Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 4. Juli 2020 

Erich Koch


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Erich Koch (* 19. Juni 1896 in Elberfeld Westfalen ; † 12. November 1986 in Barczewo Polen ) war Gauleiter der NSDAP in Ostpreußen – 1945) und Reichskommissar in der Ukraine – 1944).

Inhaltsverzeichnis

Elternhaus und Erster Weltkrieg

Erich Koch wurde am 19. Juni 1896 in Elberfeld heute Wuppertal als Sohn eines Werkmeisters geboren.

Als gelernter Kaufmann trat er in Eisenbahndienst ein als Anwärter für den mittleren

Im Ersten Weltkrieg war er vom 1915 bis 1918 und später kämpfte als Angehöriger eines Freikorps in Oberschlesien .

Hinwendung zum Nationalsozialismus

Erich Koch trat 1922 in die NSDAP ein. Während des Ruhrkampfes gehörte er zum Kreis von Albert Leo Schlageter . 1926 wurde Erich Koch Mitglied der NSDAP und wegen seiner politischen Tätigkeit aus Eisenbahndienst entlassen. 1927 wurde er Bezirksführer der in Essen später stellvertretender Gauleiter des NSDAP- Gaues Ruhr .

Gauleiter in Ostpreußen

Seit 1928 war er Gauleiter der in der preußischen Provinz Ostpreußen und seit September 1930 Mitglied des Reichstags .

Nach der Machtergreifung erhielt er 1933 auch das staatliche des ostpreußischen Oberpräsidenten .

1938 wurde Koch zum SA-Obergruppenführer ernannt.

Der Zweite Weltkrieg

Mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde Erich Koch zum Reichsverteidigungskommissar für ernannt.

Nach dem Ende des Polenfeldzuges änderte sein Herrschaftsbereich dahin dass er den Regierungsbezirk am 26. Oktober 1939 an den neuen Reichsgau Westpreußen später Danzig-Westpreußen verlor dafür aber den neuen Regierungsbezirk Zichenau (bisher Ciechanów) „gewann“. Dieser umfasste nur polnisches Gebiet und reichte bis an und die Flussufer von Weichsel und Narew .

Nach dem Beginn des Russlandfeldzuges wurde Koch mit dem 1. August 1941 zum später Chef der Zivilverwaltung im Bezirk Bialystok ernannt.

Ab 1. September 1941 nahm Erich auch die Funktionen eines Reichskommissars für das Reichskommissariat Ukraine wahr.

Damit reichte sein Herrschaftsbereich im September von Königsberg (Pr) aus über Zichenau Bialystok Nikolajew und Poltawa bis zum Schwarzen Meer auf die Ostseite des Dnjepr. Er umfasste polnisches und ukrainisches Gebiet.

Erich Koch floh vom 23. April zum 7. Mai 1945 mittels des eigens ihn bereitgehaltenen Hochsee-Eisbrechers Ostpreußen vor den Truppen der Roten Armee über die Ostsee. Über Pillau die Hela Rügen und Kopenhagen erreichte er Flensburg Schleswig-Holstein. Dort ging er an Land und unter“.

Prozess und Verurteilung

1949 wurde Erich Koch als „ehemaliger der Reserve Berger“ erkannt von den britischen in Hamburg verhaftet und den polnischen Behörden

Im März 1958 wurde er durch polnisches Gericht in Warschau zum Tode verurteilt.

Die Hinrichtung blieb ihm wegen seiner Gesundheit erspart. Erich Koch starb am 12. November 1986 in Barczewo Polen dem früheren Wartenburg i. Ostpr. Landkreis

Literatur

  • Hüttenberger Peter: Die Gauleiter. Studie zum Wandel des Machtgefüges der NSDAP. Stuttgart (Deutsche Verlags-Anstalt) 1969. (= Schriftenreihe Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte).

Weblinks



Bücher zum Thema Erich Koch

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Erich_Koch.html">Erich Koch </a>