Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 4. Juli 2020 

Erich Raeder


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Acht der Angeklagten in Nürnberg
vordere Reihe v.l.n.r.: Göring Heß Ribbentrop Keitel
dahinter: Dönitz Raeder Schirach Sauckel

Erich Raeder (* 24. April 1876 in Wandsbek bei Hamburg; † 6. November 1960 in Kiel) wird am 1. Oktober Admiral und Chef der Marineleitung. Beförderung am Mai 1935 zum Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. Er ein Verfechter der Überwasserstrategie. 1937 erhält er Goldene Parteiabzeichen der NSDAP . Am 1. April 1939 erneute Beförderung Großadmiral. Am 30. Januar 1943 wurde er Differenzen mit Hitler als Oberbefehlshaber der Kriegsmarine durch Karl Dönitz abgelöst und erhielt den einflusslosen Posten Admiralinspekteurs der Marine. R. bittet selbst um Abschied. Er lebt mit seiner Frau als in Berlin.

Nach dem Einmarsch der Roten Armee er am 23. Juni 1945 verhaftet und Lichtenberger Gefängnis verbracht. Dann wurde er nach geflogen und wenig später ins Justizgefängnis des Militärgerichtshofes überstellt.

Raeder war von 1928 bis zu Pensionierung im Jahre 1943 also mitten im Chef der Marineleitung und Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. Fall hing eng zusammen mit dem des Dönitz der ursprünglich die U-Boote kommandierte und sein Nachfolger als Oberbefehlshaber der Marine wurde. Westmächten war seine Laufbahn genau bekannt und stand auf keiner ihrer Kriegsverbrecherlisten. Er wurde zum Hauptkriegsverbrecher weil er bei Kriegsende im Teil Deutschlands war. Weil er nach den drei Punkten der Anklageschrift beschuldigt wurde ihm keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen wurden sich die Anklage darauf nachzuweisen dass er der Planung von Aggressions kriegen mitgewirkt hatte. Es wurden reichlich Beweise vorgelegt dass er Verletzungen der im Versailler Vertrag enthaltenen Bestimmungen über die Marinerüstung gebilligt in einigen Fällen noch vor der Machtergreifung Es fiel den Anklägern aber schwer darzutun in seinem Namen Handlungen zum Zweck der vorgenommen worden waren. Mehr Erfolg hatten die mit dem Nachweis dass er 1938/1939 an Aggressionsplanung teilgenommen hatte denn er und Göring als einzige Angeklagte nach der Hoßbach-Konferenz im Amt geblieben. Überdies war er wie Göring bei den Besprechungen im August 1939 die sich mit der Kriegsplanung befassten.

Als Oberbefehlshaber der Marine wirkte er bei der Vorbereitung der Angriffe auf Norwegen Dänemark die Niederlande und Griechenland und die mit zumindest war er darüber im Bilde. Meinung des Tribunals war der schwerste Vorwurf ihn der dass er und Dönitz einen U-Boot-Krieg geführt hatten. In einem kurzen Gutachten Fall Raeder heißt es denn auch er schuldig zu sprechen nach Punkt II „wegen Kommandobefehls“ was denn auch Aufnahme in die fand.

Er wurde einstimmig nach drei Punkten gesprochen und am 11. September 1946 zu Haft verurteilt.

Nach der Urteilsverkündung bat er den Kontrollrat darum sein Urteil umzuwandeln in Erschießung jedoch seine Strafe in Spandau antreten. Am September 1955 wurde er aus gesundheitlichen Gründen der Haft entlassen. Zunächst wohnte er mit und Tochter in Lippstadt um später nach zu ziehen. Dort verfasste er noch seine in denen er Hitler verherrlicht und seine Rolle bei der Flottenrüstung verteidigte.

Am 6. November 1960 starb er Kiel wo auf Wunsch des Inspekteurs der Dönitz die Grabrede hielt.

Weblinks



Bücher zum Thema Erich Raeder

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Erich_Raeder.html">Erich Raeder </a>