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Evidenz


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Evidenz (lat. evidentia =Augenscheinlichkeit; evidence engl. für: Aussage Zeugnis Beweis; Ergebnis Beleg) bedeutet umgangssprachlich : Augenschein Offenkundigkeit völlige Klarheit . "Das ist doch evident" bedeutet somit etwas nicht weiter hinterfragt werden muss.

In der Medizin ist ein neuerer die evidenzbasierte Medizin die Entscheidungen aufgrund von statistischen Fakten und sich eben nicht auf den Augenschein lokale Traditionen verlassen will. Sie sucht eindeutige Beweise als Arbeitsgrundlage für Arzt und Patienten. Ergebnisse belegt sie mit Unterlagen . Sie bemüht sich schon in ihren um genaue Aussagen geht Hinweisen nach und benennt Zeugen .

Als externe Evidenz wird in der Evidenzbasierten Medizin die Präsentation der wissenschaftlichen Forschung bezeichnet.
Die Interene Evidenz (auf der Grundlage klinischer Expertise) kann Gespür für relevante Fakten aufgefasst werden und in der Evidenzbasierten Medizin mit der externen verknüpft werden.

Quellen

Evidenz in der Rhetorik

Ob man sie als „anschauliche Gewißheit“ Kant) oder als „Selbstgegebenheit“ (E. Husserl) betrachtet Evidenz ist eine Art Wahrheitskriterium für solche die man nicht weiter zurückführen oder hinterfragen In der Rhetorik interessiert weniger die objektive in der sich eine Wahrheit oder ein als solche(r) unzweifelbar „zeigt“ als vielmehr die oder psychologische Evidenz die sich in einem des Überzeugtseins“ ausdrückt. Obwohl wir in der „eine Einsicht ohne methodische Vermittlungen“ vor uns ist sie eine der wesentlichen Säulen unseres und als solche wie Stegmüller ausführt selbst „All unser Argumentieren Ableiten Widerlegen Überprüfen ist ununterbrochener Appell an Evidenzen wobei ... das an..." nicht so mißzuverstehen ist als würde Evidenz jeweils den Gegenstand der Rechtfertigung darstellen. ist das "Wie" und nicht das "Worüber" Urteilens.“ So berufen wir uns in Wissenschaft Alltag also beständig auf "evidente" Sätze auf und "selbstverständliche" Einsichten ohne den eigentlichen Charakter Einsichten jemals beweisen zu können denn: „ das Evidenzproblem ist absolut unlösbar ... alle für die Evidenz stellen einen circulus vitiosus und alle Argumente gegen sie einen Selbstwiderspruch. Wer für die Evidenz argumentiert begeht einen denn er will beweisen daß es die gibt; das zu Beweisende soll also das der Überlegungen darstellen während er vom ersten seiner Argumentation an Evidenz bereits voraussetzen muß. gegen sie argumentiert begeht einen Selbstwiderspruch; denn muß ebenfalls voraussetzen daß seine Argumentationen evident

Quellen:

vgl. G. Schischkoff: Philosophisches Wörterbuch Stuttgart J. F. Fries: Neue Kritik der Vernunft J. Mittelstraß (Hrsg.): Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie 1980 W. Stegmüller: Metaphysik Skepsis Wissenschaft Berlin D. Zittlau: Kommunikation und Rhetorik Düsseldorf 1996 Zittlau: Schlagfertig kontern München 2002




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