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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 21. November 2019 

Einbildungskraft


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Der Ausdruck Einbildungskraft bezeichnet das Vermögen der menschlichen Erkenntnis sich etwas vorzustellen das nicht wirklich ist.

Nach dem Grimmschen Wörterbuch stammt das Wort von dem Philosophen Christian Wolff . Es war eigentlich die Übersetzung der etwa gleich bedeudetenden Begriffe Imagination oder Phantasie .

Immanuel Kant gab diesem Wort eine neue und Stelle in seiner Kritik der reinen Vernunft . Dort bildet die Einbildungskraft die Vermittlung Anschauung und Verstand und gibt damit dem Sinnlichen ein mit dem dieses die Erfahrung aufnimmt. Auf der anderen Seite befasst Kant mit der reflektierenden Urteilskraft in seiner Kritik " Kritik der Urteilskraft " 1790 . Dort befinden sich Einbildungskraft und Verstand einem freien Spiel und in diesem Spiel Verstand und Einbildungskraft findet die Bildung des statt. Der Begriff von der Einbildungskraft interessierte frühen Fichte . Er erweiterte diesen Begriff zur Basis Ichvorstellung . Bei Schelling ist der Einbildungskraft wieder eine ästhetische aber in seiner Identitätsphilosophie wird sie zu göttlichen Vermögen dessen Gegenbild die menschliche Phantasie Als solche nennt Schelling sie die In-Eins-Bildungs-Kraft es ist hier das Vermögen der göttlichen die hier wieder in zwei menschlichen Seinsweisen wird einerseits als Kunst andererseits als Philosophie in Schellingschen Worten die ästhetische und intellektuelle Anschauung.




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