Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 26. Juni 2019 

Äquinoktium


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Unter Äquinoktium oder Tagundnachtgleiche versteht man den Zeitpunkt zu dem Sonne während ihrer scheinbaren jährlichen Bewegung im von Ekliptik und Himmelsäquator steht. Zu diesem sind für alle Orte der Erde Tag Nacht gleich lang. Dies gilt von jedem der Erde ausgesehen daher der Name Tagundnachtgleiche .

Die beiden Punkte auf der Ekliptik denen sich die Sonne im Moment der befindet sind die Äquinoktialpunkte zum Frühlingsanfang ist der Frühlingspunkt (Widderpunkt) zum Herbstanfang der Herbstpunkt

Das Frühlingsäquinoktium fällt etwa auf den März das Herbstäquinoktium etwa auf den 23. wobei Verschiebungen um bis zu einem Tag Schaltjahre („Kalenderjahr“ entspricht nicht dem „tropischen Jahr“) unterschiedliche geographische Zeitzonen vorkommen.

Wanderung des Äquinoktiums

Durch die Präzession (das Vorangehen) der Erdachse vergleichbar mit rotierenden Kreisel die einer Lageveränderung der Pole einem Zyklus von ca. 25.800 Jahren entspricht sich die Äquinoktialpunkte kontinuierlich.

Ein zusätzlich überlagernder Einfluss ergibt sich der Schiefe der Umlaufbahn des Mondes die 5° 9' gegen die Ekliptik geneigt ist der Knotenlinie der Mondumlaufbahn periodischen Schwankungen in der Verlagerung der Rotationsachse Erde. Diese verschiedenen Schwankungen die die Präzession periodisch überlagern werden in der Astronomie dem Begriff Nutation zusammengefasst. In Folge dessen vollführt die der Äquinoktien keinen glatten sondern einen zeitlich Prozess.

Siehe auch:



Bücher zum Thema Äquinoktium

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Equinoxe.html">Äquinoktium </a>