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Erblande


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Erblande oder Erbstaaten waren die Gebiete eines in denen ein Fürst durch Erbrecht regierte im Gegensatz z. B. zu hinzueroberten Ländern.

Im früheren Deutschen Reich waren Erblande die Länder des deutschen die dieser als Reichsfürst erblich besaß im zu dem übrigen Deutschland dessen Oberhaupt er gewählter Kaiser war.

Später verstand man im weiteren Sinne Erblanden die Länder die sich schon von her im Besitz der regierenden Dynastie befanden Gegensatz zu den Gebieten die später z. durch völkerrechtliche Verträge an das betreffende Fürstenhaus waren. In diesem Sinne bezeichnete man in Österreich die deutschsprachigen Gebiete im Gegensatz zu und Ungarn als Erblande des Hauses Habsburg und im Königreich Sachsen wurde den die später erworbene Oberlausitz gegenübergestellt.

In Schlesien wurden solche Fürstentümer als Erblande bezeichnet die durch testamentarische Verfügung der jeweiligen letzten regierenden Fürsten durch Einziehung des Lehens an die Krone Böhmen kamen: als erstes Herzogtum Breslau ( 1335 ) als letztes im Jahre 1675 Herzogtum Liegnitz-Brieg-Wohlau.




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