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Europäische Währungsunion


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Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion ( EWU ) ist ein wesentlicher Bestandteil der Europäischen Union die unter anderem auch den Euro ermöglicht hat.

Geschichtlicher Ablauf

Die Einheitliche Europäische Akte ( 1985 ) und der Vertrag über die Europäische Union Vertrag von Maastricht “ ( 1991 ) bildeten das Fundament für die Wirtschafts- Währungsunion (WWU).

Die 1. Stufe der Währungsunion begann 1. Juli 1990 mit der Herstellung des freien Kapitalverkehrs den EU-Ländern. Am 1. Januar 1994 begann die 2. Stufe die die des Europäischen Währungsinstituts (EWI) als Vorläufer der Europäischen Zentralbank . Am 1. Januar 1999 wurde die 3. Stufe der Währungsunion Jetzt wurden die Wechselkurse der Mitglieder der untereinander unwiderruflich festgelegt und der Euro als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Die Geldpolitik seitdem nicht mehr von den Zentralbanken der Mitgliedsländer betrieben sondern von der Europäischen Zentralbank (EZB).

Zum Jahr 2002 wurden Euro-Banknoten und Münzen eingeführt.

Stufen der Einführung

Die Mitgliedschaft in der Europäischen Währungsunion in verschiedenen Stufen möglich.

Mitglied auf Stufe 1 ist jedes der europäischen Union . Es verpflichtet sich damit zu einer Liberalisierung des Kapitalverkehrs und einer engeren Kooperation der Wirtschafts- Finanz- und Geldpolitik.

Für ein Mitglied auf Stufe 2 eine vertiefte Überwachung der Wirtschafts- und Finanzpolitik . Außerdem wird eine maximale Schwankungsbreite der des Teilnehmerlandes zum Euro festgelegt. Die maximale ist dabei höchstens ±15 Prozent es können auch geringere Schwankungsbreiten vereinbart werden.

Mit dem Eintritt in die 3. erfolgt die unwiderrufliche Fixierung des Wechselkurses. Die für die Geldpolitik geht auf das Europäische der Zentralbanken (ESZB) über das sich aus EZB und den nationalen Notenbanken zusammensetzt. Um der 3. Stufe beitreten können muss ein Land die Konvergenzkriterien erfüllen durch die die Finanzpolitik harmonisiert soll.

Teilnehmerländer

Die Entscheidung über die Mitgliedsländer fällte Rat der Europäischen Union am 3. Mai 1998. Als Mitglieder wurden Belgien Deutschland Finnland Frankreich Irland Italien Luxemburg Niederlande Portugal Österreich und Spanien . Griechenland erfüllte zu diesem Zeitpunkt noch nicht EU-Konvergenzkriterien wurde aber 2000 aufgenommen und ist 2001 Mitglied der Währungsunion. Dänemark und Großbritannien hatten sich im Vertrag von Maastricht Ausstiegsklausel vorbehalten und machten von dieser Gebrauch. Schweden verletzte die Konvergenzkriterien bewusst indem es dem Europäischen Währungssystem beitrat.



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