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Etüde


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Eine Etüde (frz.) ist in seinem ursprünglichen Wortsinn ("les études" = Studium; "étudier" = studieren) ein Instrumentalwerk für ein Soloinstrument das dem Musizierenden zu größeren Fertigkeiten seinem Instrument verhelfen will. Beispielhaft hierfür stehen Klavieretüden von Carl Czerny sowie die "Ausführliche theoretisch-practische Anweisung zum Pianoforte-Spiel" von Johann Nepomuk Hummel . Im 19. Jahrhundert in der Zeit der Romantik entwickelte sich aus den Etüden eine Musikform die zwar auch dem Studium besonderer diente aber darüber hinaus als konzertantes Werk Publikum zu Gehör gebracht wurde. Beispiele hierfür die Etüden für Violine von Niccolo Paganini sowie die Klavieretüden von Franz Liszt Sergej Rachmaninow Alexander Skrjabin und Frédéric Chopin . Die - ohnehin schon fingertechnisch anspruchsvollen Chopinschen Etüden erfuhren später in einer Fassung Leopold Godowsky sogar noch eine weitere Erschwerung. weit sich diese Musikform von ihrem ursprünglichen entfernt hat zeigen auch die Symphonischen Etüden Klavier) von Robert Schumann handelt es sich dabei doch vielmehr Variationen über ein Thema.



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