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Essener Verkehrs AG


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Die Essener Verkehrs AG kurz EVAG ist ein Nahverkehrsunternehmen in Essen . Die EVAG ist Mitglied im VRR . Die EVAG beschäftigte 2002 1960 Mitarbeiter waren 62 Auszubildende. Sie besitzt 41 Stadtbahnwagen Straßenbahnwagen und 225 Busse davon 98 Gelenkbusse.

Geschichte

Der Beginn des Personennahverkehrs in Essen begann im Jahr 1847 mit dem Bau der Köln-Mindener Eisenbahn durch Altenessen. 15 Jahre später wurde Bergisch-Märkische Eisenbahn gebaut. Zu dieser Zeit wurde der der damals noch unabhängigen Gemeinden durch die Pferdeomnibusse des Unternehmers van Eupen bewältigt. Zweimal verkehrten zwischen Essen und den Gemeinden Bottrop Frintrop Horst Katernberg Oberhausen Steele und Stoppenberg diese Pferdeomnibusse. Da aber den zunehmenden Verkehr immer weniger bewältigen wurden Überlegungen angestellt eine Pferdebahn einzurichten. In Jahren 1878 und 1879 wurde diesbezüglich eine Untersuchung durchgeführt. In darauffolgenden zwölf Jahren bewarben sich verschiedene Unternehmen der Stadt Essen um den Bau einer Pferde - oder Dampfbahn. Auch die Firma Siemens kam für eine elektrische Straßenbahn ins Spiel. Diese Unternehmer scheiterten entweder mangelnden Kapital oder weil einflussreiche Persönlichkeiten meinten sei nicht für die kleine Stadt Essen.

Am 4. und am 30. September 1889 war es endlich soweit. Das Konsortium Banken für Handel und Industrie von Hermann erhielt die Konzession für den Bau und einer Dampfstraßenbahn zwischen Essen nach Altenessen Borbeck Rüttenscheid. Der Bau lies allerdings noch zwei auf sich warten weil das Konsortium die Technik der elektrischen Straßenbahnen nutzen wollte. Am 23. August 1893 wurde die ersten Strecke vom heutigen bis zum Bahnhof in Altenessen in Betrieb Am 25. Januar 1894 kam die Strecke von Altenessen nach und am 27. April die Strecke vom Hauptbahnhof nach Rüttenscheid Bis zum 18. Juli diesen Jahres mussten allerdings diejenigen Fahrgäste über den Hauptbahnhof hinausfahren wollten dort umsteigen. Bergisch-Märkische Eisenbahn hatte untersagt ihre Gleise zu Erst durch die Intervention des damaligen Bürgermeisters konnte die Bahn dazu bewegt werden die zuzulassen. Mit der Querung über die Eisenbahn die Gesellschaft bis zu diesem Zeitpunkt insgesamt Strecke von 18 3 Kilometern Länge.

Im Jahre 1895 wurde auf Betreiben Stadt Essen die Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft kurz SEG gegründete. Aus diesem Unternehmen ging im 1954 die heutige EVAG hervor. Die SEG mit Sitz in Darmstadt betrieb neben des Strecken in Essen die Bahnen in Darmstadt Mainz und Wiesbaden sowie sieben Nebenbahnen in Baden Hessen und Thüringen . Die SEG begann auch weiter Strecken bauen:

  • am 11. Juli 1895 von Nordstern Knarp
  • am 31. Januar 1897 von Knarp Gemeindegrenze von Horst
  • am 8. Mai 1897 vom Alfredusbad Baldeney
  • am 5. April 1898 vom Kruppwerk in Ehrenzelle nach Stoppenberg
  • am 18. Juni 1898 von Segeroth den Limbecker und den Viehofer Platz zur Chaussee
  • am 5. August 1898 die Verlängerung Strecke in Horst
  • am 2. September 1898 von Stoppenberg Rotthausen und von Ehrenzell nach Frohnhausen
  • am 1. November von der Steeler nach Steele
  • am 20. Dezember von Frohnhausen nach
  • am 21. Dezember 1898 von Borbeck Dellwig nach Oberhausen
  • am 21. Februar 1899 von Borbeck Bottrop

Somit betrieb die SEG 1899 neun Straßenbahnlinien in Essen und den Gemeinden. Aufgrund des schlechten Verhältnisses zwischen der und der SEG kommt es in den Jahren nur zögerlich zum zweigleisigen Ausbau etlichen Zeitgleich führt die Stadt Verhandlungen mit der zur Übernahme der Bahn. In dies Verhandlungen sich zudem die Industriellen Hugo Stinnes und August Thyssen ein die ebenfalls Interesse am Erwerb Unternehmens bekunden.

