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Erbamt


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Ein Erbamt war im Römisch-Deutschen Reich ein Erzamt das Adelsfamilien in Stellvertretung der Kurfürsten bei offiziellen Anlässen (etwa Krönungen) ausübten. hatten folgende Familien die Ämter inne:

  • Erbmarschallamt: die Grafen von Pappenheim
  • Erbkämmereramt: die Fürsten zu Hohenzollern
  • Erbschatzmeisteramt: die Grafen zu Sinzendorf
  • Erbschenkamt: die Grafen zu Limburg
  • Erbtruchsessenamt: die Grafen Truchsess zu Waldenburg

Diese Familien führten auch das Symbol Amtes im Wappen.

Bei der Krönung eines Kaisers oder Römischen Königs hatten die Vertreter der Kurfürsten symbolische zu setzen:

  • Der Erbmarschall ritt mit seinem Pferd in einen Haferhaufen der dem Pferd bis zum Bauch musste.
  • Der Erbkämmerer reichte dem Kaiser einen Krug mit und ein Tuch zum Hände waschen.
  • Der Erbmundschenk brachte dem Kaiser einen silbernen Becher Wein.
  • Der Erbtruchsess schnitt eine Scheibe von einem auf Platz vor dem Römer gebratenen Ochsen ab überreichte sie dem Kaiser.
  • 1658 zur Krönung Leopolds I. versah erstmals der der Erbschatzmeister sein Amt indem er Gedenkmünzen ins warf.

Nach diesen Zeremonien wurden Hafer Wein Ochse dem Volk gegebn was regelmäßig zu führte.



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