außerdem in Bronchialtees verwendet da ihr Gehalt Saponinen den Abtransport des Schleims verbessern. In Volksheilkunde wird ein Efeu-Umschlag bei Nervenschmerzen empfohlen. der Neuzeit war man auch von der und sogar abtreibenden Wirkung der Pflanze überzeugt. frommen Frauen sollen sich hüten von diesem gekochte oder gebrannte Wasser zu sich zu (Otto Brunfels in seinem Contrafayt Kreuterbuch 1532)

Der Efeu in der Gartenkunst

Im klassischen Altertum war der Efeu Göttern des Weines geweiht so dem altägptischen Osiris dem griechischen Dionysus und dem römischen Bacchus . Die Götter wurden mit Wein- und bekränzt dargestellt. Die Griechen trugen bei festlichen Efeukränze weil die Blätter teils als bacchische weckend teils als gehirnkühlend galten. Dionysosverehrer glaubten Efeuvorkommen an einem Ort wäre ein sicheres für die Anwesenheit des Gottes. Dichter bekränzte mit Efeu weil der Efeu auch eine Pflanze des Gottes Apoll und der Musen In der Antike ist er deshalb bereits den Gärten angebaut worden. Für Deutschland läßt seine gärtnerische Verwendung erstmals für die Mitte 16. Jahrhunderts belegen.

Efeu in der Symbolik

Marianne Beuchert berichtet dass die ersten Christen gläubige auf Efeu die nicht Bekehrten auf Zypressen Wer in Christo getauft sei der sei die Ungetauften aber seien ohne Hoffnung auf gleich den Zypressen die einmal gefällt nie nachwachsen. Wenn heute Grabstätten häufig mit Efeu werden so ist das eine meist unbewußte des Symbols vom ewigen Leben. Wie im so im Tod steht als Devise auf alten efeuumschlungenen Grabstein.

Da der Efeu nicht bestehen kann sich anzuschmiegen ist er seit alters auch der Freundschaft und Treue. Als immergrüne Pflanze im Altertum Sinnbild der Treue und des Lebens. Im alten Griechenland erhielt ein Brautpaar Efeuzweig als Symbol immerwährender Treue.

Da Efeu sowohl im Alten Ägypten auch Rom und Griechenland den Göttern des zugeordent war galt er auch als Symbol Heiterkeit der Geselligkeit und der Freundschaft.

Efeu im Aberglauben und im Brauchtum

In Westfalen brachten am 4. Fasten-Sonntag den Nachbarn Efeukränze die über dem Herd wurden um so den Frühling ins Haus bringen. Als Orakelpflanze soll Efeu am 24. – Matthias – verwendet worden sein. Nachts die Mädchen bei Fackelschein und warfen die und Strohkränze ins Wasser. Hinter ihrem Rücken sie versuchen einen Kranz zu fassen. Der bedeutete Glück in der Liebe es sollte in demselben Jahr Hochzeit sein. Der Strohkranz dagegen Unglück an. Ebenso wurden mit Efeublättern der Andreasnacht georakelt. Man warf zwei Efeublätter eine Schale mit Wasser so daß sie der Oberfläche schwammen. Waren die Blätter am Morgen zusammengetrieben dann sollte es noch in Jahr Hochzeit geben. Trieben sie getrennt voneinander mußte man noch länger warten.

Efeu in der Kunst

Als Hinweis auf treue Verbundenheit und Leben ist die besonders häufige Darstellung von auf frühchristlichen Sarkophagen und Katakombenfresken zu verstehen. Efeu bedeutet daß die Seele lebt wenn der Körper tot ist. Schon in Griechenland Efeu aufgrund dieses Symbolgehalts zur Hochzeit überreicht sein.

Weblink

http://www.br-online.de/freizeit/querbeet/ratgeber/efeu.html



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