Ende 1907 betreibt die SEG insgesamt 10 Linien. dem 1. Juli 1912 und dem 1. August 1932 folgt allerdings ein wahrer Bauboom. Es insgesamt 31 Streckenabschnitte neun gebaut und zwei von der BOGESTRA übernommen. Es wurde Verbindungen bis in Städte Gelsenkirchen und Mülheim gebaut. Einzig die Besetzung des Ruhrgebiets durch die Franzosen zwischen 1923 und 1925 unterbrach die Bautätigkeit bis auf eine in dieser Zeit. Am 8. Dezember 1924 nahm man zusammen mit der STOAG eine Gemeinschftslinie auf der neu gebauten zwischen der Essener Straße in Oberhausen und Knappenstraße in Essen in Betrieb. So betrieb SEG zu Beginn der 30er Jahre insgesamt Linien in und um Essen herum. Sie etliche Linien im Gemeinschaftsverkehr mit der BOGESTRA Mülheimer Straßenbahnen und der Vestische Straßenbahnen GmbH . Zwischen dem 15. April 1924 und dem 15. Februar 1928 gab es auch eine Strecke der Kleinbahn von Elberfeld bis Steele.

In den ersten Monaten des zweiten kam es zur Unterbrechung des Gemeinschaftsverkehrs. Nachdem Gemeinschaftsbetrieb 1940 wieder aufgenommen wurde trat am 1. April 1940 der Kriegsfahrplan in Kraft. Insgesamt betrieb SEG nun 26 Linien. Gegen Ende des übernahm die Gesellschaft auch den Güterverkehr in Streckennetz. So transportierte man zeitweise bis zu Tonnen Schutt täglich aus dem Stadtgebiet heraus. am 5. März 1943 ein schwerer Bombenangriff die Stadt Essen und weite Teile des Streckennetzes davon betroffen wurden zahlreiche Strecken zeitweise auf den Omnibusbetrieb Zwischen dem 28. November 1943 und dem 27. März 1944 fuhr man fast wieder im Normalbetrieb dann aber wieder erhebliche Einschränkungen in der des Verkehrs hinnehmen. Am 8. April 1945 dann schließlich die letzte Linie ihren Betrieb Die SEG hat durch den Krieg insgesamt 92% Fahrzeuge 90% der Oberleitungen 81 % der und 45 % der Betriebsgebäude verloren.

Ab dem 25. April 1945 nahm man unter der britischen Besatzung und nach wieder das Streckennetz in Betrieb. konnten bis Ende des Jahres wieder 15 ihren Betrieb aufnehmen. In den Folgejahren kam immer wieder zu Einschränkungen. So beförderte die beispielweise 1946 auf 60% des Streckennetzes und mit der Wagen genauso viele Personen wie 1938 . Ende 1950 konnte der Wiederaufbau als abgeschlossen angesehen und 20 Linien hatten wieder ihren Betrieb In diese Zeit fiel auch das erste des Obusbetriebes der Stadt Essen. Am 8. Mai 1949 wurde zwischen Stadtwald und Heisingen eine in Betrieb genommen. Da die Strecke keinen Betriebshof hatte mussten die Busse zu Beginn am Ende des Fahrbetriebes durch Omnibusse in Depot geschleppt werden. Die geplanten Verlängerungen von nach Heidhausen und Werden wurden zum Teil den Widerstand der Bahn bedingt nicht realisiert. wurde der Betrieb am 23. November 1957 wieder eingestellt.

Im Jahre 1954 kam das Ende der SEG in Essen. Nachdem zahlreiche Teile des der SEG in Thüringen und Süddeutschland enteignet oder stillgelegt waren übernahm die der Stadt Essen gegründete EVAG das Straßenbahnnetz. Bis 1957 wurde das Netz in der Innenstadt neu strukturiert und die Linien verkehrten auf Ring um die Innenstadt. Zudem kam es 1955 vermehrt zu Streckenstilllegungen dem zumeist die auf die Innenstadt ausgerichteten Linien des Netzes Opfer fielen.

