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Elektroneneinfang


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Elektroneneinfang (engl: electron capture - EC ) ist eine Art der Radioaktivität bei ein Atomkern eine stabilere Kernkonfiguration erreicht indem ein Elektron aus einer inneren Schale (Orbital) Elektronenhülle einfängt. Nach der Bezeichnung der typischsten Elektronenschale (K-Schale) wird der Elektroneneinfang auch als bezeichnet. Dies kommt daher dass die Aufenthaltswahrscheinlichkeit Elektronen der K-Schale ( S-Orbital ) im Kern am höchsten ist.

Bisweilen wird er auch Epsilon-Zerfall genannt.

Der Elektroneneinfang ermöglicht den Ladungserhalt bei Umwandlung eines Protons in ein Neutron unter Erhaltung der Massezahl des Kerns der Abgabe eines Neutrinos . Der Elektroneneinfang tritt bei instabilen Isotopen mit hoher Protonenzahl (Z) und verhältnismäßig Neutronenzahl (N) auf. Insbesondere tritt diese Zerfallsart wenn nicht genug Energie zur Abgabe eines Positrons vorhanden ist. Die beim Erreichen der günstigeren Kernkonfiguration freiwerdende Energie wird als Gammastrahlung abgegeben.

Das entstandene Loch in der tiefgelegenen der Elektronenhülle wird durch ein Elektron aus höheren Schale wieder besetzt. Die dabei freiwerdende wird entweder durch elektromagnetische Strahlung oder einem Auger-Elektron umgesetzt.

Beispiele

  • Blei-202 ( 202 Pb) Blei-205 ( 205 Pb)

Siehe auch : Radioaktivität Zerfallsreihe Isotopenkarte



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