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Erzabtei St. Ottilien


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Klosterkirche in St. Ottilien

Die Erzabtei St. Ottilien ist ein Kloster der Benediktiner in Bayern in der Nähe von und dem Ammersee . Herausragendstes Merkmal der Anlage ist der Turm der Kloster kirche . Neben der Hauptkirche gibt es auch dem Klostergymnasium angeschlossene Kirche.

Das Kloster zeigt sich weltoffen und zu zahlreichen Seminaren Exerzitien Besinnungs- und Begegnungswochenenden ein. Auch eine Taize -Andacht findet im Kloster-Areal statt. Das tägliche Gebet in der Abtei wird regelmäßig live Internet übertragen. Im Rahmen des Klosters existiert eine Kloster bibliothek sowie ein Fachgeschäft für religionsbezogene Artikel. Zum weiteren Umfang der Klosteranlagen eine aktive betriebene Landwirtschaft sowie ein gastronomischer Betrieb .

im Taize-Stil geschmückte Kapelle der Schulkirche in Ottilien


Geschichte

St. Ottilien wurde 1887 von einem Benediktiner der Erzabtei Beuron P. Andreas Amrhein OSB gegründet. Seine das benediktinische Leben mit einem Einsatz in Mission zu verbinden hatte er innerhalb der Beuroner Kongregation nicht verwirklichen können; daher begann er von Beuron eine eigene Gründung. Nach einer Gründung in Reichenbach 1884 wurde die Gemeinschaft nach Emming verlegt; Namen gab dem Kloster eine Kapelle der Odilia . Ebenfalls 1887 konnte eine erste Gruppe von Mönchen Missionare nach Afrika entsandt werden.

1902 wurde St. Ottilien zur Abtei erhoben. Nach Gründung dreier weiterer Abteien St. Ottilien 1914 zur Erzabtei der Missionsbenediktiner ; bis heute ist der Erzabt von Ottilien Präses der Benediktinerkongregation von St. Ottilien .

1941 wurde das Kloster von der Gestapo aufgehoben; die Mönche konnten erst nach 1945 zurückkehren.

Zwei Erzäbte von St. Ottilien wurden Abtprimas der Benediktinischen Konföderation gewählt: Erzabt Viktor Josef Dammertz (Erzabt 1975 - 1977 Abtprimas 1977 - 1992 seit 1992 Bischof von Augsburg ) und sein direkter Nachfolger als Erzabt Wolf (Erzabt 1977 - 2000 Abtprimas seit 2000]

Weblinks



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