Als man in den 50er Jahren die damalige B 1 und heutige A 40 zum Ruhrschnellweg auszubauen stand die EVAG da auf dem kompletten 6 Kilometer Abschnitt auch die Straßenbahn betroffen war vor Entscheidung die Straßenbahn in die Planung zu oder dort Omnibusverkehr einzurichten. Da sie die als die singvollere Lösung herausstellte wurde auf anzulegenden Mittelstreifen eine separate Straßenbahntrasse von Mülheim -Dümpten bis Bismarckplatz und von der Steeler bis Kray-Süd angelegt.

Bis Ende der 60er Jahre wurden ihrer geringen Auslastungen und durch die Stillegung Anschlussstrecken in den Nachbarstädten zahlreiche Linien in Randbereich der Stadt stillgelegt und auf Omnibusverkehr So hatte man Ende der 60er Jahre Netz mit einer Länge von 87 66 von denen mit rund 16 Kilometer fast einen eigenen Bahnkörper aufwiesen. Auf diesem Streckennetze man immerhin noch 24 Linien.

In den 70er Jahren wurden aufgrund Baues der unterirdischen Strecken auf weiteren Strecken Betrieb eingestellt. Im Zuge dieser Baumaßnahmen sollten Kilometer Tunnel gebaut und die Linien auf Normalspur umgestellt werden. Aufgrund von Finanzschwierigkeiten kam aber immer wieder zu Kürzungen des geplanten so das etliche Strecke zwar abgebaut wurde nicht durch die Stadtbahn sondern durch den ersetzt wurden. Bis 1993 waren drei Linien auf Regelspur umgestellt und noch neun Straßenbahnlinien in in Betrieb. Der Ausbau der restlichen Strecken bis heute nur schleppend voran und man sich auf nicht absehbare Zeit auf den beider Spurweiten eingestellt. Das vorerst letzte Teilstück Stadtbahnausbaus war die 2003 eröffnete Strecke von bis zur Stadtgrenze nach Gelsenkirchen .

Zur Zeit befindet sich noch der von der Stadtgrenze bis Schloss Horst in im Bau. Dieser konnte aufgrund der unterschiedlichen der Bezirksregierungen in Düsseldorf die für Essen zuständig ist und Arnsberg die für Gelsenkirchen zuständig ist nicht fertiggestellt werden. Planungen gibt es für eine der Linien U17 von Margarethenhöhe bis zur von Karstadt jenseits der A52 und der Neubau Strecke durch den neu zu erschließenden Kruppgürtel des Hauptbahnhofes der eine Verlegung der Linie mit sich bringen würde. Mit letzterer Planung der Hauptbahnhof nach langer Zeit wieder oberirdisch einer Straßenbahn angefahren werden. Auch sind immer Diskussionen im Gange eine Linie oberirdisch durch Innenstadt zu verlegen um die Tunnelstrecke zu Mit deren Umsetzung ist aber aufgrund der Verschuldung der Stadt in absehbarer Zeit nicht rechnen.

In den 80 Jahren wurden die Spurbus und Duobuslinien in Essen gebaut. Zu Zweck wurde der Tunnel für die Straßenbahnstrecke der Volkshochschule über den Porscheplatz zum Berliner mit Fahrspuren für den Busbetrieb ausgerüstet. In Tunnelstrecken nutzte der Duobus die Oberleitungen der mit und fuhr elektrisch. Auf der Humboldtstraße auf dem Mittelgleis der Straßenbahnstrecke von der Straße nach Kray-Süd wurden die Gleise durch für die Führung des Spurbusses ersetzt. In Abschnitten fuhr der Bus spurgeführt und mit Auf den restlichen Abschnitten der Linie fuhr wie ein normaler Omnibus. Der Duobus gehört Essen mittlerweile der Vergangenheit an und die wird komplett mit Dieselbussen betrieben. Dies führte dass die Linien die Tunnelstrecken nicht mehr konnte. Die Fahrspuren sind in den Tunnelstrecken vielfach noch vorhanden.




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