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Ersitzung


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Inhaltsverzeichnis

Definition

Die Ersitzung ist eine Art des Eigentumserwerbs an Sachen . Ihre Bedeutung ist im deutschen Recht Vergleich zu anderen Rechtsordnungen herabgesetzt weil das Recht den gutgläubiger Erwerb beweglicher Sachen kennt Übereignung ). Der Anwendungsbereich der Ersitzung beschränkt sich nahezu auf dem Eigentümer abhanden gekommene bewegliche Sachen .

Bewegliche Sachen

Wer eine bewegliche Sache zehn Jahre redlich in Eigenbesitz hat erwirbt nach deutschem Recht das (§ 937 BGB ). Die Ersitzung verschafft also demjenigen der eine bestimmte Frist redlich für den Eigentümer ohne dies wirklich zu sein etwa weil erworbene Sache z. B. einem anderen abhanden war das Eigentum wenn er die Sache ganze Zeit als ihm gehörig besessen hat. Gesetz beseitigt damit nach dem Ablauf der die Diskrepanz zwischen vermeintlicher und wahrer Rechtslage trägt der Tatsache Rechnung dass nach Ablauf Zeit erhebliche Beweisschwierigkeiten bestehen werden die Umstände des Besitzverlustes früheren Eigentümer noch aufzuklären. Redlich handelt der nur wenn er sowohl beim Erwerb des als auch während der Ersitzungsfrist in gutem an sein Eigentum war. Dabei schadet beim schon die grob fahrlässige Unkenntnis dass er kein Eigentum erworben

Immobilien

Zur Ersitzung des Eigentums an einem Grundstück (§ 900 BGB) ist nach deutschem die 30jährige unberechtigte Eintragung als Eigentümer im Grundbuch und ebenso langer Eigenbesitz erforderlich. Auf guten Glauben kommt es dabei - anders bei beweglichen Sachen - nicht an.

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