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Experimentalfilm


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Unter Experimentalfilm versteht man Filme die Materialcharakter des Films in der filmischen Arbeit tragen. Es geht also weniger um Verwirklichung Drehbüchern und/oder Darstellung von Wirklichkeiten sondern um mit den Möglichkeiten des Films schlechthin die wären: Beleuchtung Projektion Arbeit mit abstrakten Formen mit Licht und Farbe Geschwindigkeit usw.

Erzählende Strukturen finden sich auch im jedoch stehen sie gegenüber den anderen Aspekten im Vordergrund.

Vielfach werden Experimentalfilme auf Super 8 16mm gedreht was auch damit zu tun dass diese Filme nicht in grossen Kinos werden und mit größeren Einnahmen nicht gerechnet kann. Viele Experimentalfilme bleiben überdies unter der Kinos üblichen Spielfilmlänge. Im Zuge der technischen des digitalen Filmens ergeben sich in diese neue Möglichkeiten. Oft werden für diese die des Films auslotende und erweiternde filmische Arbeit Förderungsmöglichkeiten diskutiert und im Rahmen der meisten gibt es spezielle Formate in denen Experimentalfilme werden.

Viele Filmemacher die durch Spielfilme bekannt wie etwa David Lynch John Waters oder Jarman haben auch im Bereich Experimentalfilm gearbeitet. Experimentalfilmer sind etwa Stan Brackhage (USA) Kurt (Österreich) Lothar Lambert (Deutschland) Moucle Blackout (Österreich) Mudie (Australien) und Mara Mattuschka (Österreich) Chantal (Schweiz/Belgien) Maya Deren (USA).

  
Natürlich gibt es zwischen Experimentalfilm und verschiedenen Richtungen des Spielfilms aber auch des zahlreiche genreüberschreitende Arbeiten.

Die österreichischen Experimental- und Avantgardefilmschaffenden schlossen 1968 in der Austria Filmmakers Cooperative zusammen.

Weitere deutsche Experimentalfilmer: Hellmuth Costard Werner Nekes Lutz Mommartz



Bücher zum Thema Experimentalfilm

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