Die Erucasäure (cis-13-Docosensäure) ist eine einfach ungesättigte Fettsäure die sich in großer Menge im von wildem Raps findet. Da Erucasäure ernährungstechnisch problematisch ist Veränderung des Herzmuskels Herzverfettung und Verursachung von im Tierversuch) konnte Raps früher nicht zur von Speiseöl ( Rüböl ) verwendet werden. Erst die Züchtung von erucasäurearmen (0 1 bis 1 %) Rapssorten dem sogenannten 0-Raps machte dies
Erucasäure ist ein weißer wachsartiger Feststoff der bei 35°C schmilzt und bei 359°C siedet . Mit einer Dichte von 0.853 g/cm³ ist Erucasäure leichter Wasser in dem es unlöslich ist. In wie Methanol oder Ethanol ist sie löslich.
Erucasäure wird zur Herstellung von Emulgatoren oberflächenaktiven Substanzen und anderen Chemikalien verwendet die Schmiermitteln zugesetzt werden.
Der Methylester Methylerucat wird als Bezugssubstanz die Gaschromatographie verwendet.
In geringer Menge findet sich die in den Fetten des Rapsöls. Dieses wird als Speiseöl und zur Herstellung von Margarine verwendet wird; in diesem Fall wird oft mit "Pflanzenöl" bezeichnet.
Sehr hohe Dosen von Erucasäure führen zu Herzmuskelverfettung. Insbesondere Versuchen mit Ratten die aber vermutlich einen anderen Fettstoffwechsel Schweine Primaten und Menschen haben sind Schäden des Herzens bekannt. Es gibt aber keinen Zusammenhang dem Verzehr von Rapsöl und Herzschäden beim so dass die Obergrenze für die empfohlene anhand von Tierversuchen abgeschätzt wird. Sie liegt 500 mg Erucasäure pro Tag für einen Selbst beim häufigen Verzehr von Rapsöl der des hohen Anteils von ungesättigten Fettsäuren vorteilhaft kann und von Rapsölprodukten wird diese Dosis erreicht wenn der Anteil von Erucasäure an Fettsäuren kleiner ist als 2%.
Erucasäure wird vom Oxidationssystem der Mitochondrien schlechter abgebaut als andere Fettsäuren. Wie andere langkettige Fettsäuren blockiert Erucasäure vermutlich einige beteiligten Enzyme so dass auch andere Fettsäuren langsamer werden.