Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 26. Juni 2017 

Erdbeben


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Ein Erdbeben ist eine Erschütterung der Erdoberfläche. Die die sich mit Erdbeben befasst heißt Seismologie . Erdbeben zählen zu den Naturkatastrophen .

Panoramafoto von San Francisco nach dem Erdbeben

Erdbeben entstehen jeden Tag die allermeisten jedoch nur geringfügig richten keine Schäden an sind auch nicht wahrnehmbar. Große Erdbeben können Zerstörung und große Verluste an Menschenleben fordern. Erdbeben haben normalerweise ein starkes Anfangsbeben gefolgt einer Reihe kleinerer Nachbeben die sich über hinziehen können. Der Entstehungsort eines Erdbebens im wird Fokus bzw. Hypozentrum genannt. Die Stelle über dem Fokus der Erdoberfläche heißt Epizentrum .

Bei Erdbeben wird zwischen der freigesetzten ( Magnitude ) und den Auswirkungen an der Erdoberfläche unterschieden. Sie werden nach der Richterskala bzw. Mercalliskala bewertet.

Erdbeben entstehen meistens durch die Bewegung Kontinentalplatten an den Stellen wo Platten sich zu oder aneinander vorbei bewegen (tektonische Beben). häufig sind Erdbeben durch die Bewegung von Magma in Vulkanen . In seltenen Fällen können Erdbeben auch einstürzende unterirdische Hohlräume entstehen.

Vor tektonischen Beben entstehen gewaltige Spannungen der Erdkruste wenn sich die Platten bei ihrer ineinander verhaken. Ist die Scherfestigkeit der Gesteine entladen sich dann plötzlich diese Spannungen durch Bewegungen der Erdkruste. Die dabei freigesetzte Energie die einer Wasserstoffbombe um das hundertfache übertreffen. Die Kruste sich horizontal und vertikal bewegen wobei vor die horizontale Bewegung für Schäden an Gebäuden ist. Bei der Katastrophe von San Francisco im Jahr 1906 machte der Boden binnen Sekunden einen Sprung über vier Meter.

An manchen Stellen entstehen durch Erdbeben in der Erdoberfläche so genannte Erdbebenspalten.

Erdbeben erzeugen Erdbebenwellen die sich über die ganze Erde und von Seismographen überall auf der Erde aufgezeichnet werden Durch Auswertung der Stärke und Laufzeiten der kann nicht nur die genaue Position des bestimmt werden sondern es werden auch Erkenntnisse das Erdinnere gewonnen.

Durch unterseeische Erdbeben bei der Eruption ozeanischer Vulkane oder durch unterseeische Erdrutsche können so Tsunamis ausgelöst werden. Durch die plötzliche Verlagerung Teile des Ozeanbodens entstehen Wellen die sich Geschwindigkeiten von bis zu 800 Kilometer pro fortbewegen. Auf dem offenen Meer sind Tsunamis wahrnehmbar gelangt die Welle jedoch in flacheres kann sich der Wellenberg auf über 20 Höhe auftürmen. Am häufigsten entstehen Tsunamis im Pazifik .

Die Vorhersage von Erdbeben galt bislang nicht möglich. Allerdings können Tiere vor Erdbeben Verhalten zeigen. So konnte im Februar 1975 in China ein drohendes Erdbeben durch die Sensibilisierung Bevölkerung in Bezug auf ungewöhnliches Verhalten der vorhergesagt werden.

Erste positive Ergebnisse auf dem Gebiet Erdbebenvorhersage scheint (Stand Herbst 2003) der japanische Yoshio Kushida eigentlich ein Astronom erzielt zu Mit Hilfe der Ausmessung von Radiowellen (Risse in der Erdkruste und Magmabewegungen so Kushida zu elektromagnetischen Störungen in der führen) scheint es ihm möglicherweise gelungen zu ein Erdbeben in Japan vorherzusagen. Seine Voraussage behauptete ein Erdbeben Tokio für den 16. oder 17. September 2003 . Am 20. September 2003 wurde Tokio tatsächlich von einem der Stärke 5 5 erschüttert; ein weiteres Beben (Stärke 8 mit zwei etwas schwächeren (Stärken 5 8 und 7)) ereignete sich 26. September das Epizentrum lag ungefähr 80 Kilometer vor der Küste der Hauptinsel Hokkaido .

Siehe auch: Erdbebengebiete der Erde Seismische Welle

Weblinks




Bücher zum Thema Erdbeben

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Erdbeben.html">Erdbeben </a>