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Epirus


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Epirus (Epeiros "Festland") ist eine Landschaft im Griechenlands. Sie umfasst etwa 11.000 km² grenzt Süden an den Ambrakischen Golf und die Akarnanien und Ätolien im Osten an Thessalien und Makedonien von denen es durch das Pindosgebirge wird im Norden an Albanien sowie im an das Ionische Meer. In der Antike sich die historische Landschaft bis in den des heutigen Albanien. Hauptstadt ist seit dem Ioannina.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Epirus hat einen bergigen Charakter besonders der Küste wo die 2045 m hohen Berge steil zum Meer abfallen. Die östlichen (Bvion Lakmos Kition) sind den Pindos mit m Höhe ausgenommen weniger hoch und bleiben 1500 und 1600 m Höhe. Im Innern Landes sind die Berge nicht hoch sie von einer Anzahl Flüsse quer durchbrochen. Fast epirotischen Flüsse der Inachos (Aspropotamo) Arachthos (Arta) Acheron (Phanariotikos) und Thyamis (Kalamas) haben eine Richtung. Nur die Vijosa im heute albanischen des Epiros fließt nach Nordwesten in die Das ganze Land ist reich an Gewässern Wäldern. Es gedeihen Eichen und Buchen und

Bevölkerung

Im Altertum lebten neben Griechen in den Kolonialstädten im Inneren und Norden des Landes vor allem illyrische Stämme die sich in der Zeit Hellunismus und der Römerherrschaft vollständig hellenisierten. Bis Eingliederung in den griechischen Staat (1912/13) gab es in der Stadt eine bedeutende türkische Bevölkerung.

Heute gibt es neben den dominierenden noch eine kleine alteingesessene albanische Minderheit die Çamen die aber vom Staat nicht anerkannt wird. Bei den Behörden in der Schule ist ausschließlich Griechisch zugelassen so dass Albanisch bzw. der çamische Dialekt nur die einer Haussprache hat.

Städte

Dafür gab es wenig Städte. Jedes bildete für sich ein unabhängiges Fürstentum deren noch 14 zählte. Zu den bekanntesten Völkern die Chaoner im Nordwesten bis zum Thyamis die Thesproter im Süden. Bei beiden machte Monarchie frühzeitig einer Adelsherrschaft Platz. Die Hauptstadt Ehaoner war Phönike deren Trümmerstätte noch heute heißt; die der Thesproter Pandosia. Im Gebiet letztern lag die bedeutendste griechische Stadt Ambrakia korinthische Kolonie und starke Festung von wo die Küsten des nach ihr benannten Meerbusens wurden und die zum Andenken an den von Actium angelegte Colonla Julia Actia Nicopolis. bedeutendste Volksstamm aber waren später die das von Epirus einnehmenden Molosser welche noch zu Herodots Zeiten als galten und erst hundert Iahre später zu Olympischen Spielen zugelassen wurden. Sie bildeten den des epirotischen Reichs.

Herrscher

Die Erzählung dass Pyrrhos des Achilleus sich zum König der Molosser gemacht habe spätere Erfindung um dem molossischen Königshaus der oder Äakiden griechischen Ursprung zu sichern. König der den aus Athen verbannten Themistokles um 466 v. Chr. aufnahm lebte mit der Einfachheit eines bäuerlichen Dorfältesten. Erst der gegen Ende des 5. Jahrhunderts zur kam und in Athen erzogen worden war griechische Zivilisation bei seinem Volk ein. Er seines Bruders Neoptolemos Tochter Olympias mit dem Philipp von Makedonien. Ihm folgte Alexander I. Bruder der Olympias welcher in Italien Eroberungen machen versuchte aber gegen die Lukaner fiel Unter den Königen Äakides und Alketas II. Epirus in die makedonischen Händel verwickelt. König II. vereinigte durch Eroberung des Küstengebiets und Pindoslandschaften ganz Epirus zu einem mächtigen Königreich in der Geschichte eine wichtige Rolle spielte. den folgenden Regierungen Alexanders II. Ptolemäos' und III. wurde der Thron unter beständigen innern äußern Kämpfen so ohnmächtig dass die Epiroten 230 eine Föderativrepublik errichteten während sich die Gebiete Athamania Ambrakia Amphilochia dem Ätolischen Bund Da die Epiroten Perseus von Makedonien in seinem Kampf gegen den gemeinschaftlichen die Römer unterstützten brach Paullus Ämilius nachdem den Perseus besiegt und gefangen 168 in ein gab 70 epirotische Städte der Verwüstung und ließ 150.000 Einwohner als Sklaven verkaufen zur Strafe für die Einfälle des Königs in Italien. Das Land selbst wurde zur Provinz gemacht und im 4. Jahrhundet n. über das südliche Illyrien ausgedehnt (Epirus nova Im 13. Jahrhundert bildete Epirus mit Ätolien Akarnanien ein besonderes Despotat innerhalb des byzantinischen

siehe auch: Albanien


Dieser Artikel basiert auf einem Text aus Konversationslexikon 1888



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