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Endosymbiontenhypothese


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Die Endosymbionten-Hypothese (inzwischen zur " Endosymbionten-Theorie " gereift) besagt dass eine Reihe von Zellorganellen in den Zellen von Eukaryonten durch Einverleiben oder Fusion von verschiedenen entstanden seien. Die Hypothese wurde erstmals zu des 20.Jahrhunderts formuliert. Doch erst seit ihrer durch Lynn Margulis seit 1971 wurde sie Nach einer Zeit der Kritik ist die heute unter Biologen weitgehend anerkannt in einzelnen aber weiterhin diskussionswürdig und umstritten.

Im Detail wird postuliert dass Mitochondrien oder Chloroplasten früher eigenständige prokaryontische Lebewesen waren. Im Zuge des Evolutionsprozesses sie mit anderen Einzellern eine Symbiose eingegangen wobei die spätere Organelle im des Wirtorganismus lebte. Die Symbiose könnte entstanden als die spätere Wirtszelle das Bakterium umschloss aufgrund eines genetischen defekts nicht "verdauen" konnte dass es weiterlebte und zur Organelle wurde. Wirtorganismus bot beispielsweise Schutz (etwa gegen Fressfeinde Austrocknen) der Gastorganismus (etwa ein photosynthetisierender Organismus) im Ausgleich Stoffwechselprodukte. Die Symbiose habe sich weiteren Verlauf zu einer gegenseitigen Abhängigkeit entwickelt der keiner der beiden Partner mehr ohne anderen überleben konnte. Beispielsweise verlor die Organelle Großteil ihres genetischen Materials .

Wir leben heute im Vergleich zu Uratmosphäre in einer sauerstoffreichen Welt. Auch wenn Sauerstoff heute zu einem Großteil von Pflanzen wird läßt sich mit dieser Hypothese sagen er historisch gesehen von der Photosynthese von stammte. Die Organellen der Photosynthese die Chloroplasten dieser Theorie zufolge aus einer Symbiose von so dass die Quelle des Sauerstoffes entwicklungsgeschichtlich bakteriell ist.

Genetische Vergleiche deuten darauf hin dass von Blaualgen und Mitochondrien von aeroben Purpur-Bakterien abstammen.

Argumente für die Hypothese

Es gibt heute eine Reihe von die die Endosymbiontenhypothese als wahrscheinlich erscheinen lassen:

  1. Man kann heute bei unterschiedlichen Lebewesen Stadien zwischen Symbiose und Endosymbiose beobachten d.h. derartiger Mechanismus ist denkbar.
    • Korallen und einige Muscheln leben in Symbiose mit Algen oder die im Zellinneren des Wirtes leben.
    • Die Wurzeln einiger Pflanzen leben in mit stickstofffixierenden Bakterien.
    • Einige Dinoflagellaten leben mit einzelligen Algen die in zu Chloroplasten werden könnten.
  2. Chloroplasten und Mitochondrien sind von ihrem her Prokaryonten. (Kein Zellkern ringförmige DNA Größe entspricht kleinen Bakterien). Sie stellen eigenen Proteine her. Ihre Ribosomen ähneln denen der Bakterien nicht denen Wirtszelle.
  3. Die DNA-Sequenzen der Chloroplasten und Mitochondrien denen anderer Prokaryonten und weisen daher eine von den Prokaryonten hin. Ein Vergleich mit Wirts-DNA weist auf keine Abstammung der Organellen Wirt hin.
  4. Chloroplasten und Mitochondrien sind von zwei umgeben wobei der Hypothese entsprechend die äußere "Verschlucken" des Bakteriums hinzugekommen ist.

Argumente gegen die Hypothese



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