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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 18. November 2019 

Empfindlichkeit (Psychologie)


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Die Empfindlichkeit bezeichnet

  • 1. in der Wahrnehmungspsychologie den Grad Umsetzung objektiv vorhandener Reize in subjektiv erlebte damit auch der Grad der Empfänglichkeit für ( Sensibilität). Von absoluter Empfindlichkeit spricht man wenn der Begriff Empfindlichkeit die Reizqualität und -quantität direkt bezogen ist Unterschieds-Empfindlichkeit bei Differenzierung ähnlicher Reize und von Interferenz-Empfindlichkeit bei subjektiver Verträglichkeit gleichzeitiger unterschiedlicher Reize.

  • 2. In der Charakterologie bedeutet Empfindlichkeit die erhöhte Bereitschaft mit negativen Affekten wie Zorn Beleidigtsein Verstimmung (sogenanntes "Einschnappen") zu reagieren.

  • 3. In der Pathospychologie werden statt meist spezielle Begriffe verwendet z.B. für die Formen der Empfindung Hyperalgesie (d.h. erhöhte Schmerzempfindlichkeit) Wetterfühligkeit u.a. für ich-nahen Formen emotionelle Irritierbarkeit verminderte Frustrationstoleranz u.a. Soll die Empfindung nicht nur beschrieben werden sondern erklärt werden so werden die körpernahen Formen der Empfindlichkeit vor allem Regulationsvorgänge und deren Instabilität herangezogen.

Die ich-nahen Formen sind zugleich interpersonell d.h. sie hängen mit Schwierigkeiten in den Beziehungen mit Schuldgefühlen unbefriedigten Bedürfnissen und inneren zusammen. Diese müssen nicht bemerkt werden. Sobald Person empfindlich reagiert neigt sie zugleich zum eigener Regungen auf den Beziehungspartner und zu solchen Interpunktion der in Wahrheit wechselseitig bedingten die den anderen als Urheber der Beziehungsstörung

Außer solcher aktuellen in bezug auf Individuum zuständlichen und rasch veränderlichen sozioppsychischen Empfindung es noch die habituelle für eine Persönlichkeit und anhaltend charakteristische. Sie wird von manchen mehr als neuro-konstitutionelle Besonderheit gedeutet(bei Eysenck) von (bei Böttcher) mehr als Dauer-Einstellung d.h. als korrigierbares Resultat der Fehl- oder Nichtverarbeitung von der Wert- Eigenmacht- Sicherheits- und Integritätsminderung.




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