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Eiben



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Eiben

Blätter und Früchte der Europäischen Eibe ( Taxus baccata )
Systematik
Überabteilung: Samenpflanzen (Spermatophyta)
Abteilung: Nadelholzgewächse (Coniferophyta)
Klasse : Pinopsida
Ordnung : Kiefernähnliche (Pinales)
Familie : Eibengewächse (Taxaceae)
Gattung : Eiben ( Taxus )
Arten (Auswahl)
  • Europäische Eibe ( Taxus baccata )
  • Himalaja-Eibe ( Taxus wallichiana )
  • Chinesische Eibe ( Taxus celebica )
  • Japanische Eibe ( Taxus cuspidata )
  • Pazifische Eibe ( Taxus brevifolia )
  • Kanadische Eibe ( Taxus canadensis )
Die Eiben ( Taxus ) bilden eine Pflanzengattung in der Familie Eibengewächse (Taxaceae). Sie gehören zu den Nadelholzgewächsen

Eiben sind immergrüne Sträucher oder kleine Bäume die in der freien Natur im Wald vereinzelt wachsend vorkommen. Eiben können über Jahre alt werden. Eiben sind zweihäusig ( diözisch ): Männliche und weibliche Blüten wachsen auf Pflanzen. Weibliche Pflanzen tragen im Herbst rote Früchte die in der Mitte einzelnen Samen enthalten.

Alle Pflanzenteile (mit Ausnahme des roten enthalten für den Menschen und viele Tiere Alkaloide (Taxin). Die für den Menschen letale liegt bei 1 Gramm Eibennadeln pro Kilogramm Wildtiere wie das Reh äsen gerne an der Eibe trotz auch für sie vorhandenen Giftigkeit.

Toxisch ist vermutlich von Taxus abgeleitet.

Die Eibengifte werden chemisch abgewandelt als Zytostatika ( Krebsmedikamente ) in der Medizin verwendet.

Die Eiben wurden in den Zeiten Waldweide von der Bevölkerung bekämpft da es die Eiben immer wieder zu Viehvergiftungen kam.

Eibenholz galt im Mittelalter als das beste Holz für Bogen wegen seiner Härte und Elastizität. Dies zu Übernutzung und Vernichtung von Eiben durch Heere. Das Holz wurde bereits von Vorgängern Homo Sapiens zur Herstellung von Jagdwaffen verwendet.

Vorkommen

Eiben sind in Deutschland und der als Wildpflanzen sehr selten zu finden und

  • Naturschutzgebiet Paterzell
    • Bei Paterzell im Landkreis Weilheim Schongau findet in einem Wald an einem Nordosthang ein Eibenbestand von circa 2000 Bäumen. Dieser Bestand bereits vor längerer Zeit unter Naturschutz gestellt.
  • Naturschutzgebiet Wiesenttal
    • An einem steilen Nordhang des Wiesenttales bei in der Fränkischen Schweiz findet sich noch ein größerer Bestand Eiben.
  • Bayerischer Wald
  • In vielen Gärten finden sich angepflanzte Zierformen Eibe.

Systematik

  • Europäische Eibe ( Taxus baccata ) auch Gemeine Eibe genannt
  • Himalaja-Eibe ( Taxus wallichiana )
  • Chinesische Eibe ( Taxus celebica )
  • Japanische Eibe ( Taxus cuspidata )
  • Pazifische Eibe ( Taxus brevifolia )
  • Kanadische Eibe ( Taxus canadensis )
  • Florida-Eibe ( Taxus floridana )
  • Mexikanische Eibe ( Taxus globosa )

Neben den aufgeführten Arten gibt es Kreuzungen und Zuchtformen.

Weblinks




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