Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 14. Oktober 2019 

Engadin


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Das Engadin (rätoroman. Engiadina Engadina ) ist ein Bergtal im schweizerischen Kanton Graubünden eins der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas von mehr als 80 km Länge bildet obere Talstufe des Inn und zerfällt in zwei völlig verschiedene das Ober- und das Unter-Engadin die durch Puntauta (hohe Brücke) getrennt sind.

Das Oberengadin an Grossartigkeit der Gebirgswelt an Umfang der Gletschermassen mit den besuchtesten Alpengegenden wetteifernd hat einer Seehöhe von 1600 - 1800 m ziemlich kaltes Klima so dass der Winter zwei Drittel des Jahrs einnimmt (die Einheimischen scherzhaft: 6 Monate haben wir Winter und Monate ist es kalt); Schnee mitten im fallen zu sehen ist ebenso wenig eine wie im Winter eine Temperatur von - C. Aber an schönen Sommertagen ist die von anziehendem Charakter. Den grünen Wiesengrund des fassen beiderseits Berge ein hinter denen erst Schneegipfel hervorschauen. Die Abhänge der südlichen Berge vom Fuss an Nadelwälder; über diesen folgt Stufe der oberen Alpweiden und man kann stundenweit die Grenzlinie beider am Abhang waagerecht scharf gezeichnet sehen. Das Oberengadin steht durch Pässe des Bernina und des Maloja mit Italien in Verbindung.

Das Unterengadin ist weit stärker (von m) geneigt wird enger und wilder; der rauscht über Felstrümmer und wühlt sich zwischen Wänden durch. Die wildeste seiner Schluchten ist von Finstermünz wo er das Schweizer Gebiet Das untere Engadin ist grossartiger romantischer tannenschwärzer obere freundlicher behäbiger.

In den waldigen Seitentälern hausen noch Steinadler Bartgeier etc. Für den Botaniker ist das eine unerschöpfliche Schatzkammer namentlich ist die Kryptogamenflora Auch an nutzbaren Mineralien (Galmei Bleiglanz silberhaltige Bleierze Kupferkiese etc.) ist das Engadin nicht arm; noch grössere Schätze sind die berühmten Mineralquellen von St. Moritz im Ober- und Scuol-Tarasp im Unterengadin.

In Teilen des Oberengadins sowie im wird neben Schweizerdeutsch auch Rätoromanisch gesprochen. Vor allem durch Tourismus und Zuwanderung beherrschen jedoch immer weniger Jugendliche diese

Im Oberengadin liegen (talabwärts) Maloja Sils Silvaplana Champfer St. Moritz Celerina Pontresina Samedan Bever La Punt Chamues-ch Madulain Zuoz und S-chanf ; im Unterengadin Zernez Susch Lavin Guarda Ardez Ftan Scuol (Schuls) Sent Ramosch Tschlin und Martina .

Das Oberengadin hatte seine eignen Grafen. Dedalrich verkaufte 1139 sein Land an das Bistum Chur dem sich 1494 die Oberengadiner freikauften. Im Unterengadin führten vielfach sich durchkreuzenden Herrschafts- und Lehnrechte der zu langen Fehden. Im Veltliner Krieg wurde Engadin von den Österreichern verheert und 1622 an dieselben abgetreten jedoch schon im Jahr an Bünden zurückgegeben. Die letzte österreichische war Tarasp das 1815 an Graubünden kam.

Erst seit der Eröffnung des Vereina-Tunnels der Rhätischen Bahn 1999 besteht eine wintersichere Verbindung des Engadins Prättigau und somit auch ins Rheintal da bestehenden Übergänge des Flüela - Albula - (Bahn und Strasse) und Julierpass nicht winterfest sind.




Bücher zum Thema Engadin

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Engadin.html">Engadin </a>