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Eid


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Der Eid (auch leiblicher Eid genannt) dient der persönlichen Bekräftigung einer Er verpflichtet zur Wahrheit (z. B. in Schwurgerichtsverfahren ) und zum Tragen der Konsequenzen (z. beim Fahneneid) der Eidaussage.

Der Eid entstammt der germanischen Rechtskultur. Eidesformel verlangte die Berührung eines Gegenstandes bei geschworen wurde. Erst durch diese Berührung wurde Auffassung der Germanen der Zauber des Eides erzeugt und die Verbindung den übersinnlichen Eidmächten hergestellt. Der Brauch der Germanen auf ihr Schwert zu schwören ist heute noch mit Schwur auf die Waffe oder andere Gegenstände z. B. Fahnen in vielen Armeen erhalten.

Grundsätzlich ist im deutschen Recht jede Zeugenaussage vor Gericht zu beeiden. Regelmäßig wird von der jedoch abgesehen (§§ 391ff. ZPO § 61 StPO ) um das Verfahren zu straffen. Der Eid vor Gericht ist der Meineid der als Verbrechen gilt unabhängig vor welchem Gericht oder welchem Richter er abgegeben wurde. Wird im Zivilprozess auf das Beweismittel der Parteivernehmung zurückgegriffen ist es auch möglich die Partei zu vereidigen. Im öffentlichem Recht ist Eid der Beamten und Richter sowie der hohen Repräsentanten des Staates wie Bundespräsident Bundeskanzler u. a. bekannt. Diese Vereidigung auf Verfassung wird nicht von einem Richter oder Gericht abgenommen und ist daher beim Bruch Eides nicht als Meineid strafbar.

Der Eid vor einem Untersuchungsausschuss der des Bundes oder der Länder steht einem vor einem Gericht bzw. einem Richter seit 26. Juni 2001 gleich.

Siehe auch: Eidesstattliche Versicherung Offenbarungseid Bekräftigung Falschaussage



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