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Evangelische Kirche der Union


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Die Evangelische Kirche der Union (EKU) war eine eigenständige Kirche innerhalb Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) welche die 7 Gliedkirchen der und 17 weitere Landeskirchen unterschiedlichen Bekenntnisses umfasst.

Die 7 Gliedkirchen der EKU waren: Evangelische Landeskirche Anhalts Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg Pommersche Evangelische Kirche Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen Evangelische Kirche der schlesischen Oberlausitz Evangelische Kirche im Rheinland und Evangelische Kirche von Westfalen .

Sitz der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Union war die "Kirchenkanzlei der EKU" in

Zum 1. Juli 2003 wurde die EKU mit der Arnoldshainer Konferenz zur " Union Evangelischer Kirchen " (UEK) vereinigt.

Geschichte

Am 27. September 1817 kam es in Preußen zur organisatorischen Vereinigung (Union) der reformierten und lutherischen Gemeinden zu einer "unierten" Kirche . Ein treibendes Element neben anderen war die aus Befreiungskriegen und pietistischer Erweckung geborene dass die Abgrenzungen zwischen den evangelisch-reformierten (hier hugenottischen) und den evangelisch-lutherischen Christen unzeitgemäß war. der nunmehr vereinigten Kirche handelte es sich zunächst um eine Verwaltungsunion keine Bekenntnisunion doch später auch bekenntnis-unierte Gemeinden.

Im Laufe der Geschichte veränderte sich Name dieser 1817 gegründeten Kirche mehrmals: 1821 sie einfach "Evangelische Kirche in Preußen". Nach Aufkommen verschiedener Freikirchen in der Mitte des 19. Jahrhunderts nannte sie sich zur Unterscheidung von ab 1845 "Evangelische Landes kirche in Preußen". 1866 hatte sich das von Preußen erheblich vergrößert. Daher nannte sie Kirche ab 1875 offiziell "Evangelische Landeskirche der Provinzen Preußens" und nach Wegfall des Landesherrlichen 1918 nannte sich die Kirche ab 1922 Kirche der altpreußischen Union" (EKapU). Dieser gehörten 9 altpreußischen Provinzialkirchen Ostpreußen Westpreußen Brandenburg (mit Berlin) Pommern Posen Schlesien Provinz Sachsen Rheinland und Westfalen an. Die übrigen erst 1866 zu gelangten Provinzen ( Hannover Hessen-Nassau und Schleswig-Holstein ) wurden selbständige Landeskirchen und traten nicht "Altpreußischen Union" bei.

Im Dritten Reich prägte insbesondere der Widerstand während des Kirchenkampfes in der Bekennenden Kirche gegen die hitlertreuen Deutschen Christen die Christen in der "Evangelischen Kirche altpreußischen Union". Die Theologische Erklärung von Barmen kann als unierte Bekenntnisschrift angesehen werden in auf dem Gebiet der unierten Kirche Christen reformierter und lutherischer Tradition gemeinsam einstimmten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Provinzen Ostpreußen Westpreußen und von Deutschland abgetrennt und unter polnische Verwaltung Ferner wurden die Gebiete von Brandenburg Pommern Schlesien erheblich verkleinert und die östlich der Oder-Neiße-Linie liegenden Gebiete ebenfalls unter polnische Verwaltung Sämtliche Gebiete gehören seither zur Evangelischen Kirche Polen. Die Kirchenleitungen der noch verbliebenen 6 in Westdeutschland (Brandenburg Rest-Pommern Provinz Sachsen Rest-Schlesien und Westfalen) trafen sich 1945 in Treysa Schwalmstadt ) um neue Grundsatzbeschlüsse zu fassen. Die Kirchenprovinzen wurden inzwischen zu selbständigen Landeskirchen. Sie nach weiteren Zusammenkünften 1949 1950 und 1954 die "Evangelische Kirche der Union (EKU)". Diese wie ihre Mitgliedskirchen selbst der EKD bei war fortan eine Union von 6 selbständigen Landeskirchen. 1960 trat die Evangelische Landeskirche Anhalts als 7. Kirche der EKU bei.

Nachdem eine gemeinsame Arbeit in Ost- Westdeutschland nach dem Bau der Mauer immer wurde spaltete sich die EKU 1972 in selbständige Bereiche auf. Dem "Bereich Ost" gehörten 5 Landeskirchen Anhalt Berlin-Brandenburg Pommern (damalige Bezeichnung: Kirchenprovinz Sachsen und Schlesische Oberlausitz (damalige Bezeichnung Kirchengebiet) und dem "Bereich West" gehörten die Landeskirchen Rheinland und Westfalen an. Nach der beider deutscher Staaten 1990 wurden auch die Bereiche der EKU zum 1.1.1992 formell wieder

Leitende Bischöfe der EKU

Die EKU wurde vom Rat der geleitet. Der Ratsvorsitzende war "leitender Bischof der Folgende Personen hatten dieses Amt inne:

Bereich West (1972 - 1991)

Bereich Ost (1972 - 1991)

Wiedervereinigte EKU (1992 - 2003)


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